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	<title>bewegliche lettern&#187; Neue Front gegen Google Books: Fotografenverbände reichen Klage ein &#8211; bewegliche lettern</title>
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	<description>medienwandel in gutenbergs welt</description>
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		<title>Neue Front gegen Google Books: Fotografenverb&#228;nde reichen Klage ein</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2010/04/neue-front-gegen-google-books-fotografenverbaende-reichen-klage-ein/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Googles gro&#223;angelegtes Buchscan-Projekt Google Books sieht sich mit einer neuen Klage konfrontiert. Drei Jahre nach US-amerikanischen Verleger- und Autorenverb&#228;nden hat nun, wie Mashable berichtet auch ein amerikanischer Fotografenverband eine Sammelklage gegen den Internetkonzern angek&#252;ndigt. Die American Society of Media Photographers (ASMP) teilte gestern in einer Presseerkl&#228;rung mit, dass sie gemeinsam mit weiteren Fotografenverb&#228;nden eine Class [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Googles gro&#223;angelegtes Buchscan-Projekt <a href="http://books.google.com/googlebooks/library.html">Google Books</a> sieht sich mit einer neuen Klage konfrontiert. Drei Jahre nach US-amerikanischen Verleger- und Autorenverb&#228;nden hat nun, wie <a href="http://mashable.com/2010/04/07/google-books-photographers/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Mashable+%28Mashable%29" target="_blank">Mashable</a> berichtet auch ein amerikanischer Fotografenverband eine Sammelklage gegen den Internetkonzern angek&#252;ndigt. <span id="more-802"></span></p>
<p>Die American Society of Media Photographers (<a href="http://asmp.org/links/24" target="_blank">ASMP</a>) teilte gestern in einer <a href="http://asmp.org/articles/press-release-10-04-07.html" target="_blank">Presseerkl&#228;rung</a> mit, dass sie gemeinsam mit weiteren Fotografenverb&#228;nden eine Class Action Lawsuit gegen Google eingereicht hat. Ihrer Auffassung nach &#252;bergeht Google beim Abscannen und Online-Ver&#246;ffentlichen von B&#252;chern die Rechte professioneller Fotografen.</p>
<p>Der Erkl&#228;rung der ASMP zufolge reagieren die Verb&#228;nde mit ihrer Klage darauf, dass ihnen gerichtlich verweigert worden sei, sich der bestehenden Sammelklage von Autoren und Verlagen anzuschlie&#223;en (die zu den seit geraumer Zeit andauernden Verhandlungen &#252;ber das <a href="http://bewegliche-lettern.de/tag/google-book-settlement/" target="_blank">Google Book Settlement</a> f&#252;hrte). Im Kern geht es um urheberrechtlich gesch&#252;tzte fotografische Werke, die Teil der von Google eingescannten B&#252;cher sind. Die Klage der Fotografen geht jedoch &#252;ber Googles Bibliotheksprojekt hinaus und bezieht sich auch auf weitere Bilderdienste des Unternehmens aus Mountainview (vermutlich ist die <a href="http://images.google.de/" target="_blank">Google Bildsuche</a> gemeint).</p>
<blockquote><p>&#8220;ASMP and the other trade associations, representing thousands of members, decided to file the class action after the Court denied their request to join the currently pending $125 million class action that had previously been filed primarily on behalf of text authors in connection with the Google Library Project. The new class action goes beyond Google’s Library Project, and includes Google’s other systematic and pervasive infringements of the rights of photographers, illustrators and other visual artists.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn die Klage vor Gericht akzeptiert wird, ist damit zu rechnen, dass der weiterhin andauernden unendlichen Geschichte &#252;ber das mit Verlagen und Autoren ausgehandelte Book Search Settlement ein Sequel folgen wird.</p>
<p>(via <a href="http://mashable.com/2010/04/07/google-books-photographers/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Mashable+%28Mashable%29" target="_blank">Mashable</a>)</p>
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		<title>Lesenswert: Interview &#252;ber Google Editions in Deutschland</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2010/01/lesenswert-interview-ueber-google-editions-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 11:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Editions]]></category>

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		<description><![CDATA[Das B&#246;rsenblatt hat zwischen den Jahren ein lesenswertes Interview mit der Google Book Search-Managerin Annabella Weisl gef&#252;hrt. Darin k&#252;ndigt Weisl an, dass es in K&#252;rze auch deutschen Verlagen m&#246;glich sein wird, einen Vertrag zur Teilnahme an Google Editions zu unterzeichnen. Erhellende Einzelheiten enth&#228;lt das Interview insbesondere &#252;ber das Cloud-Modell. Im Gegensatz zu anderen eBook-Anbietern, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das B&#246;rsenblatt hat zwischen den Jahren ein lesenswertes <a href="http://www.boersenblatt.net/351268/" target="_blank">Interview</a> mit der Google Book Search-Managerin Annabella Weisl gef&#252;hrt. Darin k&#252;ndigt Weisl an, dass es in K&#252;rze auch deutschen Verlagen m&#246;glich sein wird, einen Vertrag zur Teilnahme an Google Editions zu unterzeichnen. Erhellende Einzelheiten enth&#228;lt das Interview insbesondere &#252;ber das Cloud-Modell. <span id="more-665"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu anderen eBook-Anbietern, wie etwa libreka, sollen in Google Editions <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/12/google-editions-erste-offizielle-informationen/" target="_blank">wie berichtet</a> nicht Buchdateien zum Download, sondern lediglich die M&#246;glichkeit zum Zugriff auf die jeweilige Buchdatei auf Googles Servern verkauft werden. Im Google-Editions <a href="https://books.google.com/partner/online-ge-terms" target="_blank">Vertrag</a> (englischsprachige Version) ist allerdings dennoch auch von &#8220;Download of Purchased Content&#8221; die Rede. Dies f&#252;hrte zu einiger Verwirrung, ob Google-Editions ein &#8216;reines&#8217; Cloud-Angebot ist oder doch einen Filedownload erm&#246;glicht.</p>
