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	<title>bewegliche lettern&#187; CoverSpy deckt Leseverhalten von Großstadtmenschen auf &#8211; bewegliche lettern</title>
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	<description>medienwandel in gutenbergs welt</description>
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		<title>CoverSpy deckt Leseverhalten von Gro&#223;stadtmenschen auf</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Allenthalben wird in der Digitalisierung eine Gefahr f&#252;r die Privatsph&#228;re gesehen. Doch eine Initative des New Yorker Literaturmagazins Slice macht nun deutlich: Die zunehmende Ausbreitung von eReadern bedroht nicht die Intimsph&#228;re der Leser, sondern den Voyeurismus des gemeinen U-Bahnpassagiers. Auf der Website CoverSpy und dem angeschlossenen Twitter-Account sp&#228;hen Slice-Mitarbeiter systematisch die Lesegewohnheiten argloser New Yorker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allenthalben wird in der Digitalisierung eine Gefahr f&#252;r die Privatsph&#228;re gesehen. Doch eine Initative des New Yorker Literaturmagazins <a href="http://www.slicemagazine.org/" target="_blank"><em>Slice</em></a> macht nun deutlich: Die zunehmende Ausbreitung von eReadern bedroht nicht die Intimsph&#228;re der Leser, sondern den Voyeurismus des gemeinen U-Bahnpassagiers. Auf der Website <a href="http://coverspy.tumblr.com/" target="_blank">CoverSpy</a> und dem angeschlossenen <a href="http://twitter.com/coverspy" target="_blank">Twitter-Account</a> sp&#228;hen Slice-Mitarbeiter systematisch die Lesegewohnheiten argloser New Yorker in der U-Bahn aus. <span id="more-710"></span></p>
<p>Wenig ist verr&#228;terischer als das Cover des Buches, das ein Mensch in der &#214;ffentlichkeit liest. Der Steppenwolf: &#8220;Pubert&#228;t h&#228;lt an&#8221;, Molloy: &#8220;interessant mit Hang zum Poser&#8221;, Die S&#228;ulen der Erde: &#8220;nennt sich selbst Leseratte, stolz, keine Angst vor dicken B&#252;chern zu haben&#8221;,  Warum M&#228;nner nicht zuh&#246;ren und Frauen&#8230;: &#8220;zu lange in einer Beziehung, unleidlich&#8221;, Scarlett: &#8220;Eieiei&#8221;. Die Botschaft, die der Lesestoff &#252;ber den &#246;ffentlichen Leser mitteilt, schwankt zwischen bewusstem Statement und naiv zugelassenem Einblick mit Tiefenwirkung. Das Cover des in der &#214;ffentlichkeit aufgeschlagenen Buches ist halb Statussymbol, halb entschl&#252;pftes Bekenntnis. Die Reaktion der Umwelt liegt entsprechend den eigenen Vorlieben zwischen Fremdscham und Ann&#228;herungsversuch.</p>
<p>Mit dem Aufkommen von eReadern f&#252;rchten die Cover Spies um diese indiskreten und reizvollen Einblicke ins Wesen ihrer Mitmenschen: Die einf&#246;rmige, opake R&#252;ckseite der digitalen Leseger&#228;te l&#228;sst nicht mehr ahnen, in welche Leselandschaften die Augen des Passagiers gegen&#252;ber versunken sind. Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, twittern die urbanen Agenten nun, was die Passagiere und Passanten lesen, und f&#252;gen noch einige Details &#252;ber Kleidung und Habitus der Zielperson hinzu. Das sieht dann etwa so aus:</p>
<blockquote><p>East of Eden, John Steinbeck (M, 20s, curly hair/Dave Eggers look alike, Q train at 55th St.) <a rel="http://bit.ly/plugins/iframe?hashUrl=http%3A%2F%2Fbit.ly%2F9MfIZr" href="http://bit.ly/9MfIZr" target="_blank">http://bit.ly/9MfIZr</a> <a title="#coverspy" href="http://twitter.com/search?q=%23coverspy">#coverspy</a></p>
<p>Extremely Loud and Incredibly Close, Jonathan Safran Foer (F, 20s, shiny black headband, F train) <a rel="http://bit.ly/plugins/iframe?hashUrl=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FcygAhH" href="http://bit.ly/cygAhH" target="_blank">http://bit.ly/cygAhH</a> <a title="#coverspy" href="http://twitter.com/search?q=%23coverspy">#coverspy</a></p></blockquote>
<p>Auf diese Weise wollen die Betreiber von CoverSpy ein wenig der fl&#252;chtigen Intimit&#228;t unter anonymen Passanten bewahren. In der Ausbreitung der eReader liegt f&#252;r sie kein Fortschritt, sondern soziale K&#228;lte. Cnet <a href="http://news.cnet.com/8301-13577_3-10449950-36.html" target="_blank">zitiert</a> die CoverSpy-Gr&#252;nderin Amy Sly wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;We were lamenting the prevalence of e-readers spotted on our train rides and what a bleak commute it would be if all of the book covers were replaced with blank e-reader covers,&#8221; Sly said of the project&#8217;s beginnings last October. &#8220;For one thing, it&#8217;s always been fun to see what everyone&#8217;s reading around you&#8211;and it&#8217;s especially interesting how they&#8217;re not always the books that are making headlines at the moment. And also because we each had a story about a time a conversation started with someone we didn&#8217;t know because of the books we were holding in our hands.&#8221;</p></blockquote>
<p>CoverSpy will seinen Dienst zuk&#252;nftig auf weitere St&#228;dte ausdehnen. Sind wir dann hier noch sicher? Wir raten zu Desinformation: So ein Molloy-Umschlag passt auch trefflich auf manche mindere Ware. Die Dinger hei&#223;en nicht umsonst Schutzumschlag.</p>
<p>(via <a href="http://www.teleread.org/2010/02/09/coverspy-tweets-what-new-yorkers-read-on-the-train/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+teleread%2FKHnj+%28TeleRead%3A+Bring+the+E-Books+Home%29" target="_blank">Teleread</a>, <a href="http://news.cnet.com/8301-13577_3-10449950-36.html" target="_blank">cnet</a>)</p>
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		<title>[Update] Jetzt konkret: Farbdisplay f&#252;r eReader im Fr&#252;hjahr</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 05:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[In den eReader-Markt kommt Leben. Auf der Frankfurter Buchmesse soll in der n&#228;chsten Woche der viel erwartete txtr-Reader pr&#228;sentiert werden – Verkaufsbeginn ist voraussichtlich im Dezember. Amazon hat in einer &#252;berst&#252;rzt anmutenden Aktion den Kindle auch international verf&#252;gbar gemacht – schon in den n&#228;chsten Tagen soll er ausgeliefert werden. Nun platzt Barnes &#38; Noble mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den eReader-Markt kommt Leben. Auf der Frankfurter Buchmesse soll in der n&#228;chsten Woche der viel erwartete <a href="http://reader.txtr.com/" target="_blank">txtr-Reader</a> pr&#228;sentiert werden – Verkaufsbeginn ist voraussichtlich im Dezember. Amazon hat in einer &#252;berst&#252;rzt anmutenden Aktion den Kindle auch international <a href="http://www.crunchgear.com/2009/10/07/kindle-2-goes-to-259-international-gsm-version-coming-october-19/" target="_blank">verf&#252;gbar</a> gemacht  – schon in den n&#228;chsten Tagen soll er ausgeliefert werden. Nun platzt Barnes &amp; Noble mit einer &#252;berraschenden Neuigkeit heraus: Der von <a href="http://www.plasticlogic.com/index.php" target="_blank">Plastic Logic</a> hergestellte Reader, den das Unternehmen in K&#252;rze anbieten will, soll vom Fr&#252;hjahr 2010 an auch mit Farbdisplay lieferbar sein. <span id="more-506"></span></p>
<p>Die &#252;berraschende Neuigkeit ist auch in &#252;berraschender Form mitgeteilt worden: Nicht auf einer Pressekonferenz, sondern in einem recht informellen Interview mit einem Barnes &amp; Noble Sprecher namens Daniel Joresson:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ttJMi__mnp4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/ttJMi__mnp4"></embed></object></p>
