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	<title>bewegliche lettern &#187; Lesenswert Archiv  &#8211; bewegliche lettern</title>
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	<description>medienwandel in gutenbergs welt</description>
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		<title>Lesenswert: Güntner über Wylies &#8220;Odyssey Editions&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 22:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Wylie]]></category>
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		<description><![CDATA[In der NZZ vom Wochenende schreibt Joachim Güntner über Andrew Wylies wundersame Wandlung vom Literaturagenten zum Verleger. Unter dem Namen &#8220;Odyssey Editions&#8221; bietet Wylie bekanntlich Backlist-Titel von namhaften Autoren, die er unter Vertrag hat, selbst als E-Books an. Güntner streicht dabei einen Punkt hervor, der in der Diskussion über Wylies Verlagsambitionen bisher nicht recht zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der NZZ vom Wochenende schreibt Joachim Güntner über Andrew Wylies wundersame Wandlung vom Literaturagenten zum Verleger. Unter dem Namen &#8220;Odyssey Editions&#8221; bietet Wylie bekanntlich Backlist-Titel von namhaften Autoren, die er unter Vertrag hat, selbst als E-Books an. <span id="more-870"></span></p>
<p>Güntner streicht dabei einen Punkt hervor, der in der Diskussion über Wylies Verlagsambitionen bisher nicht recht zur Geltung kam: Dass sich Wylie für die Publikationen von &#8220;Odyssey Editions&#8221; wie selbstverständlich bei den Leistungen Printverlagen bedient, die diese Werke ursprünglich veröffentlicht hatten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die E-Books, die dort erscheinen, bieten den Text ja nicht in der ursprünglichen Manuskript-Fassung, sondern gemäss der gedruckten Ausgabe. Lektoren haben ihn bearbeitet, Verlagsvertreter haben ihn im Buchhandel beworben, Marketing- und Presseabteilung suchten seinen Erfolg zu mehren. Wylie, der stets nur gut eingeführte Schriftsteller vertritt und noch nie einen Newcomer aufgebaut hat, profitiert von jenen Vorleistungen, erwähnt sie aber nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Güntners Artikel ist in Gänze lesenswert (steht aber leider nicht online).</p>
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		<title>Literatur und Animated Typography</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 21:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Animated Typography]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Lesehinweis in eigener Sache: Der Perlentaucher bringt heute einen Essay von mir unter dem Titel &#8220;Tanz der Lettern&#8221;. Ich schlage darin vor, in der Remix-Kunst der Animated Typography ein Beispiel dafür zu sehen, wie Literatur von den neuen digitalen Möglichkeiten ästhetisch und expressiv profitieren kann &#8211; ohne ihre Bindung an Sprache aufzugeben und zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lesehinweis in eigener Sache: Der Perlentaucher bringt heute einen <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6215.html" target="_blank">Essay</a> von mir unter dem Titel &#8220;Tanz der Lettern&#8221;. Ich schlage darin vor, in der Remix-Kunst der Animated Typography ein Beispiel dafür zu sehen, wie Literatur von den neuen digitalen Möglichkeiten ästhetisch und expressiv profitieren kann &#8211; ohne ihre Bindung an Sprache aufzugeben und zum Video oder Computerspiel zu tendieren.</p>
<p><span id="more-859"></span></p>
<blockquote><p>Während damit experimentiert wird, Bücher mit Videoclips anzureichern, sie mit Soundtracks zu unterlegen oder mit Videospiel­-Elementen zu versehen, ist eine entscheidende &#8211; und der Literatur vielleicht besonders gerechte &#8211; Möglichkeit bisher kaum beachtet worden: Die Lettern können endlich beweglich werden, die Wörter Laufen lernen.</p></blockquote>
<p>Den Rest des Artikels gibt&#8217;s <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6215.html" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lesenswert: &#8220;Was kauft man, wenn man ein eBook kauft?&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf iRights.info setzt sich der Urheberrechts-Journalist Ilja Braun kundig und umfassend mit der Frage auseinander, was man eigentlich kauft, wenn man ein eBook kauft. Darf der Verkäufer es nach dem Kauf zurückziehen (wie dies Amazon ausgerechnet mit einigen eBooks von George Orwell getan hat)? Darf man eBooks für den privaten Gebrauch kopieren? Darf man sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.irights.info/index.php?id=870" target="_blank">iRights.info</a> setzt sich der Urheberrechts-Journalist <a href="http://twitter.com/iljabraun" target="_blank">Ilja Braun</a> kundig und umfassend mit der Frage auseinander, was man eigentlich kauft, wenn man ein eBook kauft. Darf der Verkäufer es nach dem Kauf zurückziehen (wie dies Amazon ausgerechnet mit einigen eBooks von George Orwell <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/07/kindle-1984-amazon-loescht-orwell/" target="_blank">getan</a> hat)? Darf man eBooks für den privaten Gebrauch kopieren? Darf man sie weiterverkaufen? Was, wenn die AGBs des eBook-Anbieters nicht im Einklang mit der Gesetzeslage sind? <span id="more-742"></span></p>
