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	<title>bewegliche lettern&#187; Chris Andersons Thesen zum &#8220;Free&#8221; &#8211; bewegliche lettern</title>
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	<description>medienwandel in gutenbergs welt</description>
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		<title>Chris Andersons Thesen zum &#8220;Free&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 21:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[Free]]></category>

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		<description><![CDATA[TechCrunch fasst heute einige Thesen zusammen, die der Wired-Herausgeber und Autor von The Long Tail &#252;ber das Gesch&#228;ftsmodell Free aufstellt (und wohl in einem in K&#252;rze erscheinenden Buch ausf&#252;hren wird).  Darin formuliert Anderson &#8211; nicht zum ersten Mal &#8211; das &#8220;Online-Gesetz der Schwerkraft&#8221; (&#8220;law of gravity online&#8221;): &#8220;Everything that becomes digital will become free.&#8221; &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TechCrunch <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/15/chris-andersons-counterintuitive-rules-for-charging-for-media-online/" target="_blank">fasst</a> heute einige Thesen zusammen, die der Wired-Herausgeber und Autor von The Long Tail &#252;ber das Gesch&#228;ftsmodell Free aufstellt (und wohl in einem in K&#252;rze erscheinenden Buch ausf&#252;hren wird).  Darin formuliert Anderson &#8211; nicht zum ersten Mal &#8211; das &#8220;Online-Gesetz der Schwerkraft&#8221; (&#8220;law of gravity online&#8221;): &#8220;Everything that becomes digital will become free.&#8221; &#8211; &#8220;Free&#8221; wie &#8220;gratis&#8221;.<span id="more-56"></span></p>
<p>Da die gesamte Medienbranche inzwischen Digitales produziert, betreffen Andersons Thesen Zeitungsverlage ebenso wie Musik- und Buchverlage. M&#246;glichkeiten, mit gratis abgegebenen Produkten Geld zu verdienen, liegen nach Andersons Auffassung besonders im Nischenbereich: W&#228;hrend Inhalte, die einen breiten Interessentenkreis haben, &#8220;free&#8221; bleiben w&#252;rden, kann man nach seiner Ansicht spezialisierte Inhalte, die nur einen kleinen Interessentenkreis haben, verkaufen.</p>
<p>Auf Buchverlage bezogen, w&#252;rde dies ein Umst&#252;lpen der Mischkalkulation bedeuten: Die Angebote, die f&#252;r einen kleineren Leserkreis attraktiv sind, k&#246;nnten am Ende die Angebote, die einen gro&#223;en Leserkreis haben, subventionieren. Was auf den ersten Blick widersinnig erscheint, kann durchaus interessant sein, wenn man den Gedanken l&#228;nger durchspielt. Etwa in dieser Form: Ein Bestseller macht das Publikum auf einen Verlag aufmerksam. Damit er ein m&#246;glichst gro&#223;es Publikum und damit eine m&#246;glichst gro&#223;e Aufmerksamkeit f&#252;r den Verlag erreicht, wird er gratis abgegeben. Die gewonnene Aufmerksamkeit des Publikums gilt es dann zu binden und f&#252;r die Verk&#228;ufe von Nischenprodukten zu nutzen. &#8211; Wobei das Produkt ja nicht nur in weiteren Buchtiteln bestehen k&#246;nnte, sondern auch in Dienstleistungen wie einem privilegierten Kontakt oder gar einem kommunikativen R&#252;ckkanal zum Autor.</p>
<p>All das sind, zugegeben, noch recht unausgegorene Gedanken. Vielleicht enth&#228;lt Andersons Buch ja auch einige Einsichten im Detail. &#8211; Um falsche Erwartungen zu d&#228;mpfen: Das f&#252;r Juli Buch angek&#252;ndigte Buch mit dem Titel &#8220;<a href="Free: The Past and Future of a Radical Price" target="_blank">Free: The Past and Future of a Radical Price</a>&#8221; wird nicht nicht &#8220;free&#8221; abgegeben werden. Der Listenpreis betr&#228;gt US$ 26,95.</p>
<p>Update (8.7.09): Auf <a href="http://www.scribd.com/doc/17135767/FREE-full-book-by-Chris-Anderson" target="_blank">Scribd</a> l&#228;sst sich Chris Andersons &#8220;Free&#8221; kostenlos lesen &#8211; allerdings nicht herunterladen. (via <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/07/08/chris-andersons-buch-free-kostenlos-lesen/" target="_blank">Leander Wattig</a>)</p>
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