<p>Auf der Website des Herstellers Plastic Logic, von dem eine solche Ank&#252;ndigung eigentlich eher zu erwarten gewesen w&#228;re, ist zwar auch davon die Rede, dass Plastic Logic an der Entwicklung eines Farbdisplays <a href="http://www.plasticlogic.com/about/faq.php#color" target="_blank">arbeite</a>. Ein konkreter Termin wird dort allerdings nicht angek&#252;ndigt. Interessanter Weise ist auch bei Barnes &amp; Noble keine entsprechende <a href="http://www.barnesandnobleinc.com/newsroom/press_releases_list.html" target="_blank">Pressemitteilung</a> zu finden – m&#246;glich, dass sich hier ein Mitarbeiter verplappert hat. Oder dass zumindest dieser Anschein entstehen sollte.</p>
<p>Verbl&#252;ffend ist die Ank&#252;ndigung eines Readers mit Farbdisplay seitens Barnes &amp; Noble auch, weil der Verkaufsstart des Barnes &amp; Noble/ Plastic Logic Readers bevorsteht – der allerdings zun&#228;chst nur mit Graustufendisplay zu haben sein wird. Zwar wird der Plastic Logic Reader, der auf einer eigenen, also nicht der in den g&#228;ngigen Ger&#228;ten integrierten eInk-<a href="http://www.plasticlogic.com/ereader/plastic-display.php" target="_blank">Technologie</a> basieren wird, ohnehin mit Spannung erwartet. Einen verkaufsf&#246;rdernden Effekt auf diesen Graustufen-Reader d&#252;rfte das angek&#252;ndigte Farbdisplay aber kaum haben, im Gegenteil: Viele potenzielle K&#228;ufer d&#252;rften sich entscheiden, lieber noch ein paar Monate zuzuwarten, bis der Plastic Logic Reader auch in Farbe verf&#252;gbar ist.</p>
<p>Ein marktf&#228;higes Farbdisplay geh&#246;rt zu den am meisten ersehnten Fortentwicklungen der von vielen als noch <a href="http://www.boersenblatt.net/334671/" target="_blank">unvollkommen</a> angesehenen derzeit erh&#228;ltlichen eReader. An entsprechenden Technologien arbeiten unter anderen <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/06/e-reader-hybriddisplay-und-eink-in-farbe/" target="_blank">Pixel Qi, iRex</a> und <a href="http://www.engadget.com/2009/09/03/sipix-to-debut-color-e-paper-next-year" target="_blank">SiPix</a>. Nach Ansicht vieler Beobachter w&#252;rde ein akzeptables Farbdisplay aus einem eReader einen &#8220;<a href="http://www.fastcompany.com/blog/kit-eaton/technomix/barnes-and-noble-could-kill-kindle-color-competitor?" target="_blank">Kindle-Killer</a>&#8221; machen.</p>
<p>Gut m&#246;glich also, dass  die verbl&#252;ffende Ank&#252;ndigung durch Barnes &amp; Noble den Zweck hat, potenzielle K&#228;ufer davon abzuhalten, bereits verf&#252;gbare Reader der Konkurrenz – etwa von Amazon und Sony – zu kaufen. Es k&#246;nnte zudem ein Hinweis darauf sein, dass in den n&#228;chsten Tagen andere Reader mit Farbdisplay  vorgestellt werden k&#246;nnten – was nach der Ank&#252;ndigung von Barnes &amp; Noble nun schon einen erheblich geringeren Nachrichtenwert h&#228;tte.</p>
<p>Man darf also weiter gespannt sein, was auf der Frankfurter Buchmesse an Readertechnologien vorgestellt wird. Wie schon durch den &#252;berraschenden internationalen Verkaufsstart des Kindle wird deutlich, dass der Markt langsam enger und hei&#223;er umk&#228;mpft wird. F&#252;r die Entwicklung des Marktes digitaler B&#252;cher ist dabei von besonderer Bedeutung, welche &#8216;Partei&#8217; sich mit ihrem Produkt durchsetzen wird: Die gro&#223;en H&#228;ndler wie Amazon und Barnes &amp; Noble, etablierte Technikkonzerne wie Sony oder der Startup txtr, der mit seiner auf den Reader abgestimmten communityf&#228;higen online-Plattform und seiner Formatoffenheit der Favorit der Verlage sein d&#252;rfte.</p>
<p><strong>Update </strong>14.10., 23:47h (via <a href="http://www.teleread.org/2009/10/13/plastic-logic-denies-color-ereader-for-barnes-noble/" target="_blank">Teleread</a>): In einer Stellungnahme hat Plastic Logic die im Video gezeigten Aussagen des Barnes &amp; Noble Mitarbeiters bestritten. Ein Ger&#228;t mit Farbdisplay sei f&#252;r das kommende Jahr noch nicht in Sicht:</p>
<blockquote><p>“The video report is inaccurate and the individual (who was apparently filmed while attending a trade show was not an authorized Barnes &amp; Noble spokesperson) was misinformed. We are excited to have Barnes &amp; Noble powering the Plastic Logic e-commerce store. While colour is on Plastic Logic’s roadmap, it is not on the map for the Spring of 2010. Plastic Logic has said for quite some time it is working on colour, but not for a product in the coming year.”</p></blockquote>
<p>Schade.</p>
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		<title>Kindle 1984: Amazon einigt sich mit Kl&#228;gern, will brav sein</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einer au&#223;ergerichtlichen Einigung geht Amazon nach einer umstrittenen eBook-L&#246;schaktion einer drohenden Sammelklage aus dem Weg, wie der Technologieblog Techflash berichtet. Im Juli hatte Amazon ohne vorherige Warnung per Mobilfunkzugang eBooks von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Readern gel&#246;scht. Dagegen hatten Kindle-Nutzer Klage eingereicht, die den Status einer Sammelklage anstrebte. In der nun vorgelegten Einigung, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer au&#223;ergerichtlichen Einigung geht Amazon nach einer umstrittenen eBook-L&#246;schaktion einer drohenden Sammelklage aus dem Weg, wie der Technologieblog Techflash <a href="http://techflash.com/seattle/2009/09/amazon_settles_lawsuit_over_deleted_1984.html" target="_blank">berichtet</a>. Im Juli hatte Amazon ohne vorherige Warnung per Mobilfunkzugang eBooks von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Readern <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">gel&#246;scht</a>. Dagegen hatten Kindle-Nutzer Klage <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-update-amazon-steht-vor-sammelklage/" target="_blank">eingereicht</a>, die den Status einer Sammelklage anstrebte. In der nun vorgelegten Einigung, der das Gericht noch zustimmen muss, verpflichtet sich Amazon juristisch, zuk&#252;nftig auf &#228;hnliche L&#246;schaktionen zu verzichten. <span id="more-491"></span></p>
<p>Einer der Kl&#228;ger, Justin Gawronski, war nach eigener Darstellung von der L&#246;schaktion in besonderem Ma&#223;e betroffen gewesen, da zusammen mit dem von Amazon zur&#252;ckgezogenen und gel&#246;schten eBook, George Orwells &#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221;, auch seine pers&#246;nlichen Notizen und Randbemerkungen gel&#246;scht worden waren, die er zu diesem Text auf seinem Kindle angelegt hatte.</p>
<p>Der von Techflash dokumentierte Text der Einigung (<a href="http://assets.bizjournals.com/cms_media/pdf/KindleCase1.pdf?site=techflash.com" target="_blank">pdf</a>), l&#228;sst Amazon k&#252;nftig nur wenig Spielraum f&#252;r heimliche L&#246;schzugriffe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Amazon will not remotely delete or modify such Works from Devices purchased and being used in the United States unless (a) the user consents to such deletion or modification; (b) the user requests a refund for the Work or otherwise fails to pay for the Work (e.g., if a credit or debit card issuer declines to remit payment); (c) a judicial or regulatory order requires such deletion or modification; or (d) deletion or modification is reasonably necessary to protect the consumer or the operation of a Device or network through which the Device communicates (e.g., to remove harmful code embedded within a copy of a Work downloaded to a Device).&#8221;</p></blockquote>
<p>Zus&#228;tzlich verpflichtet sich Amazon, 150 000 US-Dollar an die Anw&#228;lte des Kl&#228;gers zu zahlen, die diese zumindest teilweise einer wohlt&#228;tigen Organisation spenden. Angaben &#252;ber eine eventuelle Zahlung an Gawronski und den zweiten Kl&#228;ger sind aus dem Text der Einigung nicht zu entnehmen.</p>
