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	<title>bewegliche lettern &#187; Technologie Archiv  &#8211; bewegliche lettern</title>
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	<description>medienwandel in gutenbergs welt</description>
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		<title>Tynt.com macht Copy&amp;Paste nachverfolgbar</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2010/04/tynt-com-macht-copypaste-nachverfolgbar/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 12:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[tynt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei TechCrunch lese ich gerade von einem Service, der unter Content&#173;anbietern, die sich von Copy&#38;Paste bedroht fühlen, auf Interesse stoßen wird. Tynt.com fügt jeder Passage, die aus einem Webcontent entnommen wird, einen individuellen, nachverfolgbaren Link hinzu. Wie dies im einzelnen aussieht, lässt sich anhand des TechCrunch-Textes über Tynt demonstrieren. Bisher hätte man mit Copy&#38;Paste das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://techcrunch.com/2010/04/16/tynt-gets-8-million-for-ctrl-c-action/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29" target="_blank">TechCrunch</a> lese ich gerade von einem Service, der unter Content&shy;anbietern, die sich von Copy&amp;Paste bedroht fühlen, auf Interesse stoßen wird. <a href="http://www.tynt.com/" target="_blank">Tynt.com</a> fügt jeder Passage, die aus einem Webcontent entnommen wird, einen individuellen, nachverfolgbaren Link hinzu. <span id="more-809"></span></p>
<p>Wie dies im einzelnen aussieht, lässt sich anhand des TechCrunch-Textes über Tynt demonstrieren. Bisher hätte man mit Copy&amp;Paste das folgende Zitat übernehmen können:</p>
<blockquote><p>Tynt automatically adds a unique, trackable link back to the page in the copied text. [...] Publishers get the benefit of analytics on how much copying is being done, and they get the benefit of the link back when that content is shared.</p></blockquote>
<p>Nun, da TechCrunch selbst Tynt verwendet, sieht dieselbe Passage so aus:</p>
<blockquote><p>Tynt automatically adds a unique, trackable link back to the page in the copied text. [...] Publishers get the benefit of analytics on how much copying is being done, and they get the benefit of the link back when that content is shared.</p>
<p><span style="color: #ffcc00;"><span style="color: #000000;">Read more: </span><a href="http://techcrunch.com/2010/04/16/tynt-gets-8-million-for-ctrl-c-action/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29#ixzz0lS7rsSIj" target="_blank">http://techcrunch.com/2010/04/16/tynt-gets-8-million-for-ctrl-c-action/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29#ixzz0lS7rsSIj</a></span></p></blockquote>
<p>Über den individuellen Link kann der Contentanbieter (in diesem Fall TechCrunch) einen Überblick darüber bekommen, wie oft die Nutzer Passagen mit Ctrl+C oder dem Kontextmenü kopieren, wie viel Traffic durch das Kopieren von Passagen erzeugt wird. Und nach Angaben von TechCrunch interessanterweise &#8211; obwohl dies für den Nutzer nicht unmittelbar ersichtlich ist &#8211; auch darüber, welcher Abschnitt genau kopiert wurde.</p>
<p>Für diejenigen Contentanbieter, die glauben, dass ihnen eigentlich jeder, der einen Link setzt oder etwas herauskopiert (und sei&#8217;s ein Snippet, und sei&#8217;s in einer Email), diesen Link bezahlen soll (Stichwort Leistungsschutzrecht), dürfte das interessant sein. Und für alle, die gaaanz genau kontrollieren wollen, was die Nutzer mit ihren Texten so machen, ebenfalls.</p>
<p>Für Nutzer kann es natürlich etwas nervig sein, wenn man mit Crtl+C mehr bekommt, als man erwartet hätte &#8211; etwa, wenn man die kopierten Wörter in eine Suchmaschine einfügen wollte. Wer als Nutzer nicht jedes kopierte Zitat rückverfolgen lassen möchte, kann den Link aber natürlich händisch löschen. Oder ein AddOn wie zum Beispiel <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4554" target="_blank">Extended Copy Menu</a> (für Firefox) verwenden: Damit werden nicht nur lästige html-Formatierungen entfernt, sondern auch Tynt-links. Dazu muss man lediglich eine Taste mehr drücken: Ctrl+Alt+C statt Crtl+C.</p>
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		<title>Verlage begrüßen iPad, iBooks, iDRM</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2010/01/verlage-begruessen-ipad-ibooks-idrm/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 05:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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		<description><![CDATA[Apples in der vergangenen Woche vorgestellter Tabletcomputer iPad präsentiert sich auch als Alternative zu gängigen eInk Lesegeräten wie dem Sony Reader, dem txtr-Reader und Amazons Kindle. Mit iBooks verfügt Apples Gerät über eine eingebaute eBook-Lese- und Verwaltungssoftware und einen Online-Buchladen. In ersten Reaktionen begrüßen Verleger und der Börsenverein das Gerät enthusiastisch. Doch im Unterschied zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apples in der vergangenen Woche vorgestellter Tabletcomputer iPad präsentiert sich auch als Alternative zu gängigen eInk Lesegeräten wie dem Sony Reader, dem txtr-Reader und Amazons Kindle. Mit iBooks verfügt Apples Gerät über eine eingebaute eBook-Lese- und Verwaltungssoftware und einen Online-Buchladen. In ersten Reaktionen begrüßen Verleger und der Börsenverein das Gerät enthusiastisch. Doch im Unterschied zu offenen Geräten könnte die geschlossene Plattform des iPad sowohl für Verbraucher wie für Verlage auf lange Sicht unbequem werden. <span id="more-675"></span></p>
<p>Wie das britische Branchenmagazin <em>The Bookseller</em> <a href="http://www.thebookseller.com/news/110947-uk-publishers-hail-the-ibook-moment.html.rss" target="_blank">berichtet</a>, waren die Reaktionen von Verlegern auf das iPad geradezu überschwänglich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Publishers have welcomed the launch of Apple&#8217;s iPad as an »important step« in the transition towards digital books, with one branding it »the most significant development yet«. Dan Franklin, digital editor at Canongate, said: »I sat there and thought &#8216;this is what we&#8217;ve been waiting for&#8217;.« John Makinson, chief executive at Penguin, said the announcement represented &#8220;an important step in the development of a digital audience for books«.&#8221;</p></blockquote>
<p>Für die &#8211; vorerst nur in den USA <a href="http://mashable.com/2010/01/28/no-ibooks-for-you/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Mashable+%28Mashable%29" target="_blank">verfügbare</a> &#8211; eBook-Software des Geräts arbeitet Apple mit fünf Branchenriesen zusammen: Von den Big Six fehlt bei iBooks allein Random House.  Hachette, Penguin, Simon &amp; Schuster, Macmillan und HarperCollins sind mit im Boot. Weitere Verlage werden mit großer Sicherheit folgen. Der Enthusiasmus der Verleger beruht vor allem darauf, dass sie durch die hohe Attraktivität des Gerätes einen Zuwachs von potenziellen eBook-Käufern erwarten.</p>
<p>Entsprechend äußerte sich auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in einer <a href="http://www.buchmarkt.de/content/41275-e-books.htm" target="_blank">Pressemitteilung</a>. Man sei &#8220;davon überzeugt, dass das E-Book die Lesekultur fördert und das Prinzip Buch auch bei neuen Leserschichten populär macht.  &#8221; Gleichwohl betont der Börsenverein, &#8220;dass keine künstlichen Barrieren durch geschlossene Shopsysteme&#8221; geschaffen werden dürften: &#8220;Nur der Wettbewerb vieler Verlage und Handelspartner sichert die kulturelle Vielfalt des Buchmarkts&#8221;. iBooks  erwähnt der Börsenverein in seinem Statement konsequenterweise mit keiner Silbe und verweist stattdessen auf die bisher weitgehend erfolglose Eigenentwicklung libreka.</p>