<p>Weisl spricht nun davon, dass dem &#8216;K&#228;ufer&#8217; neben dem Cloud-Zugriff auch ein pdf-Dokument als &#8216;Sicherheitskopie&#8221; zur Verf&#252;gung gestellt werden soll:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Nutzer bekommt ein PDF des Buches als Sicherheitskopie, falls der Verlag m&#246;chte, DRM-gesch&#252;tzt. Die Sicherheitskopie kann der K&#228;ufer lokal auf seinem Rechner speichern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Download bezieht sich demnach auf diese Backup-Kopie im pdf-Format. Der Cloud-Zugriff soll den Download also nicht komplett ersetzen. Google will den K&#228;ufern glichzeitig die Sicherheit eines &#8216;besitzbaren&#8217; (wenn auch je nach Verlagswunsch DRM-gesch&#252;tzten) eBook-Dokuments bieten und mit den spezifischen Vorteilen des Cloud-Ansatzes &#252;berzeugen: Formatunabh&#228;ngiger Zugriff zu jeder Zeit von einem beliebigen Endger&#228;t aus. Der Vorteil, der sich f&#252;r Google aus dem Cloud-Gedanken ergibt, d&#252;rfte vor allem in der engeren Bindung an den Kunden bestehen, der auch w&#228;hrend des Lesens auf Google angewiesen bleibt.</p>
<p>Auch &#252;ber die Buchpreisbindung (die Google Editions respektieren will) und die Einbindung von H&#228;ndlern in das Vertriebsmodell spricht Weisl in dem zur G&#228;nze lesenswerten <a href="http://www.boersenblatt.net/351268/" target="_blank">Interview</a>.</p>
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		<title>Google Editions: Erste offizielle Informationen</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/12/google-editions-erste-offizielle-informationen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundling]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Editions]]></category>
		<category><![CDATA[Pricing]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat die ersten detaillierten Informationen &#252;ber sein geplantes Programm Google Editions bereitgestellt. Mit Google Editions will der Internetkonzern vom kommenden Jahr an in Zusammenarbeit mit Verlagen digitale B&#252;cher zum Kauf anbieten.  In einem &#8220;Getting Started With Google Editions&#8221; betitelten Artikel auf den offiziellen Hilfeseiten zu Google Booksearch werden den kooperierenden Verlagen nun die Einstellm&#246;glichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat die ersten detaillierten <a href="http://books.google.com/support/partner/bin/answer.py?answer=167975" target="_blank">Informationen</a> &#252;ber sein geplantes Programm Google Editions bereitgestellt. Mit Google Editions will der Internetkonzern vom kommenden Jahr an in Zusammenarbeit mit Verlagen digitale B&#252;cher zum Kauf anbieten.  In einem &#8220;<a href="http://books.google.com/support/partner/bin/answer.py?answer=167975" target="_blank">Getting Started With Google Editions</a>&#8221; betitelten Artikel auf den offiziellen Hilfeseiten zu Google Booksearch werden den kooperierenden Verlagen nun die Einstellm&#246;glichkeiten vorgestellt, mit denen sie festlegen k&#246;nnen, welche Titel sie zu welchen Konditionen als &#8216;Google Edition&#8217; anbieten m&#246;chten.<span id="more-642"></span></p>
<p>Im Juli dieses Jahres hatte Google das Projekt <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/googles_vision_for_the_future_of_google_books_eboo.php" target="_blank">skizziert</a>, auf der Tools of Change-Konferenz im Frankfurt im Oktober dann etwas genauer <a href="../../2009/10/google-wird-buchhaendler/" target="_blank">ausgemalt</a>. Wie bei beiden Anl&#228;ssen beschrieben, sollen die Nutzer von Google Editions wie bei Google Booksearch die M&#246;glichkeit haben, ins angebotene Buch hinein zu schauen. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen sie den Titel jedoch als digitales Buch erwerben. Dabei wird allerdings nicht ein Dokument gekauft, sondern lediglich ein Zugang zum digitalen Buch. Ein Download findet also nicht statt, das Buch bleibt &#8216;in the cloud&#8217; und wird lokal nur im Cache gespeichert. Google beschreibt dies wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;After purchase, the book will live in the consumer&#8217;s online bookshelf, available to be accessed and read on most devices with internet access and a web browser; as well as on supported partner devices (to be announced during our public launch).&#8221;</p></blockquote>
<p>Ohne Internetzugang und einen lauff&#228;higen Browser ist die Benutzung von Google Editions also nicht m&#246;glich. Angesichts der Tatsache, dass nicht alle auf dem Markt verf&#252;gbaren eReader diesen bieten oder nur &#8216;experimentelle&#8217; Browser besitzen, ist dies eine Information von einiger Tragweite. Hinsichtlich der Hardware macht neugierig, was Google in Klammern ank&#252;ndigt: Welche Ger&#228;te werden die &#8220;supported partner devices&#8221; sein? (Ich w&#252;rde einiges wetten, dass das Google Handy dazugeh&#246;ren wird. Auf Amazons Kindle w&#252;rde ich angesichts der Auseinandersetzung, die sich beide Konzerne bei der Diskussion &#252;ber das Book Settlement geleistet haben, dagegen nicht setzen).</p>
<p>Verlage und Rechteinhaber, die bereits am Partner Programm von Google Books teilnehmen, k&#246;nnen nun in ihrem Partner Program Account festlegen, ob sie ihre bei Google Books eingestellten B&#252;cher &#252;ber Google Editions verkaufen wollen. Dazu m&#252;ssen sie allerdings einem Vertragszusatz (&#8220;<a href="https://books.google.com/partner/online-ge-terms" target="_blank">Google Editions Addendum</a>&#8220;) zustimmen.</p>
<p>Auch die Konditionen, wie etwa die Preisgestaltung der &#252;ber Google Editions angebotenen B&#252;cher, k&#246;nnen dort eingestellt werden. Als Grundeinstellung schl&#228;gt Google einen Preis in H&#246;he von 80% der g&#252;nstigsten Printausgabe des betreffenden Titels vor. Abweichungen davon sind m&#246;glich. Preisen, die &#252;ber denen der gedruckten Ausgabe liegen, schiebt Google allerdings einen Riegel vor:</p>