<p>Angesichts eines <a href="http://www.thebookseller.com/news/98286-kindle-prepared-for-pre-frankfurt-uk-launch.html.rss" target="_blank">ger&#252;chteweise</a> bevorstehenden Launchs des Kindle in Europa f&#228;llt ins Auge, dass die G&#252;ltigkeit dieser Erkl&#228;rung ausdr&#252;cklich auf das US-Territorium beschr&#228;nkt ist. Dennoch m&#252;ssen sich Kindle-Nutzer au&#223;erhalb der USA wohl kaum Sorgen um einen R&#252;ckfall des Online-Buchh&#228;ndlers machen:  Zu tief d&#252;rfte bei Amazon der Stachel stecken.</p>
<p>Nachdem sich Amazon-CEO Jeff Bezos pers&#246;nlich f&#252;r die L&#246;schaktion <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-jeff-bezos-sagt-sorry-laesst-alle-fragen-offen/" target="_blank">entschuldigt</a> hatte und Amazon den gesch&#228;digten Kindle-Nutzern die Wiederherstellung der gel&#246;schten Daten oder eine Gutschrift in H&#246;he von 30 US-Dollar <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/09/amazon-bietet-kindle-1984-geschaedigten-daten-oder-geld/" target="_blank">angeboten</a> hatte, zieht diese au&#223;ergerichtliche Einigung einen Schlussstrich unter die f&#252;r Amazon peinliche Panne.</p>
<p>Der Skandal um Amazons heimliche L&#246;schaktion hat  das Verdienst, klargemacht zu haben, wie prek&#228;r die Privatsph&#228;re und die Besitz- oder Nutzungsrechte sind, die die Nutzer von &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,637388,00.html" target="_blank">tethered devices</a>&#8221; wie dem Kindle-Reader, an den von ihnen erworbenen Inhalten haben.</p>
<p>(via <a href="http://www.teleread.org/2009/10/01/1984-lawsuit-settled-by-amazon-enough-protection-now-from-orwellian-zaps-of-kindle-books/" target="_blank">teleread</a>)</p>
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		<item>
		<title>Amazon bietet Kindle 1984-Gesch&#228;digten Datenwiederherstellung oder Geld</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 06:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
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		<description><![CDATA[Die gel&#246;schten Daten zur&#252;ck oder eine Entsch&#228;digung in H&#246;he von 30 US-Dollar hat Amazon offenbar all jenen Kindle-Nutzern angeboten, die von der umstrittenen unautorisierten L&#246;schung von eBooks &#252;ber die Mobilfunkanbindung des Kindle-Leseger&#228;tes betroffen waren. Der gew&#246;hnlich gut informierte Twitter-Nutzer e_reading berichtet soeben, er habe eine eMail mit dem entsprechenden Inhalt von Amazon erhalten. Die von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gel&#246;schten Daten zur&#252;ck oder eine Entsch&#228;digung in H&#246;he von 30 US-Dollar hat Amazon offenbar all jenen Kindle-Nutzern angeboten, die von der umstrittenen unautorisierten <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">L&#246;schung</a> von eBooks &#252;ber die Mobilfunkanbindung des Kindle-Leseger&#228;tes betroffen waren. <span id="more-422"></span></p>
<p>Der gew&#246;hnlich gut informierte Twitter-Nutzer <a href="http://twitter.com/e_reading" target="_blank">e_reading</a> <a href="http://twitter.com/e_reading/status/3750443372" target="_blank">berichtet</a> soeben, er habe eine eMail mit dem entsprechenden Inhalt von Amazon erhalten. Die von e_reading <a href="http://twitter.com/e_reading/status/3750584290" target="_blank">dokumentierte</a> eMail ist mit &#8220;Kindle Team&#8221; unterschrieben. Sie zitiert ausf&#252;hrlich aus der <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-jeff-bezos-sagt-sorry-laesst-alle-fragen-offen/" target="_blank">Entschuldigung</a> von Amazon-CEO Jeff Bezos und bietet dem Nutzer die Wiederherstellung des gel&#246;schten eBooks und der gegebenenfalls ebenfalls gel&#246;schten eigenen Anmerkungen zum Buch oder einen Warengutschein:</p>
<blockquote><p>&#8220;As you were one of the customers impacted by the removal of &#8216;Nineteen Eighty-Four&#8217; from your Kindle device in July of this year, we would like to offer you the option to have us re-deliver this book to your Kindle along with any annotations you made.  You will not be charged for the book.  If you do not wish to have us re-deliver the book to your Kindle, you can instead choose to receive an Amazon.com electronic gift certificate or check for $30.&#8221;</p></blockquote>
<p>Au&#223;er den beiden Meldungen dieses einzelnen Twitterers gibt es bislang keine Best&#228;tigung f&#252;r diese &#252;berraschende Wendung im Kindle 1984-Skandal.</p>
<p>Falls sich diese Meldung best&#228;tigt, w&#252;rde Amazon mit seinem Angebot, die gel&#246;schten Nutzerdaten wiederherzustellen einer Sammelklage, die gegen das Unternehmen wegen der L&#246;schaktion <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-update-amazon-steht-vor-sammelklage/" target="_blank">angestrengt</a> wurde, die Grundlage nehmen. Unklar ist, ob Amazon bei der angeboteten Wiederherstellung des gel&#246;schten 1984-Textes die von Amazon selbst beanstandete Ausgabe wiederherstellen wird (der eBook-Publisher war nicht Inhaber der entsprechenden Verwertungsrechte an dem copyrightgesch&#252;tzten Text) oder eine legale Version des eBooks an dessen Stelle treten wird.</p>
<p>Eine interessante Implikation von Amazons Angebot w&#228;re, dass die gel&#246;schten Nutzerdaten nicht im digitalen Orkus verschwunden, sondern noch irgendwo in Amazons System gespeichert sind &#8211; ein Aspekt, der die Verunsicherung &#252;ber den Datenschutz der von Kindle-Nutzern auf ihren Ger&#228;ten angelegten eigenen Daten eher noch verst&#228;rken d&#252;rfte.</p>
<p><strong>Update </strong>4.9., 20:05h: Die PR-Abteilung von Amazon.de hat auf R&#252;ckfrage von bewegliche <em>lettern</em> per eMail best&#228;tigt, dass die Meldung von e_reading zutreffend ist.</p>
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		<title>Sony schaltet sich in Book Settlement Streit ein, will mitverdienen</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/08/sony-schaltet-sich-in-book-settlement-streit-ein-will-mitverdienen/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 00:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
		<category><![CDATA[Sony Daily Edition]]></category>

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		<description><![CDATA[Sony hat sich in die Auseinandersetzung &#252;ber das Google Book Settlement eingeschaltet. Nachdem sich vor kurzem Microsoft, Yahoo und Sony-Konkurrent Amazon im Rechtsstreit um das Book Search Settlement gegen Google gestellt hatten, hat nun Sony an der Seite des Suchmaschinen-Konzerns Position bezogen. Wie Wired soeben berichtet, hat Sony beim zust&#228;ndigen Richter einen Amicus Curiae-Brief angek&#252;ndigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sony hat sich in die Auseinandersetzung &#252;ber das Google Book Settlement eingeschaltet. Nachdem sich vor kurzem Microsoft, Yahoo und Sony-Konkurrent Amazon im Rechtsstreit um das Book Search Settlement gegen Google <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8200624.stm" target="_blank">gestellt</a> hatten, hat nun Sony an der Seite des Suchmaschinen-Konzerns Position bezogen. <span id="more-403"></span></p>