<p>Tatsächlich sind die Bedenken des Börsenvereins gegen &#8220;geschlossene Shopsysteme&#8221; nicht von der Hand zu weisen. Zwar setzt Apple anders als Amazon nicht auf ein proprietäres Ebookformat, sondern auf das offene epub-Format. Und offensichtlich soll die Apple-eigene iBook-App zumindest nicht vom Start weg Konkurrenzapps ausschließen: Wie aus einer <a href="http://blog.txtr.com/?p=417" target="_blank">Pressemitteilung</a> des Berliner eReader- und eBook-Plattform-Anbieters txtr hervorgeht, wird es auch Apps anderer Ebook-Anbieter geben: txtr hat zumindest angekündigt, dass es eine txtr-App auf dem iPad geben wird. Diese würde von Anfang an auch deutschsprachige Bücher auf Apples Tablet verfügbar machen. Man wird freilich abwarten müssen, ob Apple auf lange Sicht das Angebot solcher Konkurrenz-Apps einschränken wird. Denn als alleiniger Torwächter kann Apple darüber bestimmen, welche Apps auf dem iPad laufen dürfen.</p>
<p>Die wirklich spannende &#8211; und auch für Buch- und Presseverlage höchst relevante &#8211; Neuerung des iPad besteht meiner Ansicht nach darin, dass es das bisher auf den mobilen Bereich beschränkte App-Modell auf ein Gerät ausweitet, das vom Anspruch her einem Netbook zumindest nahesteht. Zwar erlaubt das iPad, wie Matthias Schwenk in einem lesenswerten <a href="http://carta.info/22324/apple-ipad-tablet/" target="_blank">Beitrag</a> auf Carta schreibt, neben der Nutzung von Apps gleichzeitig den freien Zugriff ins Web per Browser. Andererseits pusht es das App-Modell.</p>
<p>Von Netbooks und ähnlichen tragbaren Kleincomputern war man bisher gewohnt, dass man einen freien, allein browserabhängigen Zugang zum Web hatte. Apple weitet die App-Kampfzone nun über Smartphones hinaus aus &#8211; und schränkt damit die Freiheit der Nutzer ein. Apps sind zwar in vielerlei Hinsicht nutzerfreundlich, haben es aber auch an sich, den Nutzer zu gängeln: Er kann sich nicht im Netz frei bewegen, sondern nur auf den Schienen, die das App legt. Wenn sich das iPad in dem Maße durchsetzt, wie es Apples Marktmacht und der Erfolg seiner letzten Produktreihen vermuten lässt, werden viele Nutzer sich daran gewöhnen, nicht mehr browsergestützt, sondern App-geführt aufs Internet zuzugreifen.</p>
<p>Das ist für Contentanbieter einerseits begrüßenswert, denn so können sie den Zugang zu ihrem Angebot besser kontrollieren und sich leichter bezahlen lassen. Dies ist der Grund dafür, dass insbesondere Zeitungsverlage an App-Lösungen äußerst interessiert sind: Von ihnen versprechen sie sich eine Möglichkeit, Paid Content durchzusetzen &#8211; was im freien Web im Großen und Ganzen gescheitert ist. Andererseits ist der Torwächter der Torwächter Apple selbst. Denn Apple bestimmt, welche Apps laufen dürfen, welche nicht.</p>
<p>Defective by Design, die Anti-DRM-Plattform der Free Software Foundation, verurteilt unter anderem aus diesem Grund Apples iPad. Anlässlich der Produktpräsentation des iPad machte Defective by Design seinen Bedenken durch <a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2010/01/protestors-ipad-is-nothing-more-than-a-golden-calf-of-drm.ars" target="_blank">Proteste</a> Luft und sammelt nun <a href="http://www.defectivebydesign.org/ipad" target="_blank">Unterschriften</a> gegen Apples DRM. In einem Rundschreiben fasst Defective by Design die Gefahren der geschlossenen Plattform für Nutzer zusammen:</p>
<blockquote><p>&#8220;This summer we saw the dangers of DRM on ebook readers, when Amazon deleted hundreds of copies of George Orwell&#8217;s 1984 from readers&#8217; computers while they slept. Applying this control to a general purpose computer marketed especially for media distribution is a huge step backward for computing, and a blow to the media revolution that happened when the web let bloggers reach millions <em>without</em> asking for permission. DRM and forced updates will give Apple and their corporate partners the power to disable features, restrict competition, censor news, and even delete books, videos, or news stories from users&#8217; computers while they sleep&#8211; using the device&#8217;s »always on« network connection. Apple can say they will not abuse this power, but their record of App Store rejections gives us no reason to trust them. The Apple Tablet&#8217;s unprecedented use of DRM to control all capabilities of a general purpose computer is a dangerous step backward for computing and for media distribution&#8221;.</p></blockquote>
<p>Nicht allein den Verbrauchern drohen Einschränkungen und Übergriffe, sondern auch Apples Kooperationspartnern aus der Medienbranche. Selbst die Branchenriesen riskieren bei einer Zusammenarbeit mit Apple, in Abhängigkeit von einem Partner zu geraten, der zu einer ganz anderen Gewichtsklasse gehört.</p>
<p>Apple hat bereits die Muskeln spielen lassen, indem es den Verlag McGraw Hill &#8211; wahrlich kein Zwerg in der Branche &#8211; bei seiner Präsentation aus der Reihe der mit iBooks kooperierenden Verlage <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/01/28/steve-jobs-saegt-verleger-ab-nachdem-dieser-ipad-plaene-ausgeplaudert-hatte/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+basicthinking%2Fdoho+%28Basic+Thinking+Blog%29" target="_blank">rausschmiss</a> (ob dies auch einen Ausschluss aus dem Kooperationsprogramm selbst bedeutet, ist noch unklar). Dessen Verleger Harold McGraw III hatte einen Tag vor dem iPad-Launch ausgeplaudert, dass man mit Apple über eine Zusammenarbeit im eBook-Bereich spreche. Und wer wann was reden darf, bestimmt schließlich Apple.</p>
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		<title>Google Editions: Erste offizielle Informationen</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/12/google-editions-erste-offizielle-informationen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[DRM]]></category>
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		<description><![CDATA[Google hat die ersten detaillierten Informationen über sein geplantes Programm Google Editions bereitgestellt. Mit Google Editions will der Internetkonzern vom kommenden Jahr an in Zusammenarbeit mit Verlagen digitale Bücher zum Kauf anbieten.  In einem &#8220;Getting Started With Google Editions&#8221; betitelten Artikel auf den offiziellen Hilfeseiten zu Google Booksearch werden den kooperierenden Verlagen nun die Einstellmöglichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat die ersten detaillierten <a href="http://books.google.com/support/partner/bin/answer.py?answer=167975" target="_blank">Informationen</a> über sein geplantes Programm Google Editions bereitgestellt. Mit Google Editions will der Internetkonzern vom kommenden Jahr an in Zusammenarbeit mit Verlagen digitale Bücher zum Kauf anbieten.  In einem &#8220;<a href="http://books.google.com/support/partner/bin/answer.py?answer=167975" target="_blank">Getting Started With Google Editions</a>&#8221; betitelten Artikel auf den offiziellen Hilfeseiten zu Google Booksearch werden den kooperierenden Verlagen nun die Einstellmöglichkeiten vorgestellt, mit denen sie festlegen können, welche Titel sie zu welchen Konditionen als &#8216;Google Edition&#8217; anbieten möchten.<span id="more-642"></span></p>