<p>Einfache Antworten kann man in Ilja Brauns Artikel nicht finden. Dafür gelingt es ihm, klar zu machen, dass die Rechtslage in vielen Aspekten unklar ist. So sei noch nicht einmal ausgemacht, ob eBooks im Sinne des Gesetzes eigentlich &#8220;Bücher&#8221; oder &#8220;Sprachwerke in digitaler Form&#8221; seien. Auch die Schlüsselfrage, ob man eBooks besitzt oder lediglich ein Nutzungsrecht an ihnen erwirbt, lässt sich, wie Braun darlegt, rechtlich noch nicht eindeutig beantworten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Was passiert, wenn man ein E-Book  herunterlädt? Kauft man da ein »unkörperliches Gut«? Oder erwirbt man »Nutzungsrechte« an geistigem Eigentum, schließt also einen  urheberrechtlichen Vertrag? Geht man davon aus, dass ein E-Book ein »unkörperliches Werkexemplar« ist, an dem man Eigentum erwirbt, quasi  ein Buch in Dateiform, so handelt es sich in erster Linie um einen  Kaufvertrag. Das Urheberrecht ist dann allenfalls am Rande tangiert –  und Klauseln, die dem Käufer die rechtmäßige Benutzung seines Eigentums  untersagen, wären im Zweifel unwirksam. Zur rechtmäßigen Benutzung würde  aus dieser Sicht auch das private Kopieren zählen – allerdings nur  auszugsweise. Geht man hingegen davon aus, dass der Download primär ein»Nutzungsvertrag« ist, mit dem man bestimmte Rechte an fremdem geistigem  Eigentum erwirbt, so würde man sagen: Der Kunde hat nicht etwas  gekauft, sondern es ist ihm erlaubt worden, das geistige Eigentum eines  anderen (des Buchautors) zu nutzen, indem er den Text auf seinem  Lesegerät anzeigen lässt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer sich über die komplexen juristischen Fragen, die eBooks aufwerfen, informieren will, sollte diesen Text nicht nur lesen, sondern auch für die Zukunft bookmarken: Dies ist ein <a href="http://www.irights.info/index.php?id=870" target="_blank">Referenztext</a> für die kommenden Jahre &#8211; bis sich eine verbindlichere Gesetzeslage oder Rechsprechungspraxis entwickelt hat.</p>
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		<title>Lesenswert: Interview über Google Editions in Deutschland</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2010/01/lesenswert-interview-ueber-google-editions-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 11:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Editions]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Börsenblatt hat zwischen den Jahren ein lesenswertes Interview mit der Google Book Search-Managerin Annabella Weisl geführt. Darin kündigt Weisl an, dass es in Kürze auch deutschen Verlagen möglich sein wird, einen Vertrag zur Teilnahme an Google Editions zu unterzeichnen. Erhellende Einzelheiten enthält das Interview insbesondere über das Cloud-Modell. Im Gegensatz zu anderen eBook-Anbietern, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Börsenblatt hat zwischen den Jahren ein lesenswertes <a href="http://www.boersenblatt.net/351268/" target="_blank">Interview</a> mit der Google Book Search-Managerin Annabella Weisl geführt. Darin kündigt Weisl an, dass es in Kürze auch deutschen Verlagen möglich sein wird, einen Vertrag zur Teilnahme an Google Editions zu unterzeichnen. Erhellende Einzelheiten enthält das Interview insbesondere über das Cloud-Modell. <span id="more-665"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu anderen eBook-Anbietern, wie etwa libreka, sollen in Google Editions <a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/12/google-editions-erste-offizielle-informationen/" target="_blank">wie berichtet</a> nicht Buchdateien zum Download, sondern lediglich die Möglichkeit zum Zugriff auf die jeweilige Buchdatei auf Googles Servern verkauft werden. Im Google-Editions <a href="https://books.google.com/partner/online-ge-terms" target="_blank">Vertrag</a> (englischsprachige Version) ist allerdings dennoch auch von &#8220;Download of Purchased Content&#8221; die Rede. Dies führte zu einiger Verwirrung, ob Google-Editions ein &#8216;reines&#8217; Cloud-Angebot ist oder doch einen Filedownload ermöglicht.</p>
<p>Weisl spricht nun davon, dass dem &#8216;Käufer&#8217; neben dem Cloud-Zugriff auch ein pdf-Dokument als &#8216;Sicherheitskopie&#8221; zur Verfügung gestellt werden soll:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Nutzer bekommt ein PDF des Buches als Sicherheitskopie, falls der Verlag möchte, DRM-geschützt. Die Sicherheitskopie kann der Käufer lokal auf seinem Rechner speichern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Download bezieht sich demnach auf diese Backup-Kopie im pdf-Format. Der Cloud-Zugriff soll den Download also nicht komplett ersetzen. Google will den Käufern glichzeitig die Sicherheit eines &#8216;besitzbaren&#8217; (wenn auch je nach Verlagswunsch DRM-geschützten) eBook-Dokuments bieten und mit den spezifischen Vorteilen des Cloud-Ansatzes überzeugen: Formatunabhängiger Zugriff zu jeder Zeit von einem beliebigen Endgerät aus. Der Vorteil, der sich für Google aus dem Cloud-Gedanken ergibt, dürfte vor allem in der engeren Bindung an den Kunden bestehen, der auch während des Lesens auf Google angewiesen bleibt.</p>
<p>Auch über die Buchpreisbindung (die Google Editions respektieren will) und die Einbindung von Händlern in das Vertriebsmodell spricht Weisl in dem zur Gänze lesenswerten <a href="http://www.boersenblatt.net/351268/" target="_blank">Interview</a>.</p>
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		<title>Lesenswert &#8211; 26.11.09</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/11/lesenswert-26-11-09/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 00:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: Bücherboykott, Independent-Pflege, Piraterieanreize und Zielgruppenorientierung. Michael Wolff geht auf die Barrikaden gegen eine Verlagspolitik, der der schnelle Gewinn durch Promifaktor wichtiger ist als die literarische Qualität: &#8220;Literate people should boycott books.&#8221; Stefan Weidle, Vorstandsmitglied der Kurt-Wolff-Stiftung, fordert staatliche Förderung für Buchhändler, die Bücher von Independent-Verlegern im Regal haben. DRM schadet mehr, als es rettet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute: Bücherboykott, Independent-Pflege, Piraterieanreize und Zielgruppenorientierung. <span id="more-580"></span></p>