<blockquote><p>&#8220;Unless you specify otherwise, the default price is set at 80% of the lowest list price of the print book upon which the Google Edition is based. [...] Please note that we do not allow partners to set a list price higher than 100% of the lowest print price.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bez&#252;glich der Preisgestaltung &#252;bt Google schon in diesen ersten offiziellen Informationen einen sanften argumentatorischen Druck auf die kooperierenden Verlage aus: Man m&#246;ge doch bedenken, dass ein als &#8216;Google Edition&#8217; verkauftes Buch vom Endkunden als weniger werthaltig empfunden werden w&#252;rde als Printausgaben (&#8220;We encourage you to consider the perceived value of the Google Editions of your titles for users and set prices accordingly.&#8221;). Dieser Aufruf, die Preise vom Kunden her zu denken, ist angesichts der anhaltenden <a href="http://bewegliche-lettern.de/tag/pricing/" target="_blank">Debatten</a> &#252;ber die Preisgestaltung von Ebooks bestimmt nicht &#252;berfl&#252;ssig.</p>
<p>Google beh&#228;lt sich das Recht vor, die bei Google Editions angeboteten B&#252;cher ohne R&#252;cksprache mit den Kooperationspartnern zu rabattieren. Auch bei einem Preisnachlass werden die Kooperationspartner allerdings verg&#252;tet, als w&#228;re das Buch zum Listenpreis verkauft worden. Dar&#252;ber hinaus beh&#228;lt sich Google vor, selbst dar&#252;ber zu entscheiden, ob es die von den Kooperationspartnern zum Verkauf freigegebenen B&#252;cher tats&#228;chlich verkauft.</p>
<p>Interessant, und meiner Ansicht nach wegweisend, ist die M&#246;glichkeit, die &#8216;Google Edition&#8217; eines Titels mit einer Druckausgabe zu koppeln und beides im &#8220;B&#252;ndel&#8221; zu verkaufen. F&#252;r solche B&#252;ndelangebote k&#246;nnen die Partnerverlage abweichende Preise angeben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Retailers may choose to sell your Google Editions book in a bundle with the print copy. This setting allows you to specify the percentage of the Google Editions list price that you would like to charge when the print and digital editions are sold together. For example, if you are selling a Google Edition for $15, you may decide that a customer making a print edition purchase from an online retailer will be willing to pay an additional $4.50 on top of the print edition purchase price to receive the digital edition as well. If so, you will want to enter &#8220;30%&#8221; into this field.&#8221;</p></blockquote>
<p>Google stellt den kooperierenden Verlagen frei, ob sie die auf Google Editions eingestellen B&#252;cher mit einen Digitalen Rechtemanagement (DRM) sch&#252;tzen wollen oder nicht. Google Editions plane, das DRM-System ACS4 von Adobe zu unterst&#252;tzen. Auch der Umfang, in dem die Endkunden in den als Google Edition gekauften B&#252;chern mit Copy &amp; Paste arbeiten oder das Buch ausdrucken k&#246;nnen, kann von den Partnerverlagen festgelegt werden.</p>
<p>(via <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=66004&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+mr%2Ffront+%28MobileRead+Frontpage%29" target="_blank">mobileread</a>)</p>
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		<title>BnF vs. DDB &#8211; 150 : 5</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/12/bnf-vs-ddb-150-5/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 23:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothèque nationale de France]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Digitale Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit rhetorischem Pomp hat die Bundesregierung Anfang Dezember die Einrichtung der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) angek&#252;ndigt. Aus dem Konjunkturprogramm II l&#228;sst die Regierung daf&#252;r ab 2011 eine Anschubfinanzierung von €5 Mio springen, danach sollen Bund und L&#228;nder j&#228;hrlich 2,6 Mio aufbringen. Jetzt legt Frankreich Zahlen f&#252;r seine Digitalisierungsoffensive vor: Wie &#8220;The Bookseller&#8221; berichtet, sollen €750 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit rhetorischem Pomp hat die Bundesregierung Anfang Dezember die Einrichtung der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/12/nachgerechnet-das-jahrhundertprojekt-deutsche-digitale-bibliothek/" target="_blank">angek&#252;ndigt</a>. Aus dem Konjunkturprogramm II l&#228;sst die Regierung daf&#252;r ab 2011 eine Anschubfinanzierung von €5 Mio springen, danach sollen Bund und L&#228;nder j&#228;hrlich 2,6 Mio aufbringen. Jetzt legt Frankreich Zahlen f&#252;r seine Digitalisierungsoffensive vor: Wie &#8220;The Bookseller&#8221; <a href="http://www.thebookseller.com/news/106725-france-to-spend-150m-on-library-digitisation-project.html.rss" target="_blank">berichtet</a>, sollen €750 Mio f&#252;r die Digitalisierung von Kulturgut zur Verf&#252;gung gestellt werden, davon allein €150 Mio f&#252;r die Bibliothèque nationale de France (BnF). Wie die deutsche soll auch die franz&#246;sische Digitalisierungsoffensive  zur gemeinsamen europ&#228;ischen Digitalbibliothek <a href="http://www.europeana.eu/portal/aboutus.html" target="_blank">Europeana</a> beitragen.<span id="more-617"></span></p>
<p>Im direkten Vergleich ist die Summe, die die deutsche Regierung bereitstellen will, verschwindend klein. Aber der direkte Vergleich ist zugegebenerma&#223;en nicht ganz fair. Denn die f&#252;r die DDB genannte Investitionssumme soll im Unterschied zur franz&#246;sischen Investition gar nicht der Digitalisierung dienen, sondern der Einrichtung und dem Betrieb der zentralen Infrastruktur, die die digitalen Ressourcen von 30.000 &#246;ffentlichen Einrichtungen vernetzen soll.</p>
<p>Womit die Digitalisierung dieser digitalen Ressourcen in der deutschen Initiative  finanziert werden soll, bleibt bisher recht wolkig. Im wesentlichen scheint die Bundesregierung hierf&#252;r wie bisher die einzelnen Institutionen, die die DDB vernetzen soll, in der Pflicht zu sehen. &#220;berdies soll die Zusammenarbeit mit privaten Geldgebern m&#246;glich sein. Etwa mit Google, wie das &#8220;B&#246;rsenblatt<em>&#8221; </em>recht plausibel <a href="http://www.boersenblatt.net/350168/" target="_blank">vermutet</a>. Die einschl&#228;gige Passage in den offiziellen <a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/Medienpolitik/DeutscheDigitaleBibliothek/deutsche-digitale-bibliothek.html" target="_blank">Informationen</a> zur DDB lautet wie folgt:</p>