<p>Im Juli dieses Jahres hatte Google das Projekt <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/googles_vision_for_the_future_of_google_books_eboo.php" target="_blank">skizziert</a>, auf der Tools of Change-Konferenz im Frankfurt im Oktober dann etwas genauer <a href="../../2009/10/google-wird-buchhaendler/" target="_blank">ausgemalt</a>. Wie bei beiden Anlässen beschrieben, sollen die Nutzer von Google Editions wie bei Google Booksearch die Möglichkeit haben, ins angebotene Buch hinein zu schauen. Zusätzlich können sie den Titel jedoch als digitales Buch erwerben. Dabei wird allerdings nicht ein Dokument gekauft, sondern lediglich ein Zugang zum digitalen Buch. Ein Download findet also nicht statt, das Buch bleibt &#8216;in the cloud&#8217; und wird lokal nur im Cache gespeichert. Google beschreibt dies wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;After purchase, the book will live in the consumer&#8217;s online bookshelf, available to be accessed and read on most devices with internet access and a web browser; as well as on supported partner devices (to be announced during our public launch).&#8221;</p></blockquote>
<p>Ohne Internetzugang und einen lauffähigen Browser ist die Benutzung von Google Editions also nicht möglich. Angesichts der Tatsache, dass nicht alle auf dem Markt verfügbaren eReader diesen bieten oder nur &#8216;experimentelle&#8217; Browser besitzen, ist dies eine Information von einiger Tragweite. Hinsichtlich der Hardware macht neugierig, was Google in Klammern ankündigt: Welche Geräte werden die &#8220;supported partner devices&#8221; sein? (Ich würde einiges wetten, dass das Google Handy dazugehören wird. Auf Amazons Kindle würde ich angesichts der Auseinandersetzung, die sich beide Konzerne bei der Diskussion über das Book Settlement geleistet haben, dagegen nicht setzen).</p>
<p>Verlage und Rechteinhaber, die bereits am Partner Programm von Google Books teilnehmen, können nun in ihrem Partner Program Account festlegen, ob sie ihre bei Google Books eingestellten Bücher über Google Editions verkaufen wollen. Dazu müssen sie allerdings einem Vertragszusatz (&#8220;<a href="https://books.google.com/partner/online-ge-terms" target="_blank">Google Editions Addendum</a>&#8220;) zustimmen.</p>
<p>Auch die Konditionen, wie etwa die Preisgestaltung der über Google Editions angebotenen Bücher, können dort eingestellt werden. Als Grundeinstellung schlägt Google einen Preis in Höhe von 80% der günstigsten Printausgabe des betreffenden Titels vor. Abweichungen davon sind möglich. Preisen, die über denen der gedruckten Ausgabe liegen, schiebt Google allerdings einen Riegel vor:</p>
<blockquote><p>&#8220;Unless you specify otherwise, the default price is set at 80% of the lowest list price of the print book upon which the Google Edition is based. [...] Please note that we do not allow partners to set a list price higher than 100% of the lowest print price.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bezüglich der Preisgestaltung übt Google schon in diesen ersten offiziellen Informationen einen sanften argumentatorischen Druck auf die kooperierenden Verlage aus: Man möge doch bedenken, dass ein als &#8216;Google Edition&#8217; verkauftes Buch vom Endkunden als weniger werthaltig empfunden werden würde als Printausgaben (&#8220;We encourage you to consider the perceived value of the Google Editions of your titles for users and set prices accordingly.&#8221;). Dieser Aufruf, die Preise vom Kunden her zu denken, ist angesichts der anhaltenden <a href="http://bewegliche-lettern.de/tag/pricing/" target="_blank">Debatten</a> über die Preisgestaltung von Ebooks bestimmt nicht überflüssig.</p>
<p>Google behält sich das Recht vor, die bei Google Editions angeboteten Bücher ohne Rücksprache mit den Kooperationspartnern zu rabattieren. Auch bei einem Preisnachlass werden die Kooperationspartner allerdings vergütet, als wäre das Buch zum Listenpreis verkauft worden. Darüber hinaus behält sich Google vor, selbst darüber zu entscheiden, ob es die von den Kooperationspartnern zum Verkauf freigegebenen Bücher tatsächlich verkauft.</p>
<p>Interessant, und meiner Ansicht nach wegweisend, ist die Möglichkeit, die &#8216;Google Edition&#8217; eines Titels mit einer Druckausgabe zu koppeln und beides im &#8220;Bündel&#8221; zu verkaufen. Für solche Bündelangebote können die Partnerverlage abweichende Preise angeben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Retailers may choose to sell your Google Editions book in a bundle with the print copy. This setting allows you to specify the percentage of the Google Editions list price that you would like to charge when the print and digital editions are sold together. For example, if you are selling a Google Edition for $15, you may decide that a customer making a print edition purchase from an online retailer will be willing to pay an additional $4.50 on top of the print edition purchase price to receive the digital edition as well. If so, you will want to enter &#8220;30%&#8221; into this field.&#8221;</p></blockquote>
<p>Google stellt den kooperierenden Verlagen frei, ob sie die auf Google Editions eingestellen Bücher mit einen Digitalen Rechtemanagement (DRM) schützen wollen oder nicht. Google Editions plane, das DRM-System ACS4 von Adobe zu unterstützen. Auch der Umfang, in dem die Endkunden in den als Google Edition gekauften Büchern mit Copy &amp; Paste arbeiten oder das Buch ausdrucken können, kann von den Partnerverlagen festgelegt werden.</p>
<p>(via <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=66004&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+mr%2Ffront+%28MobileRead+Frontpage%29" target="_blank">mobileread</a>)</p>
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		<title>[Update] Jetzt konkret: Farbdisplay für eReader im Frühjahr</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 05:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[In den eReader-Markt kommt Leben. Auf der Frankfurter Buchmesse soll in der nächsten Woche der viel erwartete txtr-Reader präsentiert werden – Verkaufsbeginn ist voraussichtlich im Dezember. Amazon hat in einer überstürzt anmutenden Aktion den Kindle auch international verfügbar gemacht – schon in den nächsten Tagen soll er ausgeliefert werden. Nun platzt Barnes &#38; Noble mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den eReader-Markt kommt Leben. Auf der Frankfurter Buchmesse soll in der nächsten Woche der viel erwartete <a href="http://reader.txtr.com/" target="_blank">txtr-Reader</a> präsentiert werden – Verkaufsbeginn ist voraussichtlich im Dezember. Amazon hat in einer überstürzt anmutenden Aktion den Kindle auch international <a href="http://www.crunchgear.com/2009/10/07/kindle-2-goes-to-259-international-gsm-version-coming-october-19/" target="_blank">verfügbar</a> gemacht  – schon in den nächsten Tagen soll er ausgeliefert werden. Nun platzt Barnes &amp; Noble mit einer überraschenden Neuigkeit heraus: Der von <a href="http://www.plasticlogic.com/index.php" target="_blank">Plastic Logic</a> hergestellte Reader, den das Unternehmen in Kürze anbieten will, soll vom Frühjahr 2010 an auch mit Farbdisplay lieferbar sein. <span id="more-506"></span></p>
<p>Die überraschende Neuigkeit ist auch in überraschender Form mitgeteilt worden: Nicht auf einer Pressekonferenz, sondern in einem recht informellen Interview mit einem Barnes &amp; Noble Sprecher namens Daniel Joresson:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ttJMi__mnp4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/ttJMi__mnp4"></embed></object></p>
<p>Auf der Website des Herstellers Plastic Logic, von dem eine solche Ankündigung eigentlich eher zu erwarten gewesen wäre, ist zwar auch davon die Rede, dass Plastic Logic an der Entwicklung eines Farbdisplays <a href="http://www.plasticlogic.com/about/faq.php#color" target="_blank">arbeite</a>. Ein konkreter Termin wird dort allerdings nicht angekündigt. Interessanter Weise ist auch bei Barnes &amp; Noble keine entsprechende <a href="http://www.barnesandnobleinc.com/newsroom/press_releases_list.html" target="_blank">Pressemitteilung</a> zu finden – möglich, dass sich hier ein Mitarbeiter verplappert hat. Oder dass zumindest dieser Anschein entstehen sollte.</p>