<ul>
<li>Michael Wolff geht auf die <a href="http://www.newser.com/off-the-grid/post/340/books-are-bad-for-you.html" target="_blank">Barrikaden</a> gegen eine Verlagspolitik, der der schnelle Gewinn durch Promifaktor wichtiger ist als die literarische Qualität: &#8220;Literate people should boycott books.&#8221;</li>
<li>Stefan Weidle, Vorstandsmitglied der Kurt-Wolff-Stiftung, <a href="http://www.boersenblatt.net/348635/" target="_blank">fordert</a> staatliche Förderung für Buchhändler, die Bücher von Independent-Verlegern im Regal haben.</li>
<li>DRM schadet mehr, als es rettet. Mike Masnick bringt es noch einmal auf den <a href="http://techdirt.com/articles/20091124/0256097067.shtml" target="_blank">Punkt</a>: &#8220;The real problem isn&#8217;t &#8216;piracy&#8217; but the industry&#8217;s response to it.&#8221;</li>
<li>Der Börsenverein <a href="http://www.boersenblatt.net/348675/" target="_blank">verschickt</a> nun zweimal im Jahr einen &#8220;Politikbrief&#8221;, mit dem er &#8220;Entscheider in der Politik, den Medien und der Wirtschaft&#8221; zu &#8220;Kulturdiebstahl im Internet&#8221;, Book Settlement, Preisbindung usw. einnorden will. Im praktischen pdf-Format eignet er sich trefflich zum <a href="http://j.mp/612AH7" target="_blank">Ausdrucken</a>. Das ist Zielgruppenorientierung.</li>
</ul>
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		<title>Lesenswert &#8211; 19.11.09</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/11/lesenswert-19-11-09/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 00:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: Amazon lässt twittern, Das Buch der Zukunft, seine Preisgestaltung, und &#8211; endlich &#8211; Optimismus. Amazon lässt twittern: Über &#8211; nicht erkennbare &#8211; affiliate links können Twitter-Nutzer an Amazons Affiliate Program teilnehmen und mit ihren links Geld verdienen. Alexander Braun zieht eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren Kindle: Das Buch der Zukunft ist das &#8220;E-Book [als] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute: Amazon lässt twittern, Das Buch der Zukunft, seine Preisgestaltung, und &#8211; endlich &#8211; Optimismus. <span id="more-575"></span></p>
<ul>
<li>Amazon lässt <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/amazon_turns_twitter_into_a_marketplace.php?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+readwriteweb+%28ReadWriteWeb%29" target="_blank">twittern</a>: Über &#8211; nicht erkennbare &#8211; affiliate links können Twitter-Nutzer an Amazons Affiliate Program teilnehmen und mit ihren links Geld verdienen.</li>
<li>Alexander Braun zieht eine <a href="http://www.buchreport.de/buchreportblog/buchreportblog/datum/2009/11/19/alexander-braun-das-buch-der-zukunft.htm" target="_blank">Zwischenbilanz</a> nach zwei Jahren Kindle: Das Buch der Zukunft ist das &#8220;E-Book [als] Ausgangspunkt für den Verkauf von Services und Zusatzleistungen.&#8221;</li>
<li>Das Börsenblatt hat ein <a href="http://www.boersenblatt.net/347841/" target="_blank">paar</a> <a href="http://www.boersenblatt.net/347947/" target="_blank">Meinungen</a> üblicher Verdächtiger zur Preisgestaltung von eBooks eingeholt.</li>
<li>Und Lucy Knisley verbreitet <a href="http://lucylou.livejournal.com/578698.html" target="_blank">Optimismus</a>.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesenswert &#8211; 17.11.09</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/11/lesenswert-17-11-09/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 00:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: DRM, Google Book Settlement reloaded, Leistungsschutzrecht und Electric Literature. Kassia Kroszer schreibt, brillant wie immer, über DRM und die Frage, was man eigentlich kauft, wenn man ebooks kauft: &#8220;The dirty little secret of digital media: I, the consumer, never really &#8216;own&#8217; what I buy.&#8221; Golem.de bringt ein Interview mit Jeannette Hoffmann über das überarbeitete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute: DRM, Google Book Settlement reloaded, Leistungsschutzrecht und Electric Literature. <span id="more-560"></span></p>
<ul>
<li>Kassia Kroszer <a href="http://booksquare.com/digital-rights-management-a-wrinkle-or-an-opportunity/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+booksquare+%28Booksquare%29" target="_blank">schreibt</a>, brillant wie immer, über DRM und die Frage, was man eigentlich kauft, wenn man ebooks kauft: &#8220;The dirty little secret of digital media: I, the consumer, never really &#8216;own&#8217; what I buy.&#8221;</li>
<li>Golem.de bringt ein <a href="http://www.golem.de/0911/71233.html" target="_blank">Interview</a> mit Jeannette Hoffmann über das überarbeitete Google Book Settlement: &#8220;Wenn wir es ernst damit meinen, unsere Bibliotheken zu öffnen und die Bestände der Allgemeinheit in digitaler Form zugänglich zu machen, dann muss eine pragmatische Regelung gefunden werden. Die sollte darin bestehen, dass verwaiste Werke digitalisiert werden können, wenn AutorInnen dem nicht widersprechen.&#8221;</li>
<li><a href="http://www.perlentaucher.de/blog/64_schutzlos_ausgeliefert_im_internet%3F" target="_blank">Ilja Braun</a> und <a href="http://blog.zeit.de/kulturkampf/2009/11/17/weiter-ratselraten-ums-leistungsschutzrecht/" target="_blank">Markus Beckedahl</a> können nach wie vor nichts mit dem Gespenst Leistungsschutzrecht anfangen.</li>
<li>Und e-book-news.de <a href="http://www.e-book-news.de/electric-literature-kurzgeschichten-zeitschrift-iphone-kindle/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+http%2Fwwwe-book-newsde%2Ffeed+%28E-Book-News.de%29" target="_blank">stellt</a> das Short Story-eMag <a href="http://electricliterature.com/index.html" target="_blank">Electric Literature</a> vor.</li>