<p>Wie Wired soeben <a href="http://www.wired.com/epicenter/2009/08/sony-google-book/" target="_blank">berichtet</a>, hat Sony beim zust&#228;ndigen Richter einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amicus_curiae" target="_blank">Amicus Curiae</a>-Brief angek&#252;ndigt, mit dem der Elektronik-Konzern als unbeteiligte, aber interessierte Partei seine Sicht der Dinge ins Verfahren einbringen will. In dem von Wired ver&#246;ffentlichten Brief an den Richter (<a href="http://www.wired.com/images_blogs/epicenter/2009/08/sony-amicus-request-letter-2.pdf" target="_blank">pdf</a>) hebt Sony hervor, dass das Book Settlement einen positiven Effekt auf den E-Reader-Markt haben werde:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Sony Electronics’ view, the cooperative and mutually beneficial relationship the Settlement forges between Google and the copyright holders in the proposed class may have a profoundly positive impact on the market for e-book readers and related devices.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gemeint d&#252;rfte damit in erster Linie wohl ein positiver Effekt auf das von Sony selbst angebotene E-Book-Leseger&#228;t sein. Dessen neueste Version namens <a href="http://www.lesen.net/ereader/sony-reader-daily-edition-sonys-kindle-945/" target="_blank">Daily Edition</a> n&#228;mlich hat eine Funktion eingebaut, &#252;ber die der Reader (vorerst nur in den USA) &#252;ber eine drahtlose Netzanbindung auf die E-Book-Best&#228;nde &#246;ffentlicher Bibliotheken zugreifen kann. Damit verf&#252;gt die neueste E-Reader-Generation von Sony &#252;ber ein Merkmal, das sie von den Ger&#228;ten der Mitbewerber abhebt – insbesondere vom US-Marktf&#252;hrer, Amazons Kindle.</p>
<p>Dieses Alleinstellungsmerkmal begr&#252;ndet ein besonderes Interesse des Konzerns an den E-Book-Best&#228;nden der Bibliotheken. Je leichter der Zugriff auf (m&#246;glichst kostenlosen) Content, desto attraktiver die Hardware. Nach dieser Regel ist der Marktvorteil von Sonys E-Reader umso gr&#246;&#223;er, je mehr B&#252;cher in einer Bibliothek als E-Book vorliegen. Durch eine Zusammenarbeit mit Google konnte Sony bereits in der Vergangenheit vom Book Search-Programm <a href="http://paidcontent.org/article/419-sony-google-team-up-against-amazon/" target="_blank">profitieren</a>: Google stellt seit vergangenem M&#228;rz 500.000 nicht mehr dem Copyright unterliegende Werke auf den Sony Readern zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Das Book Settlement w&#252;rde erm&#246;glichen, diese Zusammenarbeit auch auf copyrightgesch&#252;tzte B&#252;cher auszuweiten. B&#252;cher, die im Druck sind und unter Copyright stehen, sollen nach der im Settlement ausgehandelten Abmachung &#252;ber Online-Buchh&#228;ndler zu kaufen oder Bibliotheken ausleihbar sein. – Den Nutzern des neuesten Sony Readers also via Bibliothekszugang gratis zur Verf&#252;gung stehen. Ebenso wie die umstrittenen verwaisten, also nicht mehr im Handel befindlichen, aber noch durch Copyright gesch&#252;tzten Werke, die Google auf Grundlage des Settlements digitalisieren und anbieten wird.</p>
<p>Googles digitale &#8216;Bibliothek&#8217; d&#252;rfte auf lange Sicht eher einem Buchladen gleichen. Darauf hat unl&#228;ngst Lawrence Lessig in einem <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/08/lawrence-lessig-ueber-das-google-book-settlement/" target="_blank">Vortrag</a> &#252;ber das Google Book Settlement hingewiesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;We’re building into this not so much a digital library but a digital bookstore.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den Zugriff auf die digitalisierten B&#252;cher will Google nach eigenem <a href="http://books.google.com/googlebooks/agreement/" target="_blank">Bekunden</a> an Bibliotheken verkaufen. Die Monopolposition, die Googles digitale Megabibliothek einnehmen k&#246;nnte, z&#228;hlt deshalb zu den gr&#246;&#223;ten Sorgen von Gegnern des Book Settlements au&#223;erhalb der Konzernwelt. So <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8200624.stm" target="_blank">zitiert</a> BBC News den Gr&#252;nder der Non-Profit-Organisation <a href="http://www.archive.org/" target="_blank">Internet Archive</a> Brewster Kahle mit den Worten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Google is trying to monopolise the library system. […] If this deal goes ahead, they&#8217;re making a real shot at being &#8216;the&#8217; library and the only library.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Bibliotheken w&#252;rden sich einem Angebot gegen&#252;bersehen, das sie, wie die Library Copyright Alliance <a href="http://www.library.utoronto.ca/library/blogs/ereader/?p=379" target="_blank">bef&#252;rchtet</a>, selbst unter einem Preisdiktat kaum w&#252;rden ablehnen k&#246;nnen. Die Kosten f&#252;r den Content w&#252;rden dann die Bibliotheken tragen. Nutzer eines Leseger&#228;ts mit Bibliotheksanschluss dagegen h&#228;tten den gesamten elektronischen Bibliotheksbestand kostenlos zur Verf&#252;gung. Finanziell w&#228;ren sie lediglich &#252;ber ihre Bibliotheksgeb&#252;hr (und, nat&#252;rlich, die allgemeinen Steuern) beteiligt. (Als ein Ansatz zu einem Kulturflatrate-Modell ist das &#252;brigens einen Gedanken wert.)</p>
<p>Ein Leseger&#228;t, das jederzeit kostenlos auf so ziemlich die gesamte digitalisierte Weltbibliothek zugreifen k&#246;nnte, h&#228;tte einen beeindruckenden Produktvorteil gegen&#252;ber Ger&#228;ten, deren Nutzer jedes einzelne E-Book kaufen m&#252;ssen. Zumal die Grenzen zwischen Besitz und Ausleihe in der Welt der immateriellen B&#252;cher immer mehr verschwimmen (vermeintlich gekaufte B&#252;cher k&#246;nnen jederzeit <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">zur&#252;ckgeholt</a>, nicht jedoch antiquarisch <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/1018697/" target="_blank">weiterverkauft</a> oder -verschenkt werden). F&#252;r Sony ist es also durchaus sinnvoll, auf Tuchf&#252;hlung mit dem Monopolisten in spe zu gehen.</p>
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		<title>Die Zeitungsindustrie ist ihrer Zeit voraus (anno 1994)</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/08/die-zeitungsindustrie-ist-ihrer-zeit-voraus-anno-1994/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 10:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Fidler]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-Mediengigant Knight Ridder (gegr&#252;ndet 1933 von John S. Knight und Herman Ridder und damit g&#228;nzlich unschuldig daran, dass der Firmenname heute etwas l&#228;cherlich klingt) hat tief in die Zukunft geblickt und anno 1994 eine Vision von kommenden Dingen in der Zeitungsindustrie vorgelegt. Vieles, was das Unternehmen (zeitweise der zweitgr&#246;&#223;te Zeitungsverlag der Vereinigten Staaten) damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Mediengigant <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Knight_Ridder" target="_blank">Knight Ridder</a> (gegr&#252;ndet 1933 von John S. Knight und Herman Ridder und damit g&#228;nzlich unschuldig daran, dass der Firmenname heute etwas <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c1MZeNemQ3Y" target="_blank">l&#228;cherlich</a> klingt) hat tief in die Zukunft geblickt und anno 1994 eine Vision von kommenden Dingen in der Zeitungsindustrie vorgelegt. Vieles, was das Unternehmen (zeitweise der zweitgr&#246;&#223;te Zeitungsverlag der Vereinigten Staaten) damals pr&#228;sentierte, wirkt heute – Jahrhunderte sp&#228;ter – beeindruckend aktuell: <span id="more-376"></span></p>
<p>Ob das mutma&#223;lich kurz vor seinem launch stehende Apple Tablet je so cool sein wird wie das in diesem Video vorgestellte Tablet Newspaper? Schicker als Amazons Kindle DX und andere e-Reader ist das Knight Ridder Tablet allemal.</p>