<p>Verblüffend ist die Ankündigung eines Readers mit Farbdisplay seitens Barnes &amp; Noble auch, weil der Verkaufsstart des Barnes &amp; Noble/ Plastic Logic Readers bevorsteht – der allerdings zunächst nur mit Graustufendisplay zu haben sein wird. Zwar wird der Plastic Logic Reader, der auf einer eigenen, also nicht der in den gängigen Geräten integrierten eInk-<a href="http://www.plasticlogic.com/ereader/plastic-display.php" target="_blank">Technologie</a> basieren wird, ohnehin mit Spannung erwartet. Einen verkaufsfördernden Effekt auf diesen Graustufen-Reader dürfte das angekündigte Farbdisplay aber kaum haben, im Gegenteil: Viele potenzielle Käufer dürften sich entscheiden, lieber noch ein paar Monate zuzuwarten, bis der Plastic Logic Reader auch in Farbe verfügbar ist.</p>
<p>Ein marktfähiges Farbdisplay gehört zu den am meisten ersehnten Fortentwicklungen der von vielen als noch <a href="http://www.boersenblatt.net/334671/" target="_blank">unvollkommen</a> angesehenen derzeit erhältlichen eReader. An entsprechenden Technologien arbeiten unter anderen <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/06/e-reader-hybriddisplay-und-eink-in-farbe/" target="_blank">Pixel Qi, iRex</a> und <a href="http://www.engadget.com/2009/09/03/sipix-to-debut-color-e-paper-next-year" target="_blank">SiPix</a>. Nach Ansicht vieler Beobachter würde ein akzeptables Farbdisplay aus einem eReader einen &#8220;<a href="http://www.fastcompany.com/blog/kit-eaton/technomix/barnes-and-noble-could-kill-kindle-color-competitor?" target="_blank">Kindle-Killer</a>&#8221; machen.</p>
<p>Gut möglich also, dass  die verblüffende Ankündigung durch Barnes &amp; Noble den Zweck hat, potenzielle Käufer davon abzuhalten, bereits verfügbare Reader der Konkurrenz – etwa von Amazon und Sony – zu kaufen. Es könnte zudem ein Hinweis darauf sein, dass in den nächsten Tagen andere Reader mit Farbdisplay  vorgestellt werden könnten – was nach der Ankündigung von Barnes &amp; Noble nun schon einen erheblich geringeren Nachrichtenwert hätte.</p>
<p>Man darf also weiter gespannt sein, was auf der Frankfurter Buchmesse an Readertechnologien vorgestellt wird. Wie schon durch den überraschenden internationalen Verkaufsstart des Kindle wird deutlich, dass der Markt langsam enger und heißer umkämpft wird. Für die Entwicklung des Marktes digitaler Bücher ist dabei von besonderer Bedeutung, welche &#8216;Partei&#8217; sich mit ihrem Produkt durchsetzen wird: Die großen Händler wie Amazon und Barnes &amp; Noble, etablierte Technikkonzerne wie Sony oder der Startup txtr, der mit seiner auf den Reader abgestimmten communityfähigen online-Plattform und seiner Formatoffenheit der Favorit der Verlage sein dürfte.</p>
<p><strong>Update </strong>14.10., 23:47h (via <a href="http://www.teleread.org/2009/10/13/plastic-logic-denies-color-ereader-for-barnes-noble/" target="_blank">Teleread</a>): In einer Stellungnahme hat Plastic Logic die im Video gezeigten Aussagen des Barnes &amp; Noble Mitarbeiters bestritten. Ein Gerät mit Farbdisplay sei für das kommende Jahr noch nicht in Sicht:</p>
<blockquote><p>“The video report is inaccurate and the individual (who was apparently filmed while attending a trade show was not an authorized Barnes &amp; Noble spokesperson) was misinformed. We are excited to have Barnes &amp; Noble powering the Plastic Logic e-commerce store. While colour is on Plastic Logic’s roadmap, it is not on the map for the Spring of 2010. Plastic Logic has said for quite some time it is working on colour, but not for a product in the coming year.”</p></blockquote>
<p>Schade.</p>
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		<title>Kindle 1984: Amazon einigt sich mit Klägern, will brav sein</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
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		<category><![CDATA[eReader]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einer außergerichtlichen Einigung geht Amazon nach einer umstrittenen eBook-Löschaktion einer drohenden Sammelklage aus dem Weg, wie der Technologieblog Techflash berichtet. Im Juli hatte Amazon ohne vorherige Warnung per Mobilfunkzugang eBooks von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Readern gelöscht. Dagegen hatten Kindle-Nutzer Klage eingereicht, die den Status einer Sammelklage anstrebte. In der nun vorgelegten Einigung, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer außergerichtlichen Einigung geht Amazon nach einer umstrittenen eBook-Löschaktion einer drohenden Sammelklage aus dem Weg, wie der Technologieblog Techflash <a href="http://techflash.com/seattle/2009/09/amazon_settles_lawsuit_over_deleted_1984.html" target="_blank">berichtet</a>. Im Juli hatte Amazon ohne vorherige Warnung per Mobilfunkzugang eBooks von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Readern <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">gelöscht</a>. Dagegen hatten Kindle-Nutzer Klage <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-update-amazon-steht-vor-sammelklage/" target="_blank">eingereicht</a>, die den Status einer Sammelklage anstrebte. In der nun vorgelegten Einigung, der das Gericht noch zustimmen muss, verpflichtet sich Amazon juristisch, zukünftig auf ähnliche Löschaktionen zu verzichten. <span id="more-491"></span></p>
<p>Einer der Kläger, Justin Gawronski, war nach eigener Darstellung von der Löschaktion in besonderem Maße betroffen gewesen, da zusammen mit dem von Amazon zurückgezogenen und gelöschten eBook, George Orwells &#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221;, auch seine persönlichen Notizen und Randbemerkungen gelöscht worden waren, die er zu diesem Text auf seinem Kindle angelegt hatte.</p>
<p>Der von Techflash dokumentierte Text der Einigung (<a href="http://assets.bizjournals.com/cms_media/pdf/KindleCase1.pdf?site=techflash.com" target="_blank">pdf</a>), lässt Amazon künftig nur wenig Spielraum für heimliche Löschzugriffe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Amazon will not remotely delete or modify such Works from Devices purchased and being used in the United States unless (a) the user consents to such deletion or modification; (b) the user requests a refund for the Work or otherwise fails to pay for the Work (e.g., if a credit or debit card issuer declines to remit payment); (c) a judicial or regulatory order requires such deletion or modification; or (d) deletion or modification is reasonably necessary to protect the consumer or the operation of a Device or network through which the Device communicates (e.g., to remove harmful code embedded within a copy of a Work downloaded to a Device).&#8221;</p></blockquote>
<p>Zusätzlich verpflichtet sich Amazon, 150 000 US-Dollar an die Anwälte des Klägers zu zahlen, die diese zumindest teilweise einer wohltätigen Organisation spenden. Angaben über eine eventuelle Zahlung an Gawronski und den zweiten Kläger sind aus dem Text der Einigung nicht zu entnehmen.</p>
<p>Angesichts eines <a href="http://www.thebookseller.com/news/98286-kindle-prepared-for-pre-frankfurt-uk-launch.html.rss" target="_blank">gerüchteweise</a> bevorstehenden Launchs des Kindle in Europa fällt ins Auge, dass die Gültigkeit dieser Erklärung ausdrücklich auf das US-Territorium beschränkt ist. Dennoch müssen sich Kindle-Nutzer außerhalb der USA wohl kaum Sorgen um einen Rückfall des Online-Buchhändlers machen:  Zu tief dürfte bei Amazon der Stachel stecken.</p>
<p>Nachdem sich Amazon-CEO Jeff Bezos persönlich für die Löschaktion <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-jeff-bezos-sagt-sorry-laesst-alle-fragen-offen/" target="_blank">entschuldigt</a> hatte und Amazon den geschädigten Kindle-Nutzern die Wiederherstellung der gelöschten Daten oder eine Gutschrift in Höhe von 30 US-Dollar <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/09/amazon-bietet-kindle-1984-geschaedigten-daten-oder-geld/" target="_blank">angeboten</a> hatte, zieht diese außergerichtliche Einigung einen Schlussstrich unter die für Amazon peinliche Panne.</p>