</ul>
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		<title>Das Wissen des Papierzeitalters</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/10/das-wissen-das-papierzeitalters/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 08:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Lesehinweis in eigener Sache: In The European erscheint heute ein Gastbeitrag von mir, in dem ich vorschlage, über eine Schrankenreglung im Urheberrecht nachzudenken, die es generell ermöglicht, vergriffene literarische Werke zu digitalisieren, um sie von Suchmaschinen erfassen zu lassen. Dahinter stecken zwei Thesen. Einerseits, dass sich die Bedeutung von Öffentlichkeit geändert hat: Das Netz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lesehinweis in eigener Sache: In <em>The European </em>erscheint heute ein <a href="http://www.theeuropean.de/rohde-thomas/digitalisierung-und-das-urheberrecht" target="_blank">Gastbeitrag</a> von mir, in dem ich vorschlage, über eine Schrankenreglung im Urheberrecht nachzudenken, die es generell ermöglicht, vergriffene literarische Werke zu digitalisieren, um sie von Suchmaschinen erfassen zu lassen. <span id="more-525"></span></p>
<p>Dahinter stecken zwei Thesen. Einerseits, dass sich die Bedeutung von Öffentlichkeit geändert hat: Das Netz ist ein wesentlicher Teil der Öffentlichkeit. Kann man eigentlich noch mit Recht davon sprechen, ein Werk sei veröffentlicht, wenn es im Netz keine Spuren hinterlässt? Andererseits: Der Begriff von Wissen hat sich verändert. Wissen heißt zunehmend weniger, etwas auswendig im Kopf zu haben, sondern Recherchewege zu beherrschen, die das jeweils Erforderte zutage fördern. Das im Papierzeitalter veröffentlichte Wissen öffentlich zu halten, bedeutet deswegen, es im Netz auffindbar zu machen.</p>
<p>Überrascht hat mich die Position von Matthias Ulmer, der daran zweifelt, dass das in Bibliotheken gesammelte Wissen grundsätzlich bewahrenswert ist: In seinem <a href="http://www.theeuropean.de/ulmer-matthias/aenderung-des-urheberrechtes" target="_blank">Beitrag</a> argumentiert er, dass das Wissen des Papierzeitalters zu einem guten Teil überflüssig sei:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der größte Teil der  Bücher in Bibliotheken wird nie mehr ausgeliehen. Weil die einfach niemand braucht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dann könnte man ja gleich hingehen und alle Bücher, die in den letzten fünf Jahren nicht entliehen wurden, aus den Bibliotheken entfernen. Endlich wieder Platz im Regal! Soweit geht Ulmer freilich nicht. Aber spricht es für eine hohe Meinung von den Leistungen der Autoren, wenn er behauptet, dass es unwichtig ist, ob ihre Werke jetzt oder erst zwei Tage vor St. Nimmerlein (um fair zu sein: er sagt &#8220;in zwanzig Jahren&#8221;) digital zugänglich werden?</p>
<p>Da Kommentieren bei <em>The European</em> etwas beschwerlich ist, schlage ich vor, Kommentare zu meinem Gastbeitrag hier zu hinterlassen.</p>
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		<item>
		<title>Content kann man nicht verkaufen: Paul Graham über &#8220;Post-Medium Publishing&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 12:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben nie für Content bezahlt, sondern immer nur fürs Medium, ist sich der Programmierer, Essayist und Risikokapitalgeber Paul Graham sicher. Damit greift er eine der Grundbehauptungen – aus seiner Sicht wohl eher: Lebenslügen – der Verwerterindustrien an. Die Belege, die er dafür in seinem neuesten Essay &#8220;Post-Medium Publishing&#8221; vorbringt, sind griffig.  So fragt er: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben nie für Content bezahlt, sondern immer nur fürs Medium, ist sich der Programmierer, Essayist und Risikokapitalgeber <a href="http://www.paulgraham.com/bio.html" target="_blank">Paul Graham</a> sicher. Damit greift er eine der Grundbehauptungen – aus seiner Sicht wohl eher: Lebenslügen – der Verwerterindustrien an. Die Belege, die er dafür in seinem neuesten Essay &#8220;<a href="http://www.paulgraham.com/publishing.html" target="_blank">Post-Medium Publishing</a>&#8221; vorbringt, sind griffig. <span id="more-456"></span></p>
<p>So fragt er: &#8220;Wenn es den Verwertern darum ging, Content zu verkaufen, warum war der Preis von Büchern, Musik oder Filmen dann zumeist vor allem vom Format abhängig? Warum hat dann besserer Content nicht mehr gekostet?&#8221; Gerade mit Blick auf die Preisgestaltung der Buchindustrie, die denselben Inhalt als Hardcover und als Paperback zu verschiedenen Preisen anbietet, hat Grahams Einwand einige Überzeugungskraft:</p>
<blockquote><p>&#8220;Almost every form of publishing has been organized as if the medium was what they were selling, and the content was irrelevant. Book publishers, for example, set prices based on the cost of producing and distributing books. They treat the words printed in the book the same way a textile manufacturer treats the patterns printed on its fabrics.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Digitalisierung führt dazu, dass der physische Datenträger verzichtbar wird. Damit verlieren die Verwerterindustrien ihr Produkt, glaubt Graham. Ihr Mantra, wie zuvor den Datenträger nun den Content verkaufen zu können, hält er für unglaubwürdig. Selbst iTunes verkaufe nicht eigentlich Content, sondern erhebe lediglich eine Art Gebühr für den unkomplizierten Zugang zu ihm.</p>