<p><object id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4176721009838609904&amp;hl=en&amp;fs=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4176721009838609904&amp;hl=en&amp;fs=true" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auch wenn das Tablet Newspaper noch ganz ohne Internetanbindung auskommen sollte: Die Ideen und (simulierten) Technologien in diesem Video wirken zum Teil auch heute noch wegweisend (im Gegensatz zur Krawatten- und Frisurenmode). Verwirklicht wurde das Tablet Newspaper allerdings nie, was nach <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&amp;sid=arIIt._chi0E" target="_blank">Auskunft</a> des – im Clip gezeigten – Knight-Ridder-Laborleiters Roger Fidler am damaligen technischen Stand der Displaytechnologie lag: Die Screens waren zu schwer und zu stromdurstig. Bereits 1995 wurde das Projekt eingestellt. Knight Ridder wurde 2006 vom Medienunternehmen <a href="http://www.mcclatchy.com/" target="_blank">McClatchy</a> aufgekauft.</p>
<p>(via <a href="http://mashable.com/2009/08/22/knight-ridder-tablet/" target="_blank">mashable</a>)</p>
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		<title>Open Source statt Memory Hole? Txtr gelobt Transparenz, Vodafone ziert sich</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/07/open-source-statt-memory-hole-txtr-gelobt-transparenz-vodafone-ziert-sich/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kindle]]></category>
		<category><![CDATA[txtr]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>
		<category><![CDATA[wizpac]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Aufsehen um Amazons eigenm&#228;chtige L&#246;schung mehrerer E-Books von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Leseger&#228;ten konnte man von Deutschland aus bisher mit einer gewissen Gelassenheit betrachten: Der Kindle wird hierzulande bisher nicht angeboten, so dass hier niemand unmittelbar betroffen war. In Deutschland bereits verf&#252;gbare E-Reader wie der Sony Reader PRS 505 verf&#252;gen im Unterschied zum Kindle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aufsehen um Amazons eigenm&#228;chtige <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">L&#246;schung</a> mehrerer E-Books von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Leseger&#228;ten konnte man von Deutschland aus bisher mit einer gewissen Gelassenheit betrachten: Der Kindle wird hierzulande bisher nicht angeboten, so dass hier niemand unmittelbar betroffen war. In Deutschland bereits verf&#252;gbare E-Reader wie der <a href="http://www.sony.de/hub/reader-ebook" target="_blank">Sony Reader</a> PRS 505 verf&#252;gen im Unterschied zum Kindle nicht &#252;ber Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk, &#252;ber das entsprechende L&#246;schaktionen durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnten. Mit <a href="http://txtr.com/" target="_blank">Txtr</a> (vormals Wizpac) und <a href="http://www.vodafone.de/" target="_blank">Vodafone</a> stehen allerdings zwei Unternehmen in den Startl&#246;chern, die noch diesen Herbst E-Reader mit Drahtlosfunktion anbieten wollen. Wir haben bei ihnen nachgefragt, ob auch auf diesen Ger&#228;ten ein L&#246;schszenario wie bei Amazon m&#246;glich sein wird. W&#228;hrend Vodafone sich in seiner Antwort sp&#252;rbar zur&#252;ckhielt, sichert txtr seinen Nutzern Transparenz, den Schutz der eigenen Daten und Besitzrechte an erworbenen E-Books zu.<span id="more-302"></span></p>
<p>Konkret hatten wir den beiden Unternehmen u.a. die folgenden Fragen gestellt:</p>
<ul>
<li> Welche Rechte werden Ihre Kunden an den &#252;ber den Mobilfunkservice erworbenen E-Books haben: Besitzrechte oder lediglich Nutzungsrechte?</li>
</ul>
<ul>
<li>Werden Sie sich in den Nutzungsbedingungen des Mobilfunkservices Ihres E-Readers das Recht vorbehalten, ohne Nutzerzustimmung auf E-Books, die auf dem Leseger&#228;t gespeichert sind, zuzugreifen und diese unter bestimmten Umst&#228;nden auch zu l&#246;schen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Werden Sie die M&#246;glichkeit haben, auch auf weitere (nicht E-Book) Dokumente zuzugreifen, die auf den Leseger&#228;ten gespeichert sind?</li>
</ul>
<ul>
<li>Werden Sie den Nutzern Ihrer E-Reader eine M&#246;glichkeit einr&#228;umen, Mobilfunkzugriffe auf die auf den E-Readern gespeicherten Daten (E-Books und andere Daten), abzublocken oder generell zu verweigern? Wird f&#252;r Nutzer, die sich zum Blocken solcher Zugriffe entscheiden, trotzdem weiterhin die M&#246;glichkeit gegeben sein, den Mobilfunkservice ihres E-Readers zum Erwerb von E-Books zu nutzen?</li>
</ul>
<p>Vodafone-Sprecher Thorsten H&#246;pken antwortete mit allgemeinem PR-Sprech à la &#8220;bester Service und Sicherheit f&#252;r unsere Kunden sind uns enorm wichtig.&#8221; Konkret ging er nicht auf die gestellten Fragen ein und wollte auch &#8220;zum jetzigen Zeitpunkt lediglich best&#228;tigen, dass Vodafone die Absicht hat, einen ePaper Service zu starten.&#8221; In welcher Form das Angebot realisiert werde, sei &#8220;aktuell noch v&#246;llig offen.&#8221; – Womit auch die Fragen nach der Sicherheit der Nutzer des geplanten E-Readers vor &#220;berwachung und L&#246;schung eigener Daten oder heruntergeladener E-Books durch Vodafone vorerst &#8220;v&#246;llig offen&#8221; bleiben. Es ist zu hoffen, dass Vodafone hier in der Zukunft noch spezifischer wird.</p>
<p>Txtr gab sich kommunikativer. Txtr-Sprecher Fabian Heinrich teilte uns auf unsere Fragen hin mit, dass txtr &#8220;auf keine F&#228;lle […] ohne Nutzerzustimmung auf gespeicherte Ebooks&#8221; oder weitere auf dem Leseger&#228;t gespeicherte Dokumente zugreifen wird. Er verwies dazu auf die &#8220;klare Produkt-Strategie&#8221; des Unternehmens:</p>
<blockquote><p>&#8220;APIs, Schnittstellen und Ger&#228;te-Sourcecodes sind bei uns offen. Nur so ist Transparenz m&#246;glich und so schaffen wir das Vertrauen, dass dergleichen [wie Amazons L&#246;schaktion] bei uns nicht passiert. Der einzige, der bei uns im &#8216;privaten Bereich&#8217; eines users was l&#246;schen kann, ist der user selbst.&#8221;</p></blockquote>
<p>Interessant an dieser Formulierung ist, dass es offenbar neben einem f&#252;r txtr zug&#228;nglichen Bereich einen dem Nutzer vorbehaltenen Bereich auf den txtr-Readern geben wird. Eine M&#246;glichkeit f&#252;r die Nutzer, Zugriffe des Providers abzublocken, wird es jedoch nicht geben, da dies nach Auffassung von txtr &#8220;bei unserem Modell schlicht nicht notwendig&#8221; sei.</p>
<p>Die spannendste Antwort hat txtr allerdings auf die Frage nach Besitz- oder Nutzungsrechten erworbener E-Books parat. Die txtr-Nutzer werden &#8220;nat&#252;rlich die Besitzrechte&#8221; an diesen haben, beteuert Fabian Heinrich.</p>
<p>Txtr wird sich an diesen recht weitreichenden Statements messen lassen m&#252;ssen, wenn sein E-Reader demn&#228;chst auf den Markt kommt.</p>
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		<title>Kindle 1984: Jeff Bezos sagt Sorry, l&#228;sst alle Fragen offen.</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 21:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Bezos]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>

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		<description><![CDATA[Amazon-CEO Jeff Bezos hat sich in einem Post auf der Kindle-Community-Plattform daf&#252;r entschuldigt, dass Amazon vergangene Woche zentral per Mobilfunkanbindung (&#8220;Whispernet&#8221;) zwei E-Books von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Ger&#228;ten gel&#246;scht hat. Amazons Vorgehen war weithin kritisiert worden, da es augenscheinlich im Widerspruch zu den Amazon-eigenen Nutzungsbedingungen des Kindle stand und die Kindle-Nutzer vor vollendete Tatsachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amazon-CEO Jeff Bezos hat sich in einem <a href="http://www.amazon.com/tag/kindle/forum/ref=cm_cd_ef_tft_tp?_encoding=UTF8&amp;cdForum=Fx1D7SY3BVSESG&amp;cdThread=Tx1FXQPSF67X1IU&amp;displayType=tagsDetail" target="_blank">Post</a> auf der Kindle-Community-Plattform daf&#252;r entschuldigt, dass Amazon vergangene Woche zentral per Mobilfunkanbindung (&#8220;Whispernet&#8221;) zwei E-Books von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Ger&#228;ten <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">gel&#246;scht</a> hat. Amazons Vorgehen war weithin kritisiert worden, da es augenscheinlich im Widerspruch zu den Amazon-eigenen <a href="http://www.amazon.com/gp/help/customer/display.html?nodeId=200144530&amp;#content" target="_blank">Nutzungsbedingungen</a> des Kindle stand und die Kindle-Nutzer vor vollendete Tatsachen stellte. <span id="more-214"></span></p>
