Tag: Pricing


Konflikt um eBook-Preise: Amazon nimmt Macmillan aus dem Programm [Update: Amazon macht Rückzieher]

1. Februar 2010 — 07:40

Noch vor wenigen Tagen nannte der Chef des zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden US-amerikanischen Verlagsriesen Macmillan eBook-Piraterie als größte Herausforderung für Verleger elektronischer Bücher. Seit vergangenem Freitag müsste er wohl eine andere Antwort geben. Die Umsatzeinbußen, die sein Konzern, zu dem Verlagslabels wie Farrar, Straus & Giroux, Picador und Henry Holt gehören, seitdem zu erleiden hat, dürften die Verluste durch die illegale Verbreitung von eBooks um einiges übertreffen. Denn am späten Freitagabend verschwanden auf einen Schlag alle Publikationen aus dem Hause Macmillan aus dem Angebot des Online-Handelsriesen Amazon.com. Zwar können diese Titel über Amazon noch bei Drittanbietern bestellt werden. Amazon selbst verkauft jedoch derzeit keine Macmillan-Bücher mehr. Weiterlesen »

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Google Editions: Erste offizielle Informationen

18. Dezember 2009 — 16:25

Google hat die ersten detaillierten Informationen über sein geplantes Programm Google Editions bereitgestellt. Mit Google Editions will der Internetkonzern vom kommenden Jahr an in Zusammenarbeit mit Verlagen digitale Bücher zum Kauf anbieten.  In einem “Getting Started With Google Editions” betitelten Artikel auf den offiziellen Hilfeseiten zu Google Booksearch werden den kooperierenden Verlagen nun die Einstellmöglichkeiten vorgestellt, mit denen sie festlegen können, welche Titel sie zu welchen Konditionen als ‘Google Edition’ anbieten möchten. Weiterlesen »

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Verlage verzögern Ebooks, verzichten auf Kunden

15. Dezember 2009 — 07:59

Nach Simon & Schuster und Hachette hat mit Harper Collins eine dritte Verlagsgruppe angekündigt, Ebook-Ausgaben erst mit einigen Monaten Verzögerung nach der Hardcover-Ausgabe auf den Markt zu bringen. Ziel dieser Strategie ist, die hohen Preise für Hardcover-Ausgaben (im Schnitt $27) vor der Konkurrenz durch die von Amazon für $9,99 angebotenen digitalen Ausgaben zu schützen. Den Erwartungen der Leser schlägt das ins Gesicht. Keine gute Idee auf einem Markt, in dem die Verbraucher zusehends stärker werden. Weiterlesen »

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Content kann man nicht verkaufen: Paul Graham über “Post-Medium Publishing”

20. September 2009 — 14:43

Wir haben nie für Content bezahlt, sondern immer nur fürs Medium, ist sich der Programmierer, Essayist und Risikokapitalgeber Paul Graham sicher. Damit greift er eine der Grundbehauptungen – aus seiner Sicht wohl eher: Lebenslügen – der Verwerterindustrien an. Die Belege, die er dafür in seinem neuesten Essay “Post-Medium Publishing” vorbringt, sind griffig.  Weiterlesen »

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Lesenswert: Jörg Gerschlauer fordert Enthusiasmus für E-Books

4. August 2009 — 12:18

Die Diskussionen über DRM und die Preisgestaltung von E-Books sind notwendig und wichtig, meint Jörg Gerschlauer, Vertriebsleiter des MVB (zu dem auf die E-Book-Plattform libreka gehört), in einem Diskussionsbeitrag auf der Website des Börsenblatts. Wichtiger wäre aber für die Branche, die Beschäftigung mit E-Books nicht als Pflichtübung zu verstehen, sondern ein wenig Enthusiasmus für die neue Technologie und die mit ihr verbundenen Chancen (und Fragen) aufzubringen: Weiterlesen »

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Lesenswert: E-Book-Preise “eine Beleidigung”

30. Juni 2009 — 11:36

Es gibt sie, die innovationsfreudigen, experimentoffenen Ansätze zum Medienwandel in Gutenbergs Welt. Nur gibt es sie leider bisher vor allem außerhalb der deutschsprachigen Verlagslandschaft. Während hier alle so ziemlich denselben Kanon singen, hat auf der Insel einer den Mut zum Solo: Weiterlesen »

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