<p>Die Interessen eines Distributors wie iTunes sind von denen der Verwerterindustrie deutlich unterschieden – etwa dadurch, dass er die Preise stets &#8220;unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle&#8221; halten müsse. – Dasselbe Modell zeichnet sich nach Paul Grahams Ansicht für eBooks ab:</p>
<blockquote><p>&#8220;The situation is much the same with digital books. Whoever controls the device sets the terms. It&#8217;s in their interest for content to be as cheap as possible, and since they own the channel, there&#8217;s a lot they can do to drive prices down. Prices will fall even further once writers realize they don&#8217;t need publishers. Getting a book printed and distributed is a daunting prospect for a writer, but most can upload a file.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was bedeutet das für die Zukunft der Verwerter? Graham bietet keine umfassende Vision, sondern spricht Nischenlösungen an: Da, wo man mit Informationen Geld verdienen kann, wird für sie auch weiterhin bezahlt werden – etwa für Börsentipps. Und da, wo das physische Medium eine hohe Attraktivität hat, wird auch weiterhin für dieses bezahlt werden: Zum Beispiel für aufwendig hergestellte gedruckte Bücher und für Hochglanzzeitschriften.</p>
<p>Für den großen Restbereich – diejenigen Bücher, die man nicht gedruckt im Regal stehen haben will, die Musik, auf deren physischen Datenträger man leicht verzichten kann, hat er keinen Masterplan. Seine Ideen dazu erinnern an Kevin Kellys Thesen aus &#8220;<a href="../../2009/08/kevin-kelly-besser-als-kostenlos-better-than-free/" target="_blank">Besser als kostenlos</a>&#8220;. &#8211; Ob man darauf ein &#8220;content business&#8221; aufbauen kann, ist für Graham aber unklar.</p>
<p>Wie auch Tim Renner, der seinem wichtigen Buch über die Zukunft der Medienindustrie den Titel &#8220;<a href="http://www.rogner-bernhard.de/titles/show/425" target="_blank">Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm</a>&#8220;   gegeben hat, betont Paul Graham allerdings vor allem die Chancen dieser Situation:</p>
<blockquote><p>&#8220;I don&#8217;t know exactly what the future will look like, but I&#8217;m not too worried about it. This sort of change tends to create as many good things as it kills. Indeed, the really interesting question is not what will happen to existing forms, but what new forms will appear.&#8221;</p></blockquote>
<p>(via <a href="http://twitter.com/dvg" target="_blank">@dvg</a>)</p>
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		<title>Lesenswert: Kassia Krozser (Quartet Press) über E-Publishing</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/09/lesenswert-kassia-krozser-quartet-press-ueber-e-publishing/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kassia Krozser]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, eine funktionierende Firma ist letztlich nicht draus geworden: Kassia Krozser hat zusammen mit ebenso engagierten Kolleginnen in den vergangenen Monaten das Experiment unternommen, einen ePublishing-Verlag auf die Beine zu stellen. Ihr Verlag, Quartet Press,  war ein Versuch, das Verlagsgeschäft anhand der völlig neuen Möglichkeiten des digitalen Publizierens von Grund auf neu anzugehen. Dem konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, eine funktionierende Firma ist letztlich nicht draus geworden: Kassia Krozser hat zusammen mit ebenso engagierten Kolleginnen in den vergangenen Monaten das Experiment unternommen, einen ePublishing-Verlag auf die Beine zu stellen. Ihr Verlag, <a href="http://quartetpress.com/about/" target="_blank">Quartet Press</a>,  war ein Versuch, das Verlagsgeschäft anhand der völlig neuen Möglichkeiten des digitalen Publizierens von Grund auf neu anzugehen. Dem konnte man in ihrem <a href="http://quartetpress.com/" target="_blank">Blog</a> seit Juni folgen. <span id="more-446"></span></p>
<p>Nun hat Quartet Publishing die Segel gestrichen. Ihre Erfahrungen fasst Kassia Krozser in einem unbedingt lesenswerten <a href="http://booksquare.com/how-i-spent-my-summer-vacation/" target="_blank">Artikel</a> auf Booksquare zusammen. Krozser betont, dass ePublishing von Grund auf nicht nur neu gedacht, sondern vor allem neu ausprobiert werden muss. Wer in den überkommenen Spuren verharrt, kann kein Vorbild für ein erfolgreiches Handeln mit den neuen Medien und Werkzeugen abgeben:</p>
<blockquote><p>&#8220;I would not […] suggest, for anyone starting in the digital first or digital only realm, to look to traditional publishers for guidance. Okay, maybe a few, but only in the instances where those publishers are doing it differently and taking real chances. Anyone who isn’t engaged in a level of messy experimentation, they’re not worth using as a role model.&#8221;</p></blockquote>
<p>Besser als unpassende Geschäftsmodelle und Strukturen von den traditionellen Häusern zu übernehmen, ist es, per trial and error vorzugehen und das Scheitern zu riskieren. Dass Krozser diese Offenheit dem eigenen Experiment gegenüber hatte und mit derselben Offenheit über dessen Scheitern spricht, ist rühmlich. Man würde sich mehr Experimente dieser Art wünschen: Denn was ist wohl wahrscheinlicher: Dass eines dieser Experimente glückt oder dass diejenigen in der Branche, die an ihren herkömmlichen Strukturen und Geschäftsmodellen festhalten, ein funktionierendes ePublishing zustande bringen?</p>