<p>Dass es sich bei den gel&#246;schten E-Books unter anderen ausgerechnet um George Orwells Dystopie Nineteen Eighty-Four handelte, gab der in der L&#246;schaktion zutage tretenden Datenschutz-Problematik und dem wahrgenommenen Eingriff in die pers&#246;nliche Sph&#228;re der Kindle-Nutzer einen besonders bitteren Beigeschmack. Der Kindle-Fall wurde schnell zu einem Beispielfall f&#252;r den Schwund von Kundenrechten durch die Nutzung sogeannter &#8220;tethered devices&#8221;, den etwa Christian St&#246;cker in einem &#228;u&#223;erst lesenswerten Artikel auf  Spiegel Online <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,637388,00.html" target="_blank">darstellt</a>. Ein gr&#246;&#223;erer PR-Gau f&#252;r Amazon h&#228;tte auch bei sorgf&#228;ltiger Vorausplanung kaum erdacht werden k&#246;nnen.</p>
<p>Jeff Bezos r&#228;umt in seinem knappen Beitrag nun ein, dass Amazons Vorgehen &#8220;dumm, gedankenlos und ein schmerzhafter Versto&#223; gegen die eigenen Prinzipien&#8221; gewesen sei. Er versichert, dass das Unternehmen aus dem Fehler lernen und in Zukunft bessere Entscheidungen treffen wolle. Im Kindle-Forum stie&#223; dieser Kniefall auf geradezu enthusiastische Erleichterung.</p>
<p>Das kann nicht dar&#252;ber hinwegt&#228;uschen, dass s&#228;mtliche Fragen, die Amazons S&#252;ndenfall aufwirft, nach wie vor unbeantwortet sind. Bezos&#8217; Entschuldigung tr&#228;gt nichts zur Kl&#228;rung der durch den Vorfall zutage getretenen Fragen bei:</p>
<ul>
<li>Sind die Kindle-User Besitzer von Kopien der erworbenen E-Books oder wird ihnen mit dem &#8216;Kauf&#8217; lediglich ein beschr&#228;nktes Nutzungsrecht einger&#228;umt?</li>
<li>Wie sicher sind sie davor, dass pers&#246;nliche Daten, die sie auf den Kindle geladen haben, &#252;ber das &#8220;Whispernet&#8221; von Amazon mitgelesen oder manipuliert werden?</li>
<li>Wer entsch&#228;digt diejenigen, denen durch Amazons L&#246;schzugriff Schaden an eigenem geistigen Eigentum entstanden ist, da ihre Notizen und Anmerkungen, die sie sich auf dem Kindle zu den gel&#246;schten E-Books gemacht hatten, gleich mitgel&#246;scht wurden?</li>
</ul>
<p>Vor allem aber l&#228;sst Bezos die Frage offen, ob sich Amazon auch in Zukunft &#228;hnliche zentrale L&#246;schaktionen ohne Einverst&#228;ndnis seiner Kunden vorbeh&#228;lt. Die sehr breit auslegbare <a href="http://news.cnet.com/8301-13860_3-10290047-56.html?tag=newsEditorsPicksArea.0" target="_blank">Aussage</a> des Amazon-Sprechers Drew Herdener in der vergangenen Woche (&#8220;We are changing our systems so that in the future we will not remove books from customers&#8217; devices in these circumstances&#8221;) bleibt in ihrer Mehrdeutigkeit stehen: Es ist abzuwarten, unter welchen &#8220;circumstances&#8221; Amazon in Zukunft zu &#228;hnlich drastischen Ma&#223;nahmen greifen wird.</p>
<p>&#8220;Sorry&#8221; ist bisweilen eben nicht &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=J2e4NlnLr28" target="_blank">the hardest word</a>&#8220;, sondern die leichteste Ausflucht von allen.</p>
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		<title>Kindle 1984: Amazon l&#246;scht Orwell</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 04:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer der gr&#246;&#223;ten Vorteile von Amazons E-Reader Kindle ist die M&#246;glichkeit, &#252;ber ein kostenlos zur Verf&#252;gung gestelltes Mobilfunknetz elektronische B&#252;cher von der Onlineplattform des Buchh&#228;ndlers herunterladen zu k&#246;nnen. Mit dem Dr&#252;cken einer Taste (gefolgt von der entsprechenden Belastung der Kreditkarte) ist jedes verf&#252;gbare E-Book binnen 60 Sekunden auf dem Leseger&#228;t. Damit es wieder verschwindet, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der gr&#246;&#223;ten Vorteile von Amazons E-Reader Kindle ist die M&#246;glichkeit, &#252;ber ein kostenlos zur Verf&#252;gung gestelltes Mobilfunknetz elektronische B&#252;cher von der Onlineplattform des Buchh&#228;ndlers herunterladen zu k&#246;nnen. Mit dem Dr&#252;cken einer Taste (gefolgt von der entsprechenden Belastung der Kreditkarte) ist jedes verf&#252;gbare E-Book binnen 60 Sekunden auf dem Leseger&#228;t. Damit es wieder verschwindet, muss man dagegen keine Taste dr&#252;cken.<span id="more-177"></span></p>
<p>Ohne vorherige Nachfrage oder Warnung hat der weltgr&#246;&#223;te Onlinebuchh&#228;ndler am vergangenen Donnerstag &#252;ber die &#8220;Whispernet&#8221; genannte Mobilfunkanbindung zwei E-Books von s&#228;mtlichen im Umlauf befindlichen Kindle-Ger&#228;ten gel&#246;scht. Dabei handelt es sich um digitale Ausgaben von George Orwells &#8220;Animal Farm&#8221; und &#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221;, die regul&#228;r &#252;ber Amazons Plattform verkauft worden waren. Im nachhinein hatte sich herausgestellt, dass der Anbieter dieser digitalen Ausgaben nicht im Besitz der entsprechenden Rechte war. Die betroffenen Kindle-Besitzer erfuhren erst im Nachhinein davon, dass die B&#252;cher von ihren Ger&#228;ten gel&#246;scht worden waren.</p>
<p>Zwar erstattete Amazon den betroffenen Kunden den Kaufpreis der E-Books zur&#252;ck. Das Vorgehen des Unternehmens f&#252;hrte jedoch zu erregten Diskussionen in <a href="http://www.amazon.com/tag/kindle/forum/ref=cm_cd_pg_newest?_encoding=UTF8&amp;cdForum=Fx1D7SY3BVSESG&amp;cdPage=1&amp;cdSort=oldest&amp;cdThread=Tx1QUP1NLUY4Q5M&amp;displayType=tagsDetail" target="_blank">Nutzerforen</a> und Weblogs. Auf <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/17/amazon-why-dont-you-come-in-our-houses-and-burn-our-books-too/" target="_blank">Techcrunch</a> vergleicht MG Siegler Amazons Fernzugriff auf die Leseger&#228;te mit einem Einbruch: &#8220;Seriously, why doesn’t Amazon just come into our houses and burn the print copies as well while they’re at it?&#8221; Die abgr&#252;ndige Ironie, die darin besteht, dass ausgerechnet Orwells &#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221; zu den betroffenen Titeln geh&#246;rte, goutiert <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1619426/" target="_blank">unter</a> <a href="http://gizmodo.com/5317180/amazon-remotely-deletes-legitimately-purchased-books-from-thousands-of-kindles" target="_blank">vielen</a> <a href="http://www.middleragedpunk.com/2009/07/17/amazon-tosses-kindle-orwell-books-down-the-memory-hole/ " target="_blank">anderen</a> David Pogue in seinem New York Times-<a href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2009/07/17/some-e-books-are-more-equal-than-others/" target="_blank">Blog</a>.</p>
<p>Die rechtliche Grundlage von Amazons Vorgehen scheint unklar, da in den <a href="http://www.amazon.com/gp/help/customer/display.html?nodeId=200144530&amp;#content" target="_blank">Nutzungsbedingungen</a> des Kindle-Readers den Kunden das Recht auf &#8220;eine dauerhafte Kopie des betreffenden digitalen Inhalts&#8221; einger&#228;umt wird. Die m&#246;gliche nachtr&#228;gliche Entfernung von Inhalten durch Amazon wird in den Nutzungsbedingungen dagegen nicht thematisiert. Im Gegenteil streicht Amazon in der <a href="http://www.amazon.com/Kindle-Amazons-Wireless-Reading-Generation/dp/B00154JDAI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=electronics&amp;qid=1247943077&amp;sr=8-1" target="_blank">Produktbeschreibung</a> des Kindle heraus, dass alle gekauften E-Books zus&#228;tzlich bei Amazon gesichert und dadurch zukunftssicher verf&#252;gbar seien:</p>
