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	<title>bewegliche lettern&#187; Felicitas Hoppe: Verlage sollten Autoren Digitalwelt erklären &#8211; bewegliche lettern</title>
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	<description>medienwandel in gutenbergs welt</description>
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		<title>Felicitas Hoppe: Verlage sollten Autoren Digitalwelt erkl&#228;ren</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 10:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
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		<description><![CDATA[Verlage sollten ihren Autoren die neuen Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt erkl&#228;ren, fordert die Schriftstellerin Felicitas Hoppe. Insbesondere bei der Diskussion &#252;ber den Heidelberger Appell habe sie sich schlecht informiert gef&#252;hlt und von ihrem Verlag Aufkl&#228;rung erhofft, sagte die Schriftstellerin am Montag auf einer Podiumsdiskussion im Literaturhaus Berlin aus Anlass des Erscheinens von Detlef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verlage sollten ihren Autoren die neuen Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt erkl&#228;ren, fordert die <a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=26&amp;no_cache=1&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_aid]=319&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_opt]=2" target="_blank">Schriftstellerin</a> Felicitas Hoppe. Insbesondere bei der Diskussion &#252;ber den <a href="http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm" target="_blank">Heidelberger Appell</a> habe sie sich schlecht informiert gef&#252;hlt und von ihrem Verlag Aufkl&#228;rung erhofft, sagte die Schriftstellerin am Montag auf einer <a href="http://www.berlinerbuchhandel.de/de/berlin_brandenburg/16._November_2009_Von_Autoren_Buechern_und_Piraten/345995" target="_blank">Podiumsdiskussion</a> im Literaturhaus Berlin aus Anlass des Erscheinens von Detlef Bluhms &#8220;<a href="http://www.detlefbluhm.de/webseite/buecher/autoren_short.php" target="_blank">Von Autoren, B&#252;chern und Piraten</a>&#8220;. <span id="more-568"></span></p>
<p>Tats&#228;chlich trifft Hoppe damit meines Erachtens einen wichtigen Punkt. W&#228;hrend sich die deutschsprachigen Publikumsverlage in der letzten Zeit verst&#228;rkt mit dem Digitalen auseinandersetzen und in den Feuilletons Diskussionen &#252;ber Urheberrecht und Google Settlement einen festen Platz eingenommen haben, h&#246;rt man dazu bisher nur bedauerlich wenige Wortmeldungen von literarischen Autoren. Der Verdacht liegt nahe, dass dies auf ein Informationsdefizit zur&#252;ckzuf&#252;hren ist – und vielleicht auch auf eine Unlust der Autoren, sich mit so verwickelten wie profanen Fragen der Verwertung ihrer Werke auseinanderzusetzen.</p>
<p>Die hochkomplexen Sach- und Debattenlagen (Stichwort: Book Settlement) erfordern tats&#228;chlich ein hohes Ma&#223; an Hingabe und kontinuierlicher Auseinandersetzung. Leisten kann das beinahe nur, wer daf&#252;r bezahlt wird. Neben den Experten aus den Interessenverb&#228;nden der Autoren sind daher auch die Experten in den Verlagen in der Pflicht, die Autoren zu informieren. Das w&#228;re aus Verlagssicht nicht nur sinnvoll, um das Vertrauen der Autoren in die Verlage zu f&#246;rdern. Gerade weil die &#246;ffentliche Debatte &#252;ber den digitalen Medienwandel &#252;ber weite Strecken ohne die Protagonisten des literarischen Betriebes stattfindet, w&#228;ren die Verlage gut beraten, wenn sie wenigstens intern die Diskussion mit ihren Autoren &#252;ber diese Dinge suchen w&#252;rden.</p>
<p>Dabei sollten die Verlage nicht nur dem Hinweis von Felicitas Hoppe folgen und ihren Autoren erkl&#228;ren, welche Strategien sie im Bereich des digitalen Publizierens verfolgen und was dies f&#252;r die Autoren selbst bedeutet. Mehr noch, die Verlage sollten mit ihren Autoren offene Diskussionen &#252;ber ihre digitalen Pl&#228;ne f&#252;hren und auf ihre Sorgen und W&#252;nsche R&#252;cksicht nehmen. Schon alleine damit sie nicht am Ende feststellen m&#252;ssen, dass sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben. Denn wenn sie die Aufkl&#228;rungsarbeit &#252;ber den Medienwandel anderen &#252;berlassen, k&#246;nnte sich herausstellen, dass die Autoren einseitig – und nicht unbedingt zu ihrem Vorteil – informiert wurden. Nach wie vor verbl&#252;ffend ist ja die Anzahl derer, die ihren Namen unter den so undifferenzierten wie fundamentalistischen <a href="http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm" target="_blank">Heidelberger Appell</a> gesetzt haben.</p>
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