<blockquote><p><span>&#8220;F&#252;r die Digitalisierung von Kulturgut / wissenschaftlicher Information, die bisher weitgehend &#252;ber die Etats der Kultur- / Wissenschaftseinrichtungen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert werden, sollen k&#252;nftig auch private Geldgeber gewonnen werden.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span>Ehe dazu nicht genauere Informationen vorliegen, muss man fairerweise also die franz&#246;sischen €150 Mio eher deutschen €0 gegen&#252;berstellen.  &#8211; Zumal auch die franz&#246;sischen Bibliotheken bei der Digitalisierung auf eine <a href="http://www.thebookseller.com/news/106049-france-set-on-massive-book-digitisation-project.html.rss" target="_blank">Zusammenarbeit</a> mit Google setzen. </span></p>
<p><span>Auch wenn man au&#223;er Acht l&#228;sst, dass eine konsequente &#220;berf&#252;hrung von  Kulturgut von der Papier- in die digitale Welt kaum ohne <a href="http://www.theeuropean.de/rohde-thomas/digitalisierung-und-das-urheberrecht" target="_blank">Ver&#228;nderungen</a> des Urheberrechts zu machen w&#228;re: Selbst was urheberrechtsfreie und daher ohne gro&#223;en Verwaltungsaufwand digitalisierbare Werke angeht,  ist die bisherige Bilanz eindeutig, wie ein paar unrepr&#228;sentative Suchen in der Europeana belegen:<br />
</span></p>
<ul>
<li><span> <a href="http://www.europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=joris-karl%20huysmans&amp;qf=TYPE:TEXT&amp;tab=text&amp;view=table" target="_blank">Joris-Karl Huysmans</a></span></li>
<li><a href="http://www.europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=%22Anatole%20France%22&amp;qf=TYPE:TEXT&amp;tab=text&amp;view=table" target="_blank"><span>Anatole France</span></a></li>
<li><span><a href="http://www.europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=Heinrich%20Heine&amp;qf=TYPE:TEXT&amp;tab=text&amp;view=table" target="_blank">Heinrich Heine</a><br />
</span></li>
<li><a href="http://www.europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=franz%20kafka&amp;qf=TYPE:TEXT&amp;tab=text&amp;view=table" target="_blank"><span>Franz Kafka</span></a></li>
<li><a href="http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=Kurt%20Tucholsky&amp;qf=TYPE:TEXT&amp;tab=text&amp;view=table" target="_blank"><span>Kurt Tucholsky</span></a></li>
<li><span><a href="http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=%22Carl%20von%20Ossietzky%22&amp;qf=TYPE:TEXT&amp;tab=text&amp;view=table" target="_blank">Carl von Ossietzky</a><br />
</span></li>
</ul>
<p><span>Reiche Beute bei franz&#246;sischen Autoren, Fehlanzeige bei deutschsprachigen: </span><span>Die BnF hat mit ihrem </span><span>gro&#223;artigen, </span><span>seit 1997 laufenden <a href="http://gallica.bnf.fr/" target="_blank">Gallica</a>-Projekt schon jetzt sehr viel mehr zur Europeana beigesteuert als die deutschen Bibliotheken. Zu erwarten ist, dass sie diesen Vorsprung ausbauen wird. F&#252;r alle, denen Literatur am Herz liegt, ist die franz&#246;sische Investition sehr erfreulich. Ein Engagement von deutscher Seite, das wenigstens in der gleichen Liga spielt, w&#228;re ebenso erfreulich.<br />
</span></p>
<p>Aber wie gesagt, der Vergleich ist nicht ganz fair. Und ausserdem war das Spielfeld uneben. Allez les bleus.</p>
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		</item>
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		<title>Google wird Buchh&#228;ndler</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 04:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google wird ab Mitte 2010 in den USA und Europa B&#252;cher aus den Best&#228;nden des Google-Editions-Projekts zum Kauf anbieten. Dies k&#252;ndigte eine hochrangige Sprecherin des Unternehmens auf der Tools of Change Konferenz am vergangenen Dienstag in Frankfurt an und konkretisierte damit die Vision, die Google-Book-Search-Chef Dan Clancy bereits im Juli pr&#228;sentiert hatte. Google Editions ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google wird ab Mitte 2010 in den USA und Europa B&#252;cher aus den Best&#228;nden des Google-Editions-Projekts zum Kauf anbieten. Dies k&#252;ndigte eine hochrangige Sprecherin des Unternehmens auf der <a href="http://www.tocfrankfurt.com/" target="_blank">Tools of Change</a> Konferenz am vergangenen Dienstag in Frankfurt an und konkretisierte damit die Vision, die Google-Book-Search-Chef Dan Clancy bereits im Juli <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/googles_vision_for_the_future_of_google_books_eboo.php" target="_blank">pr&#228;sentiert</a> hatte.<span id="more-534"></span></p>
<p>Google Editions ist eine Erweiterung des Partnerprogramms, mit dem Google Verlagen und Autoren erm&#246;glicht, ihre Publikationen durchsuchbar zu machen und Nutzern in begrenztem Umfang anzuzeigen. Es handelt sich bei den in Google Editions enthaltenen Publikationen also zun&#228;chst nicht um die im umstrittenen Google Book Settlement thematisierten vergriffenen und verwaisten Werke.</p>
<p>Zus&#228;tzlich zur Durchsuchbarkeit und ausschnittsweisen Anzeige sollen die in Google Editions angebotenen digitalen Texte ab Mitte n&#228;chsten Jahres auch verk&#228;uflich werden. Nutzer sollen auf Texte, die sie erworben haben, &#8216;in the cloud&#8217;, also durch Onlinezugriff von einem beliebigen PC oder eReader aus zugreifen k&#246;nnen. Gleichzeitig werde eine Kopie des Textes lokal abgespeichert, so dass auch ohne bestehende Onlineverbindung weitergelesen werden kann. Wie dies technisch im Detail aussehen wird, ist noch kl&#228;rungsbed&#252;rftig. Wahrscheinlich wird die skizzierte lokale Speicherung auf Google <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Gears" target="_blank">Gears</a> beruhen.</p>