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		<title>Lesenswert: Cory Doctorow über kostenlose E-Books als Marketing Tool</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/08/lesenswert-cory-doctorow-ueber-kostenlose-e-books-als-marketing-tool/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 10:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Guardian schreibt der Sci-Fi-Autor und Blogger Cory Doctorow über kostenlose E-Books als Marketing Tool. Doctorow ist überzeugt: &#8220;Free ebooks generate more sales than they displace.&#8221; Doctorow stellt heraus, dass ein Kampf gegen das Kopieren nicht nur von Anfang an ein verlorener Kampf wäre, sondern zudem einer, der sich gegen das Interesse des Autors an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Guardian <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2009/aug/18/free-ebooks-cory-doctorow" target="_blank">schreibt</a> der Sci-Fi-Autor und Blogger <a href="http://craphound.com/" target="_blank">Cory Doctorow</a> über kostenlose E-Books als Marketing Tool. Doctorow ist überzeugt: &#8220;Free ebooks generate more sales than they displace.&#8221; <span id="more-364"></span></p>
<p>Doctorow stellt heraus, dass ein Kampf gegen das Kopieren nicht nur von Anfang an ein verlorener Kampf wäre, sondern zudem einer, der sich gegen das Interesse des Autors an Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit richtet. Nicht wahrgenommen zu werden ist für ihn bedrohlicher als illegal kopiert zu werden:</p>
<blockquote><p>&#8220;I don&#8217;t think we can stop others from copying – it&#8217;s a lost cause. Copying is actually wonderful, and I have copied my head off since I first snuck into the photocopy room at my dad&#8217;s office in 1980. My problem isn&#8217;t piracy, it&#8217;s obscurity&#8221;</p></blockquote>
<p>Kostenlose E-Books garantieren per se nicht (mehr) unmittelbar Öffentlichkeit: Anders als noch vor ein paar Jahren hat ein kostenloser E-Book-Release heute, wie Doctorow schreibt, kaum noch Nachrichtenwert. Kostenlose E-Books können aber die Bemühungen des Autors und seines Verlags um Aufmerksamkeit (und um verkaufte Bücher) unterstützen. Denn mit den kostenlosen E-Books wird Lesern etwas in die Hand gegeben, womit sie ihrem sozialen Umfeld leichter als bisher eine Leseempfehlung geben können.</p>
<p>Eine private Buchempfehlung war schon immer dann besonders eindrücklich, wenn sie davon unterstützt wurde, dass der begeisterte Leser seinen Freunden sein eigenes durchgelesenes Exemplar des Buches ausleiht oder weitergibt: So konnten Bücher über die sozialen Netzwerke der offline-Welt große Aufmerksamkeit generieren (etwas altertümlich nennt man das wohl immer noch Mundpropaganda).</p>
<p>Kostenlos und virtuell in unendlicher Anzahl verfügbare E-Books übertragen dieses Modell nicht nur in die online-Welt, sondern ermöglichen es in einem sehr viel größeren Grad als es mit gedruckte Büchern möglich war: Der Leser hat schließlich nicht nur ein Exemplar, mit dem er seine Empfehlung untermauern kann, sondern potenziell unendlich viele, so dass er das Buch nicht nur einem Leser aus seinem Bekanntenkreis, sondern gleich seiner ganzen Mailing List weitergeben kann: Wie Doctorow schreibt, machen es kostenlose E-Books &#8220;Lesern, denen das Buch gefallen hat, leicht, es anderen aus ihrem sozialen Umfeld unter die Nase zu halten.&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;Booksellers – I&#8217;m a former one myself – know that personal recommendations from friends are the best way to sell books – better than reviews, better than covers, better than store-placement. A publisher&#8217;s publicity and marketing for a book is an excellent way to get it into some readers&#8217; hands, and the word of mouth enabled by freely copyable ebooks then acts as a force-multiplier to expand the publisher&#8217;s efforts.&#8221;</p></blockquote>
<p>Überflüssig zu sagen: DRM, zumindest in seiner harten Form, würde diese Social Marketing-Perspektive von E-Books verhindern. Doctorows Gedanken implizieren allerdings, dass E-Books gegenüber (kostenpflichtigen) gedruckten Büchern unterlegen wären: Wer ein kostenloses E-Book bekommt, eilt im Idealfall in die Buchhandlung und kauft sich die gedruckte Version. Für einen Buchmarkt, der gänzlich mit E-Books arbeitet oder in dem das E-Book nicht mehr ein irgendwie unvollkommener Aspekt eines gedruckten Buches wäre, eignet sich das von Doctorow skizzierte Modell nur eingeschränkt.</p>
<p>Dort müsste gelten, dass die Verlage die kostenpflichtigen E-Books mit weiteren Qualitäten ausstatten, die die kostenlosen nicht aufweisen. Welche Qualitäten könnten das sein? &#8211; Etwa jene, die Kevin Kelly in seinem wegweisenden Aufsatz &#8220;<a href="http://bewegliche-lettern.de/2009/08/kevin-kelly-besser-als-kostenlos-better-than-free/" target="_blank">Better Than Free</a>&#8221; aufgezeigt hat.</p>
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		<title>Lesenswert: Mangelnde Digitalkompetenz bedroht Buchindustrie</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/08/lesenswert-mangelnde-digitalkompetenz-bedroht-buchindustrie/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 10:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Skillset]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Buchbranche ist bedroht: Inmitten der Umwälzungen, die der Medienwandel bewirkt, fehlt es ihr an digitaler Kompetenz. Dies ist das Fazit einer Studie (pdf), die die britische Ausbildungs- und Kompetenzinitiative der der Kreativmedienbranche Skillset in diesem Monat veröffentlicht hat. Im britischen Branchenmagazin The Bookseller stellt Catherine Neilan deren Erkenntnisse lesenswert vor: Sowohl das Verständnis neuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Buchbranche ist bedroht: Inmitten der Umwälzungen, die der Medienwandel bewirkt, fehlt es ihr an digitaler Kompetenz. Dies ist das Fazit einer Studie (<a href="http://www.skillset.org/uploads/pdf/asset_13980.pdf?1" target="_blank">pdf</a>), die die britische Ausbildungs- und Kompetenzinitiative der der Kreativmedienbranche <a href="http://www.skillset.org/" target="_blank">Skillset</a> in diesem Monat veröffentlicht hat. Im britischen Branchenmagazin The Bookseller stellt Catherine Neilan deren Erkenntnisse lesenswert <a href="http://www.thebookseller.com/news/94322-digital-skills-gap-now-critical-for-publishers.html" target="_blank">vor</a>:<span id="more-347"></span></p>