<p>Der Skandal um Amazons heimliche Löschaktion hat  das Verdienst, klargemacht zu haben, wie prekär die Privatsphäre und die Besitz- oder Nutzungsrechte sind, die die Nutzer von &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,637388,00.html" target="_blank">tethered devices</a>&#8221; wie dem Kindle-Reader, an den von ihnen erworbenen Inhalten haben.</p>
<p>(via <a href="http://www.teleread.org/2009/10/01/1984-lawsuit-settled-by-amazon-enough-protection-now-from-orwellian-zaps-of-kindle-books/" target="_blank">teleread</a>)</p>
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		<title>Sony schaltet sich in Book Settlement Streit ein, will mitverdienen</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/08/sony-schaltet-sich-in-book-settlement-streit-ein-will-mitverdienen/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 00:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>
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		<description><![CDATA[Sony hat sich in die Auseinandersetzung über das Google Book Settlement eingeschaltet. Nachdem sich vor kurzem Microsoft, Yahoo und Sony-Konkurrent Amazon im Rechtsstreit um das Book Search Settlement gegen Google gestellt hatten, hat nun Sony an der Seite des Suchmaschinen-Konzerns Position bezogen. Wie Wired soeben berichtet, hat Sony beim zuständigen Richter einen Amicus Curiae-Brief angekündigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sony hat sich in die Auseinandersetzung über das Google Book Settlement eingeschaltet. Nachdem sich vor kurzem Microsoft, Yahoo und Sony-Konkurrent Amazon im Rechtsstreit um das Book Search Settlement gegen Google <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8200624.stm" target="_blank">gestellt</a> hatten, hat nun Sony an der Seite des Suchmaschinen-Konzerns Position bezogen. <span id="more-403"></span></p>
<p>Wie Wired soeben <a href="http://www.wired.com/epicenter/2009/08/sony-google-book/" target="_blank">berichtet</a>, hat Sony beim zuständigen Richter einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amicus_curiae" target="_blank">Amicus Curiae</a>-Brief angekündigt, mit dem der Elektronik-Konzern als unbeteiligte, aber interessierte Partei seine Sicht der Dinge ins Verfahren einbringen will. In dem von Wired veröffentlichten Brief an den Richter (<a href="http://www.wired.com/images_blogs/epicenter/2009/08/sony-amicus-request-letter-2.pdf" target="_blank">pdf</a>) hebt Sony hervor, dass das Book Settlement einen positiven Effekt auf den E-Reader-Markt haben werde:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Sony Electronics’ view, the cooperative and mutually beneficial relationship the Settlement forges between Google and the copyright holders in the proposed class may have a profoundly positive impact on the market for e-book readers and related devices.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gemeint dürfte damit in erster Linie wohl ein positiver Effekt auf das von Sony selbst angebotene E-Book-Lesegerät sein. Dessen neueste Version namens <a href="http://www.lesen.net/ereader/sony-reader-daily-edition-sonys-kindle-945/" target="_blank">Daily Edition</a> nämlich hat eine Funktion eingebaut, über die der Reader (vorerst nur in den USA) über eine drahtlose Netzanbindung auf die E-Book-Bestände öffentlicher Bibliotheken zugreifen kann. Damit verfügt die neueste E-Reader-Generation von Sony über ein Merkmal, das sie von den Geräten der Mitbewerber abhebt – insbesondere vom US-Marktführer, Amazons Kindle.</p>
<p>Dieses Alleinstellungsmerkmal begründet ein besonderes Interesse des Konzerns an den E-Book-Beständen der Bibliotheken. Je leichter der Zugriff auf (möglichst kostenlosen) Content, desto attraktiver die Hardware. Nach dieser Regel ist der Marktvorteil von Sonys E-Reader umso größer, je mehr Bücher in einer Bibliothek als E-Book vorliegen. Durch eine Zusammenarbeit mit Google konnte Sony bereits in der Vergangenheit vom Book Search-Programm <a href="http://paidcontent.org/article/419-sony-google-team-up-against-amazon/" target="_blank">profitieren</a>: Google stellt seit vergangenem März 500.000 nicht mehr dem Copyright unterliegende Werke auf den Sony Readern zur Verfügung.</p>
<p>Das Book Settlement würde ermöglichen, diese Zusammenarbeit auch auf copyrightgeschützte Bücher auszuweiten. Bücher, die im Druck sind und unter Copyright stehen, sollen nach der im Settlement ausgehandelten Abmachung über Online-Buchhändler zu kaufen oder Bibliotheken ausleihbar sein. – Den Nutzern des neuesten Sony Readers also via Bibliothekszugang gratis zur Verfügung stehen. Ebenso wie die umstrittenen verwaisten, also nicht mehr im Handel befindlichen, aber noch durch Copyright geschützten Werke, die Google auf Grundlage des Settlements digitalisieren und anbieten wird.</p>
<p>Googles digitale &#8216;Bibliothek&#8217; dürfte auf lange Sicht eher einem Buchladen gleichen. Darauf hat unlängst Lawrence Lessig in einem <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/08/lawrence-lessig-ueber-das-google-book-settlement/" target="_blank">Vortrag</a> über das Google Book Settlement hingewiesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;We’re building into this not so much a digital library but a digital bookstore.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den Zugriff auf die digitalisierten Bücher will Google nach eigenem <a href="http://books.google.com/googlebooks/agreement/" target="_blank">Bekunden</a> an Bibliotheken verkaufen. Die Monopolposition, die Googles digitale Megabibliothek einnehmen könnte, zählt deshalb zu den größten Sorgen von Gegnern des Book Settlements außerhalb der Konzernwelt. So <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8200624.stm" target="_blank">zitiert</a> BBC News den Gründer der Non-Profit-Organisation <a href="http://www.archive.org/" target="_blank">Internet Archive</a> Brewster Kahle mit den Worten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Google is trying to monopolise the library system. […] If this deal goes ahead, they&#8217;re making a real shot at being &#8216;the&#8217; library and the only library.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Bibliotheken würden sich einem Angebot gegenübersehen, das sie, wie die Library Copyright Alliance <a href="http://www.library.utoronto.ca/library/blogs/ereader/?p=379" target="_blank">befürchtet</a>, selbst unter einem Preisdiktat kaum würden ablehnen können. Die Kosten für den Content würden dann die Bibliotheken tragen. Nutzer eines Lesegeräts mit Bibliotheksanschluss dagegen hätten den gesamten elektronischen Bibliotheksbestand kostenlos zur Verfügung. Finanziell wären sie lediglich über ihre Bibliotheksgebühr (und, natürlich, die allgemeinen Steuern) beteiligt. (Als ein Ansatz zu einem Kulturflatrate-Modell ist das übrigens einen Gedanken wert.)</p>
<p>Ein Lesegerät, das jederzeit kostenlos auf so ziemlich die gesamte digitalisierte Weltbibliothek zugreifen könnte, hätte einen beeindruckenden Produktvorteil gegenüber Geräten, deren Nutzer jedes einzelne E-Book kaufen müssen. Zumal die Grenzen zwischen Besitz und Ausleihe in der Welt der immateriellen Bücher immer mehr verschwimmen (vermeintlich gekaufte Bücher können jederzeit <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">zurückgeholt</a>, nicht jedoch antiquarisch <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/1018697/" target="_blank">weiterverkauft</a> oder -verschenkt werden). Für Sony ist es also durchaus sinnvoll, auf Tuchfühlung mit dem Monopolisten in spe zu gehen.</p>