<p>Googles Director of Strategic Partnerships, Amanda Edmonds, betonte einem <a href="http://www.thebookseller.com/news/99964-google-plans-buy-anywhere-read-anywhere-offer.html" target="_blank">Bericht</a> des britischen Branchenmagazins &#8220;The Bookseller&#8221; zufolge, dass Google Editions die Nutzer nicht auf bestimmte Ger&#228;te, Software oder H&#228;ndler festlegen wolle. Stattdessen setzt der Suchmaschinenkonzern darauf, sein Buchangebot auf verschiedenen Endger&#228;ten und &#252;ber verschiedene Handelskan&#228;le zug&#228;nglich zu machen.</p>
<p>So sollen die digitalen Texte aus Google Editions nicht nur direkt &#252;ber Google Books, sondern auch &#252;ber kooperierende Onlineh&#228;ndler oder direkt &#252;ber die Websites der teilnehmenden Verlage bezogen werden k&#246;nnen. Dabei unterschiedet sich die Aufteilung der Erl&#246;se: Beim Kauf &#252;ber Google Books gibt Google 63% der Einnahmen an den Rechteinhaber weiter und beh&#228;lt 37% ein. Dieser Split ist bereits aus dem Book Settlement bekannt, wo er f&#252;r die Verwertung vergriffener und verwaister Werke ins Spiel gebracht worden war. Beim Kauf &#252;ber einen Online-H&#228;ndler erh&#228;lt der Rechteinhaber dagegen 45%, die &#252;brigen 55% teilen sich der H&#228;ndler und Google. Auch hier sind nach Edmonds Aussage noch Details zu kl&#228;ren.</p>
<p>Interessant ist die Ank&#252;ndigung, dass sich Google vorbehalte, die B&#252;cher gegen&#252;ber dem Listenpreis zu reduzieren, soweit dem nicht lokale Bestimmungen entgegenst&#252;nden (wie die Buchpreisbindung in Deutschland). Allerdings wolle Google die Mindereinnahmen durch die Preisreduktion auf die eigene Kappe nehmen und den Rechteinhaber verg&#252;ten, als w&#228;re das Buch zum Listenpreis verkauft worden. &#8211; Man darf gespannt sein, wie lange sich solche gro&#223;z&#252;gigen Zusagen angesichts der zu erwartenden bedeutenden Marktmacht Googles halten werden.</p>
<p>Google plant nach Edmonds Aussage auch, mit Hardwareherstellern zusammenzuarbeiten. Dabei d&#252;rfte Sony, das sich in der Auseinandersetzung um das Book Settlement an die Seite Googles <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/08/sony-schaltet-sich-in-book-settlement-streit-ein-will-mitverdienen/" target="_blank">geschlagen</a> hatte, deutlich bessere Chancen haben als Amazon mit seinem Kindle. Nicht nur, weil der Kindle als geschlossenes, an ein bestimmtes Format und einen spezifischen Shop angebundenes System im Widerspruch zur von Google skizzierten Plattformunabh&#228;ngigkeit steht. Auch die Auseinandersetzung mit Amazon im Book Settlement-Streit mag Googles Lust auf eine Zusammenarbeit mit dem Onlinehandelsgiganten geschm&#228;lert haben. Amanda Edmonds bezweifelte vernehmlich, dass Amazons Kindle f&#252;r Google Editions das Ger&#228;t der Wahl sei.</p>
<p>Auf Fragen zum Book Settlement ging Edmonds bei ihrem Vortrag nach dem Bericht des Bookseller nicht ein. Klar d&#252;rfte aber sein, dass auch die vom Settlement betroffenen vergriffenen und verwaisten Publikationen mit in den Warenkatalog des entstehenden neuen Buchhandelsgiganten Google aufgenommen werden, sobald eine juristisch tragf&#228;hige Grundlage daf&#252;r besteht. Damit best&#228;tigt sich auch Lawrence Lessigs Einwand gegen das Google Book Settlement, der in einem Vortrag im Juli kritisiert hatte, dass Google Books nicht auf der Logik einer Bibliothek, sondern auf der eines Buchh&#228;ndlers basiere:</p>
<blockquote><p>&#8220;We’re building into this not so much a digital library but a digital bookstore.&#8221;</p></blockquote>
<p>Infotopia, so scheint es, wird allenfalls in Googles weltumspannender Shopping Mall stattfinden.</p>
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		<title>Das Wissen des Papierzeitalters</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 08:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Lesehinweis in eigener Sache: In The European erscheint heute ein Gastbeitrag von mir, in dem ich vorschlage, &#252;ber eine Schrankenreglung im Urheberrecht nachzudenken, die es generell erm&#246;glicht, vergriffene literarische Werke zu digitalisieren, um sie von Suchmaschinen erfassen zu lassen. Dahinter stecken zwei Thesen. Einerseits, dass sich die Bedeutung von &#214;ffentlichkeit ge&#228;ndert hat: Das Netz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lesehinweis in eigener Sache: In <em>The European </em>erscheint heute ein <a href="http://www.theeuropean.de/rohde-thomas/digitalisierung-und-das-urheberrecht" target="_blank">Gastbeitrag</a> von mir, in dem ich vorschlage, &#252;ber eine Schrankenreglung im Urheberrecht nachzudenken, die es generell erm&#246;glicht, vergriffene literarische Werke zu digitalisieren, um sie von Suchmaschinen erfassen zu lassen. <span id="more-525"></span></p>
<p>Dahinter stecken zwei Thesen. Einerseits, dass sich die Bedeutung von &#214;ffentlichkeit ge&#228;ndert hat: Das Netz ist ein wesentlicher Teil der &#214;ffentlichkeit. Kann man eigentlich noch mit Recht davon sprechen, ein Werk sei ver&#246;ffentlicht, wenn es im Netz keine Spuren hinterl&#228;sst? Andererseits: Der Begriff von Wissen hat sich ver&#228;ndert. Wissen hei&#223;t zunehmend weniger, etwas auswendig im Kopf zu haben, sondern Recherchewege zu beherrschen, die das jeweils Erforderte zutage f&#246;rdern. Das im Papierzeitalter ver&#246;ffentlichte Wissen &#246;ffentlich zu halten, bedeutet deswegen, es im Netz auffindbar zu machen.</p>
<p>&#220;berrascht hat mich die Position von Matthias Ulmer, der daran zweifelt, dass das in Bibliotheken gesammelte Wissen grunds&#228;tzlich bewahrenswert ist: In seinem <a href="http://www.theeuropean.de/ulmer-matthias/aenderung-des-urheberrechtes" target="_blank">Beitrag</a> argumentiert er, dass das Wissen des Papierzeitalters zu einem guten Teil &#252;berfl&#252;ssig sei:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der gr&#246;&#223;te Teil der  B&#252;cher in Bibliotheken wird nie mehr ausgeliehen. Weil die einfach niemand braucht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dann k&#246;nnte man ja gleich hingehen und alle B&#252;cher, die in den letzten f&#252;nf Jahren nicht entliehen wurden, aus den Bibliotheken entfernen. Endlich wieder Platz im Regal! Soweit geht Ulmer freilich nicht. Aber spricht es f&#252;r eine hohe Meinung von den Leistungen der Autoren, wenn er behauptet, dass es unwichtig ist, ob ihre Werke jetzt oder erst zwei Tage vor St. Nimmerlein (um fair zu sein: er sagt &#8220;in zwanzig Jahren&#8221;) digital zug&#228;nglich werden?</p>