<p>Sowohl das Verständnis neuer digitaler Angebote als auch die Auswirkungen der Digitalisierung etwa auf Urheberrechtsfragen seien durch einen Mangel an Offenheit gegenüber neuen Technologien bedroht. Dies hänge auch mit sozialen Faktoren und der Einstellungs- und Ausbildungspolitik der Verlage zusammen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Suzanne Ashley, Skillset publishing sector manager, said the report had revealed specific problem areas within training and recruitment. She said: »There are those who know the business really well — often those who are more experienced, middle-management types — who are very uncomfortable with the wholly changing digital landscape.« However, Ashley stressed the need for a balance of experience between »strong core strategy skills« and those with a »fresher perspective«&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei erschwerten auch das im Vergleich zu anderen Branchen niedrige Lohnniveau der Buchindustrie sowie der Hang zu einer informellen Einstellungspraxis und die Gängigkeit unbezahlter Praktika die Rekrutierung digitalkompetenten Nachwuchses. Dazu dürften gegenseitige Vorurteile durch den tiefen Graben der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei_Kulturen" target="_blank">Zwei Kulturen</a> kommen: Viele alteingesessene Verlagsmitarbeiter sehen nicht gerade Geistesverwandte in jungen IT-Absolventen. Diese blicken ihrerseits oft nicht mit der größten Sympathie auf die &#8220;etwas hausbackene&#8221; Branche:</p>
<blockquote><p>&#8220;The industry’s reputation as somewhat staid was also a factor, [Suzanne Ashley] said. »Graduates are having their heads turned by film, computer games, interactive media—there is a perception that publishing is old-fashioned, which turns people off a bit.«&#8221;</p></blockquote>
<p>Während sich die Skillset-Studie auf die Situation in Großbritannien bezieht, dürfte das meiste auch für die deutschsprachige Verlagslandschaft gelten. Dass hierzulande die spannendsten Berührungen zwischen digitalen Medien und Buchindustrie nicht in den etablierten Verlagen entstehen, sondern Startups sind, scheint diese These zu belegen: Man denke nur an <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr</a>, <a href="http://www.textunes.de" target="_blank">textunes</a> und <a href="http://paperc.de/" target="_blank">PaperC</a>.</p>
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		<title>Lesenswert: Alex Rühle über E-Publishing in China</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<category><![CDATA[micropayment]]></category>
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		<category><![CDATA[Trivialliteratur]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Süddeutschen Zeitung wirft Alex Rühle heute einen eindringlichen Blick auf den E-Book-Markt in China. Der große Player dort ist der Verlag Shanda, der laut Rühle 80% der chinesischen Internetliteratur veröffentlicht. Shanda verdient an seinen E-Books über ein Micropaymentsystem Geld. Der Verlag bietet seine E-Books scheibchenweise an: Die Leser werden mit kostenlosen Anfangskapiteln angelockt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Süddeutschen Zeitung wirft Alex Rühle heute einen eindringlichen <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/482864" target="_blank">Blick</a> auf den E-Book-Markt in China. Der große Player dort ist der Verlag Shanda, der laut Rühle 80% der chinesischen Internetliteratur veröffentlicht.<span id="more-327"></span> Shanda verdient an seinen E-Books über ein Micropaymentsystem Geld. Der Verlag bietet seine E-Books scheibchenweise an: Die Leser werden mit kostenlosen Anfangskapiteln angelockt, danach zahlen sie per Micropayment Bagatellsummen für weitere Teile.</p>
<p>Interessant ist auch, dass Shanda bislang vor allem mit <a href="http://bewegliche-lettern.de/tag/trivialliteratur/" target="_blank">Trivialliteratur</a> Geld verdient: Mit Geschichten, die formal und inhaltlich an Videospiele angelehnt sind, erreicht der Konzern vor allem eine junge Leserschaft und hält sich alle Türen zur crossmedialen Vermarktung von Erfolgstiteln offen.</p>
<p>Auch für ernste Literatur sei E-Publishing jedoch attraktiv, berichtet Rühle, da es den Autoren ermöglicht, die Print-Zensur zu umgehen: &#8220;Im Netz dagegen kann man bislang vieles relativ unkontrolliert veröffentlichen&#8221; (ja ist das Internet denn ausgerechnet in China ein rechtsfreier Raum?)</p>
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		<title>Lesenswert: Jörg Gerschlauer fordert Enthusiasmus für E-Books</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 10:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussionen über DRM und die Preisgestaltung von E-Books sind notwendig und wichtig, meint Jörg Gerschlauer, Vertriebsleiter des MVB (zu dem auf die E-Book-Plattform libreka gehört), in einem Diskussionsbeitrag auf der Website des Börsenblatts. Wichtiger wäre aber für die Branche, die Beschäftigung mit E-Books nicht als Pflichtübung zu verstehen, sondern ein wenig Enthusiasmus für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussionen über DRM und die Preisgestaltung von E-Books sind notwendig und wichtig, meint Jörg Gerschlauer, Vertriebsleiter des <a href="http://www.mvb-online.de/" target="_blank">MVB</a> (zu dem auf die E-Book-Plattform <a href="http://www.libreka.de/" target="_blank">libreka</a> gehört), in einem <a href="http://www.boersenblatt.net/332394/" target="_blank">Diskussionsbeitrag</a> auf der Website des Börsenblatts. Wichtiger wäre aber für die Branche, die Beschäftigung mit E-Books nicht als Pflichtübung zu verstehen, sondern ein wenig Enthusiasmus für die neue Technologie und die mit ihr verbundenen Chancen (und Fragen) aufzubringen:<span id="more-308"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Der entscheidende Punkt ist doch, dass wir – und damit meine ich die gesamte Branche – eine größere Lust aufs E-Book erzeugen müssen. Und dazu brauchen wir sie in allererster Linie bei uns selbst. Damit meine ich kein Abspulen eines Pflichtprogramms […], sondern die Art von Enthusiasmus und Entdeckerfreude, die sich auch davon nicht entmutigen lässt, dass auf absehbare Zeit wohl (noch) niemand mit E-Books allein reich und berühmt wird.&#8221;</p></blockquote>