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		<title>Die Zeitungsindustrie ist ihrer Zeit voraus (anno 1994)</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 10:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Fidler]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-Mediengigant Knight Ridder (gegründet 1933 von John S. Knight und Herman Ridder und damit gänzlich unschuldig daran, dass der Firmenname heute etwas lächerlich klingt) hat tief in die Zukunft geblickt und anno 1994 eine Vision von kommenden Dingen in der Zeitungsindustrie vorgelegt. Vieles, was das Unternehmen (zeitweise der zweitgrößte Zeitungsverlag der Vereinigten Staaten) damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Mediengigant <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Knight_Ridder" target="_blank">Knight Ridder</a> (gegründet 1933 von John S. Knight und Herman Ridder und damit gänzlich unschuldig daran, dass der Firmenname heute etwas <a href="http://www.youtube.com/watch?v=c1MZeNemQ3Y" target="_blank">lächerlich</a> klingt) hat tief in die Zukunft geblickt und anno 1994 eine Vision von kommenden Dingen in der Zeitungsindustrie vorgelegt. Vieles, was das Unternehmen (zeitweise der zweitgrößte Zeitungsverlag der Vereinigten Staaten) damals präsentierte, wirkt heute – Jahrhunderte später – beeindruckend aktuell: <span id="more-376"></span></p>
<p>Ob das mutmaßlich kurz vor seinem launch stehende Apple Tablet je so cool sein wird wie das in diesem Video vorgestellte Tablet Newspaper? Schicker als Amazons Kindle DX und andere e-Reader ist das Knight Ridder Tablet allemal.</p>
<p><object id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4176721009838609904&amp;hl=en&amp;fs=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="VideoPlayback" style="width: 400px; height: 326px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4176721009838609904&amp;hl=en&amp;fs=true" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auch wenn das Tablet Newspaper noch ganz ohne Internetanbindung auskommen sollte: Die Ideen und (simulierten) Technologien in diesem Video wirken zum Teil auch heute noch wegweisend (im Gegensatz zur Krawatten- und Frisurenmode). Verwirklicht wurde das Tablet Newspaper allerdings nie, was nach <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&amp;sid=arIIt._chi0E" target="_blank">Auskunft</a> des – im Clip gezeigten – Knight-Ridder-Laborleiters Roger Fidler am damaligen technischen Stand der Displaytechnologie lag: Die Screens waren zu schwer und zu stromdurstig. Bereits 1995 wurde das Projekt eingestellt. Knight Ridder wurde 2006 vom Medienunternehmen <a href="http://www.mcclatchy.com/" target="_blank">McClatchy</a> aufgekauft.</p>
<p>(via <a href="http://mashable.com/2009/08/22/knight-ridder-tablet/" target="_blank">mashable</a>)</p>
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		<item>
		<title>Lesenswert: Mangelnde Digitalkompetenz bedroht Buchindustrie</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/08/lesenswert-mangelnde-digitalkompetenz-bedroht-buchindustrie/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 10:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Skillset]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Buchbranche ist bedroht: Inmitten der Umwälzungen, die der Medienwandel bewirkt, fehlt es ihr an digitaler Kompetenz. Dies ist das Fazit einer Studie (pdf), die die britische Ausbildungs- und Kompetenzinitiative der der Kreativmedienbranche Skillset in diesem Monat veröffentlicht hat. Im britischen Branchenmagazin The Bookseller stellt Catherine Neilan deren Erkenntnisse lesenswert vor: Sowohl das Verständnis neuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Buchbranche ist bedroht: Inmitten der Umwälzungen, die der Medienwandel bewirkt, fehlt es ihr an digitaler Kompetenz. Dies ist das Fazit einer Studie (<a href="http://www.skillset.org/uploads/pdf/asset_13980.pdf?1" target="_blank">pdf</a>), die die britische Ausbildungs- und Kompetenzinitiative der der Kreativmedienbranche <a href="http://www.skillset.org/" target="_blank">Skillset</a> in diesem Monat veröffentlicht hat. Im britischen Branchenmagazin The Bookseller stellt Catherine Neilan deren Erkenntnisse lesenswert <a href="http://www.thebookseller.com/news/94322-digital-skills-gap-now-critical-for-publishers.html" target="_blank">vor</a>:<span id="more-347"></span></p>
<p>Sowohl das Verständnis neuer digitaler Angebote als auch die Auswirkungen der Digitalisierung etwa auf Urheberrechtsfragen seien durch einen Mangel an Offenheit gegenüber neuen Technologien bedroht. Dies hänge auch mit sozialen Faktoren und der Einstellungs- und Ausbildungspolitik der Verlage zusammen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Suzanne Ashley, Skillset publishing sector manager, said the report had revealed specific problem areas within training and recruitment. She said: »There are those who know the business really well — often those who are more experienced, middle-management types — who are very uncomfortable with the wholly changing digital landscape.« However, Ashley stressed the need for a balance of experience between »strong core strategy skills« and those with a »fresher perspective«&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei erschwerten auch das im Vergleich zu anderen Branchen niedrige Lohnniveau der Buchindustrie sowie der Hang zu einer informellen Einstellungspraxis und die Gängigkeit unbezahlter Praktika die Rekrutierung digitalkompetenten Nachwuchses. Dazu dürften gegenseitige Vorurteile durch den tiefen Graben der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei_Kulturen" target="_blank">Zwei Kulturen</a> kommen: Viele alteingesessene Verlagsmitarbeiter sehen nicht gerade Geistesverwandte in jungen IT-Absolventen. Diese blicken ihrerseits oft nicht mit der größten Sympathie auf die &#8220;etwas hausbackene&#8221; Branche:</p>
<blockquote><p>&#8220;The industry’s reputation as somewhat staid was also a factor, [Suzanne Ashley] said. »Graduates are having their heads turned by film, computer games, interactive media—there is a perception that publishing is old-fashioned, which turns people off a bit.«&#8221;</p></blockquote>
<p>Während sich die Skillset-Studie auf die Situation in Großbritannien bezieht, dürfte das meiste auch für die deutschsprachige Verlagslandschaft gelten. Dass hierzulande die spannendsten Berührungen zwischen digitalen Medien und Buchindustrie nicht in den etablierten Verlagen entstehen, sondern Startups sind, scheint diese These zu belegen: Man denke nur an <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr</a>, <a href="http://www.textunes.de" target="_blank">textunes</a> und <a href="http://paperc.de/" target="_blank">PaperC</a>.</p>
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		<item>
		<title>Open Source statt Memory Hole? Txtr gelobt Transparenz, Vodafone ziert sich</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/07/open-source-statt-memory-hole-txtr-gelobt-transparenz-vodafone-ziert-sich/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Aufsehen um Amazons eigenmächtige Löschung mehrerer E-Books von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Lesegeräten konnte man von Deutschland aus bisher mit einer gewissen Gelassenheit betrachten: Der Kindle wird hierzulande bisher nicht angeboten, so dass hier niemand unmittelbar betroffen war. In Deutschland bereits verfügbare E-Reader wie der Sony Reader PRS 505 verfügen im Unterschied zum Kindle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aufsehen um Amazons eigenmächtige <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">Löschung</a> mehrerer E-Books von allen im Umlauf befindlichen Kindle-Lesegeräten konnte man von Deutschland aus bisher mit einer gewissen Gelassenheit betrachten: Der Kindle wird hierzulande bisher nicht angeboten, so dass hier niemand unmittelbar betroffen war. In Deutschland bereits verfügbare E-Reader wie der <a href="http://www.sony.de/hub/reader-ebook" target="_blank">Sony Reader</a> PRS 505 verfügen im Unterschied zum Kindle nicht über Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk, über das entsprechende Löschaktionen durchgeführt werden könnten. Mit <a href="http://txtr.com/" target="_blank">Txtr</a> (vormals Wizpac) und <a href="http://www.vodafone.de/" target="_blank">Vodafone</a> stehen allerdings zwei Unternehmen in den Startlöchern, die noch diesen Herbst E-Reader mit Drahtlosfunktion anbieten wollen. Wir haben bei ihnen nachgefragt, ob auch auf diesen Geräten ein Löschszenario wie bei Amazon möglich sein wird. Während Vodafone sich in seiner Antwort spürbar zurückhielt, sichert txtr seinen Nutzern Transparenz, den Schutz der eigenen Daten und Besitzrechte an erworbenen E-Books zu.<span id="more-302"></span></p>