<p>Da Kommentieren bei <em>The European</em> etwas beschwerlich ist, schlage ich vor, Kommentare zu meinem Gastbeitrag hier zu hinterlassen.</p>
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		<title>Sony schaltet sich in Book Settlement Streit ein, will mitverdienen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 00:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
		<category><![CDATA[Sony Daily Edition]]></category>

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		<description><![CDATA[Sony hat sich in die Auseinandersetzung &#252;ber das Google Book Settlement eingeschaltet. Nachdem sich vor kurzem Microsoft, Yahoo und Sony-Konkurrent Amazon im Rechtsstreit um das Book Search Settlement gegen Google gestellt hatten, hat nun Sony an der Seite des Suchmaschinen-Konzerns Position bezogen. Wie Wired soeben berichtet, hat Sony beim zust&#228;ndigen Richter einen Amicus Curiae-Brief angek&#252;ndigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sony hat sich in die Auseinandersetzung &#252;ber das Google Book Settlement eingeschaltet. Nachdem sich vor kurzem Microsoft, Yahoo und Sony-Konkurrent Amazon im Rechtsstreit um das Book Search Settlement gegen Google <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8200624.stm" target="_blank">gestellt</a> hatten, hat nun Sony an der Seite des Suchmaschinen-Konzerns Position bezogen. <span id="more-403"></span></p>
<p>Wie Wired soeben <a href="http://www.wired.com/epicenter/2009/08/sony-google-book/" target="_blank">berichtet</a>, hat Sony beim zust&#228;ndigen Richter einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amicus_curiae" target="_blank">Amicus Curiae</a>-Brief angek&#252;ndigt, mit dem der Elektronik-Konzern als unbeteiligte, aber interessierte Partei seine Sicht der Dinge ins Verfahren einbringen will. In dem von Wired ver&#246;ffentlichten Brief an den Richter (<a href="http://www.wired.com/images_blogs/epicenter/2009/08/sony-amicus-request-letter-2.pdf" target="_blank">pdf</a>) hebt Sony hervor, dass das Book Settlement einen positiven Effekt auf den E-Reader-Markt haben werde:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Sony Electronics’ view, the cooperative and mutually beneficial relationship the Settlement forges between Google and the copyright holders in the proposed class may have a profoundly positive impact on the market for e-book readers and related devices.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gemeint d&#252;rfte damit in erster Linie wohl ein positiver Effekt auf das von Sony selbst angebotene E-Book-Leseger&#228;t sein. Dessen neueste Version namens <a href="http://www.lesen.net/ereader/sony-reader-daily-edition-sonys-kindle-945/" target="_blank">Daily Edition</a> n&#228;mlich hat eine Funktion eingebaut, &#252;ber die der Reader (vorerst nur in den USA) &#252;ber eine drahtlose Netzanbindung auf die E-Book-Best&#228;nde &#246;ffentlicher Bibliotheken zugreifen kann. Damit verf&#252;gt die neueste E-Reader-Generation von Sony &#252;ber ein Merkmal, das sie von den Ger&#228;ten der Mitbewerber abhebt – insbesondere vom US-Marktf&#252;hrer, Amazons Kindle.</p>
<p>Dieses Alleinstellungsmerkmal begr&#252;ndet ein besonderes Interesse des Konzerns an den E-Book-Best&#228;nden der Bibliotheken. Je leichter der Zugriff auf (m&#246;glichst kostenlosen) Content, desto attraktiver die Hardware. Nach dieser Regel ist der Marktvorteil von Sonys E-Reader umso gr&#246;&#223;er, je mehr B&#252;cher in einer Bibliothek als E-Book vorliegen. Durch eine Zusammenarbeit mit Google konnte Sony bereits in der Vergangenheit vom Book Search-Programm <a href="http://paidcontent.org/article/419-sony-google-team-up-against-amazon/" target="_blank">profitieren</a>: Google stellt seit vergangenem M&#228;rz 500.000 nicht mehr dem Copyright unterliegende Werke auf den Sony Readern zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Das Book Settlement w&#252;rde erm&#246;glichen, diese Zusammenarbeit auch auf copyrightgesch&#252;tzte B&#252;cher auszuweiten. B&#252;cher, die im Druck sind und unter Copyright stehen, sollen nach der im Settlement ausgehandelten Abmachung &#252;ber Online-Buchh&#228;ndler zu kaufen oder Bibliotheken ausleihbar sein. – Den Nutzern des neuesten Sony Readers also via Bibliothekszugang gratis zur Verf&#252;gung stehen. Ebenso wie die umstrittenen verwaisten, also nicht mehr im Handel befindlichen, aber noch durch Copyright gesch&#252;tzten Werke, die Google auf Grundlage des Settlements digitalisieren und anbieten wird.</p>
<p>Googles digitale &#8216;Bibliothek&#8217; d&#252;rfte auf lange Sicht eher einem Buchladen gleichen. Darauf hat unl&#228;ngst Lawrence Lessig in einem <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/08/lawrence-lessig-ueber-das-google-book-settlement/" target="_blank">Vortrag</a> &#252;ber das Google Book Settlement hingewiesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;We’re building into this not so much a digital library but a digital bookstore.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den Zugriff auf die digitalisierten B&#252;cher will Google nach eigenem <a href="http://books.google.com/googlebooks/agreement/" target="_blank">Bekunden</a> an Bibliotheken verkaufen. Die Monopolposition, die Googles digitale Megabibliothek einnehmen k&#246;nnte, z&#228;hlt deshalb zu den gr&#246;&#223;ten Sorgen von Gegnern des Book Settlements au&#223;erhalb der Konzernwelt. So <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8200624.stm" target="_blank">zitiert</a> BBC News den Gr&#252;nder der Non-Profit-Organisation <a href="http://www.archive.org/" target="_blank">Internet Archive</a> Brewster Kahle mit den Worten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Google is trying to monopolise the library system. […] If this deal goes ahead, they&#8217;re making a real shot at being &#8216;the&#8217; library and the only library.