<p>Tatsächlich: Wenn die Branche gegenüber den Konsumenten vor allem als Spaßbremse auftritt, wird das ihrem Ansehen nicht gut tun. Der mächtige Verband der amerikanischen Musikindustrie <a href="http://www.riaa.org/ " target="_blank">RIAA</a> macht vor, wie man sich als Branche unbeliebt macht, wenn man neuen Technologien, denen die Verbraucher offener gegenüberstehen als man selbst, vor allem mit Ängsten und Restriktionen begegnet. <a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2009/07/big-content-ridiculous-to-expect-drmed-music-to-work-forever.ars" target="_blank">Arrogante Äußerungen</a> von Branchenvertretern können ja geradezu Lust auf Piraterie machen.</p>
<p>Sauertöpfisches Auftreten und bremsende Bedenkenträgerei, wie sie in der deutschen Buchindustrie bei E-Book-Themen leider verbreitet sind, ebenso. Insofern täte sich die deutsche Buchbranche mit einer offeneren, positiveren Haltung zur technologischen Innovation tatsächlich selbst einen Gefallen: Wer will, dass die Verbraucher Kunden bleiben, muss freundlich und offen auftreten.</p>
<p>Wie sehr Gerschlauer da allerdings pro domo argumentieren muss, zeigt die doch recht missgelaunte Überschrift, unter die die Börsenblattredaktion (eh nicht die Vorhut des Technologieoptimismus) seinen wichtigen Beitrag gestellt hat: &#8220;Operation gelungen, Patient tot&#8221; – Klingt nicht nur positiv, sondern ist zudem originell.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lesenswert: Ilja Braun über das Google Book Settlement</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Rohde</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Book Settlement]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Google Book Settlement privilegiert Nutzer und Verlage in den USA, schreibt Ilja Braun heute im Perlentaucher. Durch IP-Blocking wird Google sicherstellen, dass nur von amerikanischen IP-Adressen aus auf die vom Book Settlement betroffenen Bücher zugegriffen werden kann. Wer außerhalb der USA vor dem Computer sitzt, wird auf die von Google eingescannten Bücher nicht zugreifen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Google Book Settlement privilegiert Nutzer und Verlage in den USA, <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5627.html" target="_blank">schreibt</a> Ilja Braun heute im Perlentaucher. Durch IP-Blocking wird Google sicherstellen, dass nur von amerikanischen IP-Adressen aus auf die vom <a href="http://www.googlebooksettlement.com/" target="_blank">Book Settlement</a> betroffenen Bücher zugegriffen werden kann. Wer außerhalb der USA vor dem Computer sitzt, wird auf die von Google eingescannten Bücher nicht zugreifen können.<span id="more-281"></span></p>
<p>Wie Braun darstellt, will Google so Vorwürfen entgehen, außerhalb der USA, wo es sich durch das Book Settlement juristisch absichert, gegen lokale Urheberrechts- oder Copyrightbestimmungen zu verstoßen. Dadurch werden die Nutzer von Googles Büchersuche in den USA allerdings weit mehr haben als anderswo:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach der Genehmigung des Vergleichs werden die Leser in den USA Zugriff auf mehr als zehn Millionen digitalisierte Bücher haben. Bibliotheken werden ihren Besuchern über institutionelle Abonnements ermöglichen, diese Texte im Volltext zu lesen. Von dem abgelegensten kleinen Ort aus wird man so auf die Bestände der New York Public Library zugreifen können. Bücher, die im Handel längst nicht mehr erhältlich sind, werden als E-Book oder Print-on-Demand Ausgabe wieder lieferbar sein. In Europa und im Rest der Welt werden hingegen nur solche Titel verfügbar sein, die entweder gemeinfrei sind oder die die Rechteinhaber selbst bei Google angemeldet haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht nur Nutzer, sondern auch amerikanische Autoren und Verlage seien durch das Book Settlement gegenüber ihren Kollegen außerhalb der USA privilegiert, schildert Ilja Braun. Daher regt er an, eine deutsche Version des Book Settlement auf den Weg zu bringen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine deutsche Ausgabe des viel geschmähten Google Settlements wäre also womöglich gar keine so schlechte Lösung &#8211; nicht zuletzt für die an einem Zugang zu zehn Millionen digitalisierten Büchern interessierte Öffentlichkeit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine Frage, die sich mir nach Brauns lesenswertem Essay allerdings weiter stellt: Würde Google nicht doch gegen Bestimmungen des deutschen Urheberrechts verstoßen, wenn es für US-amerikanische IP-Adressen Bücher nutzbar machen würde, die nach deutschem Recht geschützt sind? Selbst wenn der Verstoß nur anderswo stattfindet &#8211; mir scheint: ein Verstoß bliebe er doch.</p>
<p>Google hat, wie Ilja Braun berichtet, eingestanden, dass es beim Book Settlement &#8220;in Sachen Informationspolitik noch einiges nachholen&#8221; müsse. Dem kann man nicht recht widersprechen.</p>
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