<blockquote><p>&#8220;A copy of every book you purchased from the Kindle Store is backed up online at Amazon.com in case you ever need to download it again. You can wirelessly re-download books for free any time. […] Think of it as a bookshelf in your attic &#8211; even though you don&#8217;t see it, you know your books are there.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/drm/showArticle.jhtml?articleID=218501227" target="_blank">Informationweek</a> zufolge d&#252;rfte sich auch die amerikanische Handelsaufsicht <a href="http://www.ftc.gov/" target="_blank">FTC</a> f&#252;r die L&#246;schaktion interessieren. Nach den heftigen Reaktionen der Netz&#246;ffentlichkeit und der Kindle-Nutzer ist Amazon nun hektisch dabei, zur&#252;ckzurudern. <a href="http://news.cnet.com/8301-13860_3-10290047-56.html?tag=newsEditorsPicksArea.0" target="_blank">Cnet</a> zitiert einen Amazon-Sprecher mit den Worten: &#8220;We are changing our systems so that in the future we will not remove books from customers&#8217; devices in these circumstances.&#8221; – Damit l&#228;sst sich Amazon freilich weiten Raum f&#252;r andere &#8220;circumstances&#8221;, die in Zukunft zu L&#246;schaktionen f&#252;hren k&#246;nnten.</p>
<p>Wie leicht es Amazon gefallen ist, die betreffenden B&#252;cher zu l&#246;schen, verdeutlicht den gravierenden Nachteil, den E-Books gegen&#252;ber physischen B&#252;chern hinsichtlich ihrer Haltbarkeit, Archivierbarkeit und Manipulationssicherheit besitzen. Dar&#252;ber hinaus stellt sich die Frage, wie weit die Rechte von Verbrauchern an den heruntergeladenen E-Books eigentlich gehen: Sind sie Besitzer von Kopien der E-Books oder haben sie lediglich ein beschr&#228;nktes Nutzungsrecht?</p>
<p>Der Fall macht klar, dass sich das &#8220;Whispernet&#8221; nicht nur f&#252;r eine bequeme Art des Buchshoppings, sondern auch f&#252;r eine besonders ruppige Form des Digital Rights Management eignet. Wenn es hier um den Schutz geistigen Eigentums geht, muss sich Amazon-Chef Jeff Bezos die Frage gefallen lassen, wie wichtig ihm der Schutz des geistigen Eigentums der Kindle-Nutzer ist. Zwar ist unklar, ob und in welchem Umfang Notizen, Anmerkungen und Lesezeichen, die Kindle-Nutzer in ihren nun gel&#246;schten E-Books angelegt hatten, direkt von der L&#246;schung betroffen sind. Selbst wenn diese intellektuellen Leistungen der Leser nicht direkt mitgel&#246;scht worden sind, w&#252;rden sie durch den Verlust des Textes, auf den sie sich beziehen, ihren Sinn einb&#252;&#223;en: Eine Randbemerkung ist ja nur im Zusammenhang mit dem daneben stehenden Text sinnvoll. Insofern w&#228;re den betroffenen Nutzern ein Schaden entstanden.</p>
<p>Mit dieser Aktion hat Amazon den gr&#246;&#223;ten technologischen Vorzug seines Ger&#228;ts in einen gravierenden Nachteil verwandelt: Von nun an wird jedem Nutzer eines Kindle klar sein, dass stets eine Thought Police seine digitale Bibliothek im Blick haben und mit ihr unbeobachtet nach Belieben schalten und walten kann. Dies sollte vor allem im Auge behalten, wer einen weiteren Vorzug des neuesten Kindle-Modells DX nutzen will: Dessen eingebaute pdf-Software &#8220;erm&#246;glicht es Ihnen&#8221;, wie Amazon verspricht, &#8220;all Ihre pers&#246;nlichen und beruflichen Dokumente unterwegs zu lesen&#8221; &#8211; M&#246;glicherweise nicht nur Ihnen.</p>
<p>(via <a href="http://www.boingboing.net/2009/07/17/amazon-zaps-purchase.html" target="_blank">BoingBoing</a><a href="http://www.boingboing.net/2009/07/17/amazon-zaps-purchase.html"></a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks--/meldung/142186" target="_blank">Heise</a>, <a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/drm/showArticle.jhtml?articleID=218501227" target="_blank">Informationweek</a><a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/drm/showArticle.jhtml?articleID=218501227"></a>, <a href="http://netzwertig.com/2009/07/18/amazons-kindle-orwellscher-drm-suendenfall/" target="_blank">Netzwertig</a><a href="http://news.cnet.com/8301-13860_3-10290047-56.html?tag=newsEditorsPicksArea.0"></a>)</p>
<p><strong>Update </strong>19.7., 22:18h: Wie das britische Branchenmagazin The Bookseller soeben <a href="http://www.thebookseller.com/news/91946-amazon-likened-to-big-brother-after-deleting-1984-from-kindles.html.rss" target="_blank">berichtet</a>, sollen in mindestens einem Fall tats&#228;chlich umfangreiche Annotationen, die ein Leser zu einem der beanstandeten E-Books auf seinem Kindle angelegt hatte, durch die L&#246;schaktion vernichtet worden sein:</p>
<blockquote><p>&#8220;One Kindle user even had his notes on the book removed: Justin Gawronski, a 17-year-old from the Detroit area, was reading 1984 on his Kindle for a summer assignment and lost all his notes and annotations when the file vanished. »They didn&#8217;t just take a book back, they stole my work,« he is reported to have said.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Vodafone bringt E-Reader. Sascha Lobo verz&#252;ckt.</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 22:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Vodafone steigt ein erster Mobilfunkprovider ins E-Book-Gesch&#228;ft ein. Zeitgleich mit der Ank&#252;ndigung, ab Herbst einen eigenen E-Reader anzubieten, startet Vodafone eine Werbekampagne, in der einige Protagonisten der Blogosphere im Mittelpunkt stehen. Ein Anzeichen, dass man sich auch um Content-Produzenten bem&#252;hen wird? Es ist ein wenig untergegangen. Dabei stehen die Chancen gut, dass sich diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Vodafone steigt ein erster Mobilfunkprovider ins E-Book-Gesch&#228;ft ein. Zeitgleich mit der Ank&#252;ndigung, ab Herbst einen eigenen E-Reader anzubieten, startet Vodafone eine Werbekampagne, in der einige Protagonisten der Blogosphere im Mittelpunkt stehen. Ein Anzeichen, dass man sich auch um Content-Produzenten bem&#252;hen wird?<span id="more-96"></span></p>
<p>Es ist ein wenig untergegangen. Dabei stehen die Chancen gut, dass sich diese Nachricht als &#252;beraus folgenreich f&#252;r den E-Book/E-Reader-Markt und die Buchindustrie insgesamt erweisen wird: Vodafone wird, wie <span style="text-decoration: line-through;">die Handelsblatt</span> die Wirtschaftswoche schon vor etwas &#252;ber einer Woche <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/vodafone-will-im-herbst-mit-lesegeraet-fuer-e-books-punkten-401952/" target="_blank">berichtete</a>, einen eigens f&#252;r das Unternehmen produzierten E-Reader anbieten – und zwar bereits ab Herbst.</p>
<p>Nicht vollkommen &#252;berraschend folgt dies auf die Meldung, dass Amazons Kindle in Deutschland vorerst nicht an den Start gehen wird: Nachdem die Suche nach einem Mobilfunkpartner <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/amazon-lesegeraet-kindle-vorerst-nicht-auf-deutschen-markt-401167/" target="_blank">ergebnislos</a> geblieben war, hatten Beobachter bereits <a href="http://www.engadget.com/2009/07/01/kindles-german-launch-stalled-by-t-mobile-and-vodafone" target="_blank">vermutet</a>, dass hinter der ablehnenden Haltung der Mobilfunkprovider auch Pl&#228;ne stecken k&#246;nnten, mit einem eigenen Leseger&#228;t auf den Markt zu kommen. Vodafones Ank&#252;ndigung best&#228;tigt dies nun. Und es ist damit zu rechnen, dass andere Mobilfunkprovider nachziehen werden.</p>