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Bibliotheken w&#252;rden sich einem Angebot gegen&#252;bersehen, das sie, wie die Library Copyright Alliance <a href="http://www.library.utoronto.ca/library/blogs/ereader/?p=379" target="_blank">bef&#252;rchtet</a>, selbst unter einem Preisdiktat kaum w&#252;rden ablehnen k&#246;nnen. Die Kosten f&#252;r den Content w&#252;rden dann die Bibliotheken tragen. Nutzer eines Leseger&#228;ts mit Bibliotheksanschluss dagegen h&#228;tten den gesamten elektronischen Bibliotheksbestand kostenlos zur Verf&#252;gung. Finanziell w&#228;ren sie lediglich &#252;ber ihre Bibliotheksgeb&#252;hr (und, nat&#252;rlich, die allgemeinen Steuern) beteiligt. (Als ein Ansatz zu einem Kulturflatrate-Modell ist das &#252;brigens einen Gedanken wert.)</p>
<p>Ein Leseger&#228;t, das jederzeit kostenlos auf so ziemlich die gesamte digitalisierte Weltbibliothek zugreifen k&#246;nnte, h&#228;tte einen beeindruckenden Produktvorteil gegen&#252;ber Ger&#228;ten, deren Nutzer jedes einzelne E-Book kaufen m&#252;ssen. Zumal die Grenzen zwischen Besitz und Ausleihe in der Welt der immateriellen B&#252;cher immer mehr verschwimmen (vermeintlich gekaufte B&#252;cher k&#246;nnen jederzeit <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">zur&#252;ckgeholt</a>, nicht jedoch antiquarisch <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/1018697/" target="_blank">weiterverkauft</a> oder -verschenkt werden). F&#252;r Sony ist es also durchaus sinnvoll, auf Tuchf&#252;hlung mit dem Monopolisten in spe zu gehen.</p>
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		<title>Lawrence Lessig &#252;ber das Google Book Settlement</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/08/lawrence-lessig-ueber-das-google-book-settlement/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 09:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>
		<category><![CDATA[Lawrence Lessig]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Vortrag f&#252;r das Berkman Center for Internet &#38; Society der Harvard University hat Lawrence Lessig davor gewarnt, dass das Google Book Settlement den Zugang zu Literatur kurzfristig zwar erleichtern, langfristig jedoch erschweren wird. Lessig sprach davon, dass sich die &#8220;&#214;kologie des Werkzugangs&#8221; (&#8220;ecology of access&#8221;) durch die Regelung grunds&#228;tzlich zu verschieben droht. W&#228;hrend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Vortrag f&#252;r das <a href="http://cyber.law.harvard.edu/" target="_blank">Berkman Center for Internet &amp; Society</a> der Harvard University hat <a href="http://lessig.org/blog/" target="_blank">Lawrence Lessig</a> davor gewarnt, dass das Google Book Settlement den Zugang zu Literatur kurzfristig zwar erleichtern, langfristig jedoch erschweren wird. Lessig sprach davon, dass sich die &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_ecology" target="_blank">&#214;kologie</a> des Werkzugangs&#8221; (&#8220;ecology of access&#8221;) durch die Regelung grunds&#228;tzlich zu verschieben droht. <span id="more-337"></span></p>
<p>W&#228;hrend im traditionellen System die Bibliotheken gew&#228;hrleisten, dass man zu jedem literarischen Werk freien Zugang hat, wird das Google Book Settlement seiner Ansicht nach dazu f&#252;hren, dass der Zugang zu jenen Werken, die weder in gedruckter Ausgabe verf&#252;gbar noch gemeinfrei sind, durch &#252;berkomplexe Bestimmungen letztlich der Nutzung entzogen werden.</p>
<p>Lessig verglich die Situation, die durch das Settlement entsteht, mit der komplizierten Rechtslage bei Dokumentarfilmen: Die einzelne Bestandteile, aus denen diese sich zusammensetzen, etwa Ausschnitte aus Nachrichtensendungen oder anderen Quellen, werden jeweils einzeln durch unterschiedliche Lizenzabkommen mit unterschiedlichen Laufzeiten gesch&#252;tzt, so dass nach Ablauf der urspr&#252;nglich ausgehandelten Lizenzlaufzeit ein immenser Aufwand zur Neulizenzierung ansteht, wenn man den Dokumentarfilm auch weiterhin verf&#252;gbar halten will. Durch das <a href="http://www.googlebooksettlement.com/r/view_settlement_agreement" target="_blank">Book Settlement</a> wird nach Lawrence Lessigs  Ansicht eine vergleichbar komplizierte Lizenzierungssituation f&#252;r verwaiste Werke geschaffen, die einen unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Verwaltungsaufwand erfordert:</p>
<blockquote><p>&#8220;The problem here is that the settlement pushes us towards a radically different kind of ecology. […] Here is my fear: That this agreement with the largest and most important information technology company we&#8217;ve got and the two presumptive rights players here, publishers and authors, moves us down a path where books become documentary films. Where the ecology of access we have to books in the future is like the ecology of access we have to documentary films today. Which means that we don&#8217;t have access in the traditional sense of guaranteeing [that] we&#8217;ve got access. [Instead] we&#8217;ve got access that&#8217;s encumbered by a bunch of agreements that don&#8217;t ever build into their architecture the theme that we must guarantee at some point free access to this culture. We&#8217;re building into this not so much a digital library but a digital bookstore.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch wenn Lessigs Sorge der Zug&#228;nglichkeit durch Nutzer gilt, deren Rechte er in der Konstellation des Settlements nicht repr&#228;sentiert findet, redet er nicht einer copyrightfreien Situation das Wort. Lessig betont, dass die Balance zwischen den Interessen der Wirtschaft (Limitierung des Zugangs) und den Interessen der Nutzer (Zugangsm&#246;glichkeit) sich in der digitalen Welt verschoben hat, so dass ein neues Gleichgewicht gefunden und dazu auch das Urheberrecht reformiert werden muss:</p>