<p>Konkret hatten wir den beiden Unternehmen u.a. die folgenden Fragen gestellt:</p>
<ul>
<li> Welche Rechte werden Ihre Kunden an den über den Mobilfunkservice erworbenen E-Books haben: Besitzrechte oder lediglich Nutzungsrechte?</li>
</ul>
<ul>
<li>Werden Sie sich in den Nutzungsbedingungen des Mobilfunkservices Ihres E-Readers das Recht vorbehalten, ohne Nutzerzustimmung auf E-Books, die auf dem Lesegerät gespeichert sind, zuzugreifen und diese unter bestimmten Umständen auch zu löschen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Werden Sie die Möglichkeit haben, auch auf weitere (nicht E-Book) Dokumente zuzugreifen, die auf den Lesegeräten gespeichert sind?</li>
</ul>
<ul>
<li>Werden Sie den Nutzern Ihrer E-Reader eine Möglichkeit einräumen, Mobilfunkzugriffe auf die auf den E-Readern gespeicherten Daten (E-Books und andere Daten), abzublocken oder generell zu verweigern? Wird für Nutzer, die sich zum Blocken solcher Zugriffe entscheiden, trotzdem weiterhin die Möglichkeit gegeben sein, den Mobilfunkservice ihres E-Readers zum Erwerb von E-Books zu nutzen?</li>
</ul>
<p>Vodafone-Sprecher Thorsten Höpken antwortete mit allgemeinem PR-Sprech à la &#8220;bester Service und Sicherheit für unsere Kunden sind uns enorm wichtig.&#8221; Konkret ging er nicht auf die gestellten Fragen ein und wollte auch &#8220;zum jetzigen Zeitpunkt lediglich bestätigen, dass Vodafone die Absicht hat, einen ePaper Service zu starten.&#8221; In welcher Form das Angebot realisiert werde, sei &#8220;aktuell noch völlig offen.&#8221; – Womit auch die Fragen nach der Sicherheit der Nutzer des geplanten E-Readers vor Überwachung und Löschung eigener Daten oder heruntergeladener E-Books durch Vodafone vorerst &#8220;völlig offen&#8221; bleiben. Es ist zu hoffen, dass Vodafone hier in der Zukunft noch spezifischer wird.</p>
<p>Txtr gab sich kommunikativer. Txtr-Sprecher Fabian Heinrich teilte uns auf unsere Fragen hin mit, dass txtr &#8220;auf keine Fälle […] ohne Nutzerzustimmung auf gespeicherte Ebooks&#8221; oder weitere auf dem Lesegerät gespeicherte Dokumente zugreifen wird. Er verwies dazu auf die &#8220;klare Produkt-Strategie&#8221; des Unternehmens:</p>
<blockquote><p>&#8220;APIs, Schnittstellen und Geräte-Sourcecodes sind bei uns offen. Nur so ist Transparenz möglich und so schaffen wir das Vertrauen, dass dergleichen [wie Amazons Löschaktion] bei uns nicht passiert. Der einzige, der bei uns im &#8216;privaten Bereich&#8217; eines users was löschen kann, ist der user selbst.&#8221;</p></blockquote>
<p>Interessant an dieser Formulierung ist, dass es offenbar neben einem für txtr zugänglichen Bereich einen dem Nutzer vorbehaltenen Bereich auf den txtr-Readern geben wird. Eine Möglichkeit für die Nutzer, Zugriffe des Providers abzublocken, wird es jedoch nicht geben, da dies nach Auffassung von txtr &#8220;bei unserem Modell schlicht nicht notwendig&#8221; sei.</p>
<p>Die spannendste Antwort hat txtr allerdings auf die Frage nach Besitz- oder Nutzungsrechten erworbener E-Books parat. Die txtr-Nutzer werden &#8220;natürlich die Besitzrechte&#8221; an diesen haben, beteuert Fabian Heinrich.</p>
<p>Txtr wird sich an diesen recht weitreichenden Statements messen lassen müssen, wenn sein E-Reader demnächst auf den Markt kommt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kindle 1984: Amazon löscht Orwell</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 04:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der größten Vorteile von Amazons E-Reader Kindle ist die Möglichkeit, über ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Mobilfunknetz elektronische Bücher von der Onlineplattform des Buchhändlers herunterladen zu können. Mit dem Drücken einer Taste (gefolgt von der entsprechenden Belastung der Kreditkarte) ist jedes verfügbare E-Book binnen 60 Sekunden auf dem Lesegerät. Damit es wieder verschwindet, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der größten Vorteile von Amazons E-Reader Kindle ist die Möglichkeit, über ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Mobilfunknetz elektronische Bücher von der Onlineplattform des Buchhändlers herunterladen zu können. Mit dem Drücken einer Taste (gefolgt von der entsprechenden Belastung der Kreditkarte) ist jedes verfügbare E-Book binnen 60 Sekunden auf dem Lesegerät. Damit es wieder verschwindet, muss man dagegen keine Taste drücken.<span id="more-177"></span></p>
<p>Ohne vorherige Nachfrage oder Warnung hat der weltgrößte Onlinebuchhändler am vergangenen Donnerstag über die &#8220;Whispernet&#8221; genannte Mobilfunkanbindung zwei E-Books von sämtlichen im Umlauf befindlichen Kindle-Geräten gelöscht. Dabei handelt es sich um digitale Ausgaben von George Orwells &#8220;Animal Farm&#8221; und &#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221;, die regulär über Amazons Plattform verkauft worden waren. Im nachhinein hatte sich herausgestellt, dass der Anbieter dieser digitalen Ausgaben nicht im Besitz der entsprechenden Rechte war. Die betroffenen Kindle-Besitzer erfuhren erst im Nachhinein davon, dass die Bücher von ihren Geräten gelöscht worden waren.</p>
<p>Zwar erstattete Amazon den betroffenen Kunden den Kaufpreis der E-Books zurück. Das Vorgehen des Unternehmens führte jedoch zu erregten Diskussionen in <a href="http://www.amazon.com/tag/kindle/forum/ref=cm_cd_pg_newest?_encoding=UTF8&amp;cdForum=Fx1D7SY3BVSESG&amp;cdPage=1&amp;cdSort=oldest&amp;cdThread=Tx1QUP1NLUY4Q5M&amp;displayType=tagsDetail" target="_blank">Nutzerforen</a> und Weblogs. Auf <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/17/amazon-why-dont-you-come-in-our-houses-and-burn-our-books-too/" target="_blank">Techcrunch</a> vergleicht MG Siegler Amazons Fernzugriff auf die Lesegeräte mit einem Einbruch: &#8220;Seriously, why doesn’t Amazon just come into our houses and burn the print copies as well while they’re at it?&#8221; Die abgründige Ironie, die darin besteht, dass ausgerechnet Orwells &#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221; zu den betroffenen Titeln gehörte, goutiert <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1619426/" target="_blank">unter</a> <a href="http://gizmodo.com/5317180/amazon-remotely-deletes-legitimately-purchased-books-from-thousands-of-kindles" target="_blank">vielen</a> <a href="http://www.middleragedpunk.com/2009/07/17/amazon-tosses-kindle-orwell-books-down-the-memory-hole/ " target="_blank">anderen</a> David Pogue in seinem New York Times-<a href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2009/07/17/some-e-books-are-more-equal-than-others/" target="_blank">Blog</a>.</p>
<p>Die rechtliche Grundlage von Amazons Vorgehen scheint unklar, da in den <a href="http://www.amazon.com/gp/help/customer/display.html?nodeId=200144530&amp;#content" target="_blank">Nutzungsbedingungen</a> des Kindle-Readers den Kunden das Recht auf &#8220;eine dauerhafte Kopie des betreffenden digitalen Inhalts&#8221; eingeräumt wird. Die mögliche nachträgliche Entfernung von Inhalten durch Amazon wird in den Nutzungsbedingungen dagegen nicht thematisiert. Im Gegenteil streicht Amazon in der <a href="http://www.amazon.com/Kindle-Amazons-Wireless-Reading-Generation/dp/B00154JDAI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=electronics&amp;qid=1247943077&amp;sr=8-1" target="_blank">Produktbeschreibung</a> des Kindle heraus, dass alle gekauften E-Books zusätzlich bei Amazon gesichert und dadurch zukunftssicher verfügbar seien:</p>