<p>Mit den Mobilfunkprovidern tritt ein neues Schwergewicht in die Runde derer, die sich mit dem Medienwandel in der Buchindustrie auseinandersetzen. Es ist zu erwarten, dass die Mobilfunkbetreiber als neue Player neben Hardwareanbietern wie <a href="http://www.sony.de/hub/reader-ebook" target="_blank">Sony</a> und <a href="http://reader.txtr.com/" target="_blank">Wizpac</a>, Online Services wie <a href="http://www.textunes.de" target="_blank">textunes</a> und <a href="http://www.scribd.com/" target="_blank">Scribd</a>, dem Buchhandel und den Verlagen ganz eigene Impulse in die Entwicklung und Durchsetzung von E-Readern und E-Books einbringen werden:</p>
<ul>
<li>Die      Mobilfunker haben gro&#223;e Erfahrung darin, ihre Dienste und Ger&#228;te zu      verbreiten – und eine entsprechende Marktmacht. Dies d&#252;rfte die Verbreitung      von E-Readern und E-Books insgesamt beschleunigen.</li>
<li>In      der Mobilfunkbranche hat sich, vor allem bei der Daten&#252;bermittlung, das      pauschale Abrechnungssystem &#252;ber Flatrates durchsetzen k&#246;nnen – in letzter      Zeit auch im Zusammenhang mit dem Angebot von Contents: Etwa die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/24/kostenlose-musik-flatrate-von-nokia-alles-larifari/" target="_blank">Nokia      Musik-Flatrate</a>.      Dass nun ein einflussreicher Agent mit einem Hang zur Flatrate auf dem      E-Book/ E-Reader-Markt mitmischt, d&#252;rfte das Gleichgewicht zugunsten von      Flatrate-Bezahlmodellen auch f&#252;r literarische Contents verschieben.</li>
<li>Der      Sony-Reader wird &#252;ber den Buchhandel vertrieben. Dass auch      Vodafone diesen Vertriebskanal nutzen wird, statt seinen Reader in den eigenen L&#228;den und      in Elektrom&#228;rkten zu verkaufen, erscheint mir unwahrscheinlich. Dies      d&#252;rfte den Einfluss des Buchhandels und der traditionellen      Buchvertriebsstrukturen insgesamt auf den Vertrieb von E-Readern und E-Books schw&#228;chen.</li>
<li>Da      das Angebot eines E-Readers f&#252;r Mobilfunkbetreiber nur dann sinnvoll ist,      wenn die Kunden das Mobilfunknetz tats&#228;chlich nutzen, um Inhalte auf      ihren Reader zu laden, werden Mobilfunkbetreiber Kooperationen mit      Inhaltsanbietern suchen oder selbst ihr Gesch&#228;ftsfeld in Richtung auf das      Anbieten von Inhalten erweitern.</li>
</ul>
<p>Deutlich sichtbar streckt Vodafone derzeit die F&#252;hler nach der  Kreativszene der Blogosphere aus &#8211; und damit nach potenziellen Produzenten f&#252;r E-Book-Content. In einer j&#252;ngst gestarteten Werbekampagne, die auf den ersten Blick gar nichts mit den E-Reader-Pl&#228;nen des Unternehmens zu tun hat, l&#228;sst Vodafone den Alpha-Blogger Sascha <a href="http://saschalobo.com/" target="_blank">Lobo</a> auftreten. Lobo spricht da in genretypischer Ja-die-Yogurette-Spontaneit&#228;t verz&#252;ckt von einer &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=0x62rFxQvTU" target="_blank">Generation Upload</a>&#8220;, wof&#252;r er von einigen Bloggerkollegen <a href="http://blogbar.de/archiv/2009/07/10/das-angeblich-originale-vodafail-blogposting" target="_blank">&#252;belst</a> <a href="http://blogbar.de/archiv/2009/07/09/es-ist-beine-breit/" target="_blank">aufs</a> <a href="http://www.emptysignifier.de/2009/07/08/twittersphaere-distanziert-sich-von-aeusserungen-eines-einzelnen-mitglieds/" target="_blank">Korn</a> <a href="http://www.turi2.de/2009/07/08/heute2-vodafone-wirbt-zweinullig-sascha-lobo-co-6471940/" target="_blank">genommen</a> wurde.</p>
<p>Man kann in dieser Ann&#228;herung Vodafones an die Bloggerszene mehr sehen als nur Imagewerbung: Mit dieser Werbekampagne stellt Vodafone immerhin einen <a href="http://www.amazon.de/Wir-nennen-Arbeit-Intelligentes-Festanstellung/dp/3453600568/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1247518063&amp;sr=1-1 " target="_blank">Bestsellerautor</a> in den Mittelpunkt und demonstriert so N&#228;he zum Literaturbetrieb: Schlie&#223;lich hat man mit Lobo schon einen Autor unter Vertrag (wenn auch nicht als Autor, dann doch immerhin als Werbespotstar).</p>
<p>Man darf gespannt sein, ob sich das Mobilfunkunternehmen in der kommenden Zeit weiter dem Literaturbetrieb ann&#228;hern wird: Vielleicht kauft man ja schon bald nicht nur Autoren f&#252;r Werbekampagnen, sondern als Autoren? Oder greift gleich zu ganzen Verlagen, um den eigenen Reader mit deren B&#252;chern zu bef&#252;llen?</p>
<p>Eine Ausweitung des Gesch&#228;ftsfeldes in Richtung auf die zum E-Reader passende Software w&#228;re jedenfalls nur folgerichtig. Und Verlage aufzukaufen, um ihnen dann vorgeben zu k&#246;nnen, zu welchen Konditionen sie ihre B&#252;cher als E-Books anbieten, w&#228;re aus Mobilfunkprovider-Sicht jedenfalls eine pragmatische Methode, dem E-Reader-Angebot zu einem attraktiven Softwarekatalog zu verhelfen. Es w&#228;re bestimmt nicht schwierig, Verlage zu finden, die sich gern von so finanzkr&#228;ftiger Seite beistehen lie&#223;en.</p>
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		<title>E-Reader: Hybriddisplay und eInk in Farbe</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/06/e-reader-hybriddisplay-und-eink-in-farbe/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[iRex]]></category>
		<category><![CDATA[Pixel Qi]]></category>

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		<description><![CDATA[Engadget berichtet &#252;ber zwei Neuentwicklungen, die sich – wenn sie Serienreife erlangen, auf den E-Reader-Markt auswirken d&#252;rften. Zum einen legt Pixel Qi ein Bildschirm vor, der in Hybridtechnologie die Vorteile von eInk und LED in sich vereinigt. Die Videopr&#228;sentation dazu sieht recht beeindruckend aus. Wenn dies Marktreife entwickelt, d&#252;rfte es den Unterschied zwischen kleinen Netbooks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Engadget berichtet &#252;ber zwei Neuentwicklungen, die sich – wenn sie Serienreife erlangen, auf den E-Reader-Markt auswirken d&#252;rften. Zum einen legt Pixel Qi ein Bildschirm vor, der in Hybridtechnologie die Vorteile von eInk und LED in sich vereinigt. <span id="more-85"></span></p>
<p>Die Videopr&#228;sentation dazu sieht recht <a href="http://www.engadget.com/2009/06/03/video-pixel-qis-e-ink-lcd-hybrid-screen-demoed-at-computex/" target="_blank">beeindruckend</a> aus. Wenn dies Marktreife entwickelt, d&#252;rfte es den Unterschied zwischen kleinen Netbooks und gr&#246;&#223;eren Reader-Modellen aufheben und so zu einer Ger&#228;t f&#252;hren, auf dem man so gut lesen kann wie auf E-Readern und so gut surfen, rechnen, E-Mails schreiben kann wie auf Netbooks. Zum anderen hat die Firma iRex <a href="http://www.engadget.com/2009/06/03/irex-to-release-color-e-reader-in-2011" target="_blank">angek&#252;ndigt</a>, bis 2011 einen E-Bookreader mit farbiger Darstellung auf eInk-Basis zu entwickeln. Also: entwickeln zu wollen – das h&#246;rt sich n&#228;mlich alles noch recht vage an.</p>
<p>Update: Amazon-Chef Jeff Bezos <a href="http://www.buchmarkt.de/content/37972-e-reader.htm" target="_blank">d&#228;mpft</a> die Erwartungen, dass der Kindle in n&#228;herer Zukunft mit Farbdisplay zu haben sein wird. Seiner Ansicht nach wird noch einige Zeit vergehen, bevor farbige eInk-Displays sich auf dem Markt durchsetzen werden.</p>
<p>Update  (6.7.09): In einem neuen <a href="http://www.engadget.com/2009/06/07/pixel-qis-3qi-lcd-screen-sized-up-with-kindle-cto-sheds-light" target="_blank">Video</a> auf Engadget stellt die Chefin von Pixel Qi, Mary Lou Jepsen, klar, dass der von ihrer Firma entwickelte Screen keine eInk-Technik benutzt, sondern auf LCD-Technik basiert. Durch neue Entwicklungen soll aber die Lesbarkeit im &#8220;reflective mode&#8221; der von eInk-Displays mindestens entsprechen.</p>
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