<blockquote><p>&#8220;Think about how we are going to restrike a balance in the digital world that gives us something like the value of the balance that was struck in the physical world, a balance between what I think of as the commercial life of published works and the beyond-the-commercial life of published works. […] The problem in the digital world is that free space disappears because every single thing you do with copyrighted work in a digital environment triggers copyright law in theory because it produces a copy. […] What do we do to recreate this balance how do we structure a legal regime to give us both the commercial opportunity where that’s necessary and the free access where that commercial opportunity is no longer necessary.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der gesamte Vortrag kann auf der Website des <a href="http://blogs.law.harvard.edu/mediaberkman/2009/08/03/lawrence-lessig-on-the-google-book-search-settlement-settlements-static-goods-dynamic-bads-audi/" target="_blank">Berkman Center</a> als Audiofile (<a href="http://wilkins.law.harvard.edu/events/conferences/2009-07-31_googlebooks/2009-07-31_googlelessig/2009-07-31_googlelessig.mp3" target="_blank">MP3</a> oder <a href="http://wilkins.law.harvard.edu/events/conferences/2009-07-31_googlebooks/2009-07-31_googlelessig/2009-07-31_googlelessig.ogg" target="_blank">OGG</a>) heruntergeladen werden. (Wer einmal Lessigs Pr&#228;sentationen gesehen hat, wie etwa seinen Berliner Vortrag &#8220;<a href="http://blip.tv/file/2121395" target="_blank">The Search for a Moose</a>&#8220;, wird bedauern, dass die Bilder zu Lessigs Vortrag nicht mitgeliefert werden. Das Gel&#228;chter des Publikums zeigt, dass sie es wert gewesen w&#228;ren. Vielleicht stellt Lessig seine Berkman-Center-Pr&#228;sentation ja auch noch auch seinem <a href="http://lessig.blip.tv/" target="_blank">Kanal</a> bei blip.tv ein)</p>
<p>(via <a href="http://www.teleread.org/2009/08/10/larry-lessig-on-digital-libraries/" target="_blank">teleread</a>)</p>
<p><strong>Update</strong> 13.08. 22:19h: Lawrence Lessig hat seinen Vortrag &#252;ber das Google Book Search Settlement nun auch als <a href="http://blip.tv/file/2471815" target="_blank">Video</a> zug&#228;nglich gemacht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesenswert: Ilja Braun &#252;ber das Google Book Settlement</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/07/lesenswert-ilja-braun-ueber-google-books-settlement/</link>
		<comments>http://bewegliche-lettern.de/2009/07/lesenswert-ilja-braun-ueber-google-books-settlement/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Google Book Settlement privilegiert Nutzer und Verlage in den USA, schreibt Ilja Braun heute im Perlentaucher. Durch IP-Blocking wird Google sicherstellen, dass nur von amerikanischen IP-Adressen aus auf die vom Book Settlement betroffenen B&#252;cher zugegriffen werden kann. Wer au&#223;erhalb der USA vor dem Computer sitzt, wird auf die von Google eingescannten B&#252;cher nicht zugreifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Google Book Settlement privilegiert Nutzer und Verlage in den USA, <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5627.html" target="_blank">schreibt</a> Ilja Braun heute im Perlentaucher. Durch IP-Blocking wird Google sicherstellen, dass nur von amerikanischen IP-Adressen aus auf die vom <a href="http://www.googlebooksettlement.com/" target="_blank">Book Settlement</a> betroffenen B&#252;cher zugegriffen werden kann. Wer au&#223;erhalb der USA vor dem Computer sitzt, wird auf die von Google eingescannten B&#252;cher nicht zugreifen k&#246;nnen.<span id="more-281"></span></p>
<p>Wie Braun darstellt, will Google so Vorw&#252;rfen entgehen, au&#223;erhalb der USA, wo es sich durch das Book Settlement juristisch absichert, gegen lokale Urheberrechts- oder Copyrightbestimmungen zu versto&#223;en. Dadurch werden die Nutzer von Googles B&#252;chersuche in den USA allerdings weit mehr haben als anderswo:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach der Genehmigung des Vergleichs werden die Leser in den USA Zugriff auf mehr als zehn Millionen digitalisierte B&#252;cher haben. Bibliotheken werden ihren Besuchern &#252;ber institutionelle Abonnements erm&#246;glichen, diese Texte im Volltext zu lesen. Von dem abgelegensten kleinen Ort aus wird man so auf die Best&#228;nde der New York Public Library zugreifen k&#246;nnen. B&#252;cher, die im Handel l&#228;ngst nicht mehr erh&#228;ltlich sind, werden als E-Book oder Print-on-Demand Ausgabe wieder lieferbar sein. In Europa und im Rest der Welt werden hingegen nur solche Titel verf&#252;gbar sein, die entweder gemeinfrei sind oder die die Rechteinhaber selbst bei Google angemeldet haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht nur Nutzer, sondern auch amerikanische Autoren und Verlage seien durch das Book Settlement gegen&#252;ber ihren Kollegen au&#223;erhalb der USA privilegiert, schildert Ilja Braun. Daher regt er an, eine deutsche Version des Book Settlement auf den Weg zu bringen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine deutsche Ausgabe des viel geschm&#228;hten Google Settlements w&#228;re also wom&#246;glich gar keine so schlechte L&#246;sung &#8211; nicht zuletzt f&#252;r die an einem Zugang zu zehn Millionen digitalisierten B&#252;chern interessierte &#214;ffentlichkeit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine Frage, die sich mir nach Brauns lesenswertem Essay allerdings weiter stellt: W&#252;rde Google nicht doch gegen Bestimmungen des deutschen Urheberrechts versto&#223;en, wenn es f&#252;r US-amerikanische IP-Adressen B&#252;cher nutzbar machen w&#252;rde, die nach deutschem Recht gesch&#252;tzt sind? Selbst wenn der Versto&#223; nur anderswo stattfindet &#8211; mir scheint: ein Versto&#223; bliebe er doch.</p>
<p>Google hat, wie Ilja Braun berichtet, eingestanden, dass es beim Book Settlement &#8220;in Sachen Informationspolitik noch einiges nachholen&#8221; m&#252;sse. Dem kann man nicht recht widersprechen.</p>
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