<blockquote><p>&#8220;A copy of every book you purchased from the Kindle Store is backed up online at Amazon.com in case you ever need to download it again. You can wirelessly re-download books for free any time. […] Think of it as a bookshelf in your attic &#8211; even though you don&#8217;t see it, you know your books are there.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/drm/showArticle.jhtml?articleID=218501227" target="_blank">Informationweek</a> zufolge dürfte sich auch die amerikanische Handelsaufsicht <a href="http://www.ftc.gov/" target="_blank">FTC</a> für die Löschaktion interessieren. Nach den heftigen Reaktionen der Netzöffentlichkeit und der Kindle-Nutzer ist Amazon nun hektisch dabei, zurückzurudern. <a href="http://news.cnet.com/8301-13860_3-10290047-56.html?tag=newsEditorsPicksArea.0" target="_blank">Cnet</a> zitiert einen Amazon-Sprecher mit den Worten: &#8220;We are changing our systems so that in the future we will not remove books from customers&#8217; devices in these circumstances.&#8221; – Damit lässt sich Amazon freilich weiten Raum für andere &#8220;circumstances&#8221;, die in Zukunft zu Löschaktionen führen könnten.</p>
<p>Wie leicht es Amazon gefallen ist, die betreffenden Bücher zu löschen, verdeutlicht den gravierenden Nachteil, den E-Books gegenüber physischen Büchern hinsichtlich ihrer Haltbarkeit, Archivierbarkeit und Manipulationssicherheit besitzen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie weit die Rechte von Verbrauchern an den heruntergeladenen E-Books eigentlich gehen: Sind sie Besitzer von Kopien der E-Books oder haben sie lediglich ein beschränktes Nutzungsrecht?</p>
<p>Der Fall macht klar, dass sich das &#8220;Whispernet&#8221; nicht nur für eine bequeme Art des Buchshoppings, sondern auch für eine besonders ruppige Form des Digital Rights Management eignet. Wenn es hier um den Schutz geistigen Eigentums geht, muss sich Amazon-Chef Jeff Bezos die Frage gefallen lassen, wie wichtig ihm der Schutz des geistigen Eigentums der Kindle-Nutzer ist. Zwar ist unklar, ob und in welchem Umfang Notizen, Anmerkungen und Lesezeichen, die Kindle-Nutzer in ihren nun gelöschten E-Books angelegt hatten, direkt von der Löschung betroffen sind. Selbst wenn diese intellektuellen Leistungen der Leser nicht direkt mitgelöscht worden sind, würden sie durch den Verlust des Textes, auf den sie sich beziehen, ihren Sinn einbüßen: Eine Randbemerkung ist ja nur im Zusammenhang mit dem daneben stehenden Text sinnvoll. Insofern wäre den betroffenen Nutzern ein Schaden entstanden.</p>
<p>Mit dieser Aktion hat Amazon den größten technologischen Vorzug seines Geräts in einen gravierenden Nachteil verwandelt: Von nun an wird jedem Nutzer eines Kindle klar sein, dass stets eine Thought Police seine digitale Bibliothek im Blick haben und mit ihr unbeobachtet nach Belieben schalten und walten kann. Dies sollte vor allem im Auge behalten, wer einen weiteren Vorzug des neuesten Kindle-Modells DX nutzen will: Dessen eingebaute pdf-Software &#8220;ermöglicht es Ihnen&#8221;, wie Amazon verspricht, &#8220;all Ihre persönlichen und beruflichen Dokumente unterwegs zu lesen&#8221; &#8211; Möglicherweise nicht nur Ihnen.</p>
<p>(via <a href="http://www.boingboing.net/2009/07/17/amazon-zaps-purchase.html" target="_blank">BoingBoing</a><a href="http://www.boingboing.net/2009/07/17/amazon-zaps-purchase.html"></a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks--/meldung/142186" target="_blank">Heise</a>, <a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/drm/showArticle.jhtml?articleID=218501227" target="_blank">Informationweek</a><a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/drm/showArticle.jhtml?articleID=218501227"></a>, <a href="http://netzwertig.com/2009/07/18/amazons-kindle-orwellscher-drm-suendenfall/" target="_blank">Netzwertig</a><a href="http://news.cnet.com/8301-13860_3-10290047-56.html?tag=newsEditorsPicksArea.0"></a>)</p>
<p><strong>Update </strong>19.7., 22:18h: Wie das britische Branchenmagazin The Bookseller soeben <a href="http://www.thebookseller.com/news/91946-amazon-likened-to-big-brother-after-deleting-1984-from-kindles.html.rss" target="_blank">berichtet</a>, sollen in mindestens einem Fall tatsächlich umfangreiche Annotationen, die ein Leser zu einem der beanstandeten E-Books auf seinem Kindle angelegt hatte, durch die Löschaktion vernichtet worden sein:</p>
<blockquote><p>&#8220;One Kindle user even had his notes on the book removed: Justin Gawronski, a 17-year-old from the Detroit area, was reading 1984 on his Kindle for a summer assignment and lost all his notes and annotations when the file vanished. »They didn&#8217;t just take a book back, they stole my work,« he is reported to have said.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>E-Reader: Hybriddisplay und eInk in Farbe</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/06/e-reader-hybriddisplay-und-eink-in-farbe/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[iRex]]></category>
		<category><![CDATA[Pixel Qi]]></category>

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		<description><![CDATA[Engadget berichtet über zwei Neuentwicklungen, die sich – wenn sie Serienreife erlangen, auf den E-Reader-Markt auswirken dürften. Zum einen legt Pixel Qi ein Bildschirm vor, der in Hybridtechnologie die Vorteile von eInk und LED in sich vereinigt. Die Videopräsentation dazu sieht recht beeindruckend aus. Wenn dies Marktreife entwickelt, dürfte es den Unterschied zwischen kleinen Netbooks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Engadget berichtet über zwei Neuentwicklungen, die sich – wenn sie Serienreife erlangen, auf den E-Reader-Markt auswirken dürften. Zum einen legt Pixel Qi ein Bildschirm vor, der in Hybridtechnologie die Vorteile von eInk und LED in sich vereinigt. <span id="more-85"></span></p>
<p>Die Videopräsentation dazu sieht recht <a href="http://www.engadget.com/2009/06/03/video-pixel-qis-e-ink-lcd-hybrid-screen-demoed-at-computex/" target="_blank">beeindruckend</a> aus. Wenn dies Marktreife entwickelt, dürfte es den Unterschied zwischen kleinen Netbooks und größeren Reader-Modellen aufheben und so zu einer Gerät führen, auf dem man so gut lesen kann wie auf E-Readern und so gut surfen, rechnen, E-Mails schreiben kann wie auf Netbooks. Zum anderen hat die Firma iRex <a href="http://www.engadget.com/2009/06/03/irex-to-release-color-e-reader-in-2011" target="_blank">angekündigt</a>, bis 2011 einen E-Bookreader mit farbiger Darstellung auf eInk-Basis zu entwickeln. Also: entwickeln zu wollen – das hört sich nämlich alles noch recht vage an.</p>
<p>Update: Amazon-Chef Jeff Bezos <a href="http://www.buchmarkt.de/content/37972-e-reader.htm" target="_blank">dämpft</a> die Erwartungen, dass der Kindle in näherer Zukunft mit Farbdisplay zu haben sein wird. Seiner Ansicht nach wird noch einige Zeit vergehen, bevor farbige eInk-Displays sich auf dem Markt durchsetzen werden.</p>
<p>Update  (6.7.09): In einem neuen <a href="http://www.engadget.com/2009/06/07/pixel-qis-3qi-lcd-screen-sized-up-with-kindle-cto-sheds-light" target="_blank">Video</a> auf Engadget stellt die Chefin von Pixel Qi, Mary Lou Jepsen, klar, dass der von ihrer Firma entwickelte Screen keine eInk-Technik benutzt, sondern auf LCD-Technik basiert. Durch neue Entwicklungen soll aber die Lesbarkeit im &#8220;reflective mode&#8221; der von eInk-Displays mindestens entsprechen.</p>
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