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	<title>Kommentare zu: Verlage verzögern Ebooks, verzichten auf Kunden</title>
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	<description>medienwandel in gutenbergs welt</description>
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		<title>Von: Uwe Matrisch</title>
		<link>http://bewegliche-lettern.de/2009/12/verlage-verzoegern-ebooks-verzichten-auf-kunden/comment-page-1/#comment-144</link>
		<dc:creator>Uwe Matrisch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 08:21:32 +0000</pubDate>
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		<description>Die Verweigerungshaltung der Verlage ist absolut unverständlich, da diese, wie schon ausgeführt, grade bei einer stärkeren Verbreitung von Lesegeräten die illegalen Verbreitungswege stützt. 
Was ich verstehen könnte, wären Versuche eine andere Preispolitik durchzusetzen. Diese könnte ich mir zeitlich gestaffelt vorstellen. Allerdings auch nur unter dem Vorbehalt, dass sich ein solches Model auf dem Markt durchsetzen kann.
Grundsätzlich behaupte ich, dass sich auf dem eBook-Markt als Massenmarkt in der Summe mehr Copies verkaufen lassen (was aber auch etwas mit günstigeren Copy-Preisen zu tun hat). Da Fixkosten in der Produktion grundsätzlich geringer sind, wäre auch eine sinnvolle Ausweitung des Programms eine Chance für Verlage. Eine Chance die bei allen Nachteilen dieser Strategie wenigestens weniger Risiko bedeutet als in der Vergangenheit. 

Wer das verständlicher Weise teurere Papierbuch weiter zu einem höheren Preis verkaufen will, sollte ihm nicht nicht natürlich vorhandene Vorteile wie früheres Erscheinen schaffen, sondern seine natürlichen und nicht bestreitbaren Alleinstellungsmerkmale wie Haptik und größere Gestalltungsvielfalt stärken. Das Papierbuch wird damit wahrscheinlich noch mehr in die &quot;Nische&quot; des biblophilen Fetisch gedrängt und damit zum Luxusprodukt. Clever eingesetzt kann dies für Verlage aber mehr als nur der Sahnekleks auf dem eBook-Umsätzen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verweigerungshaltung der Verlage ist absolut unverständlich, da diese, wie schon ausgeführt, grade bei einer stärkeren Verbreitung von Lesegeräten die illegalen Verbreitungswege stützt.<br />
Was ich verstehen könnte, wären Versuche eine andere Preispolitik durchzusetzen. Diese könnte ich mir zeitlich gestaffelt vorstellen. Allerdings auch nur unter dem Vorbehalt, dass sich ein solches Model auf dem Markt durchsetzen kann.<br />
Grundsätzlich behaupte ich, dass sich auf dem eBook-Markt als Massenmarkt in der Summe mehr Copies verkaufen lassen (was aber auch etwas mit günstigeren Copy-Preisen zu tun hat). Da Fixkosten in der Produktion grundsätzlich geringer sind, wäre auch eine sinnvolle Ausweitung des Programms eine Chance für Verlage. Eine Chance die bei allen Nachteilen dieser Strategie wenigestens weniger Risiko bedeutet als in der Vergangenheit. </p>
<p>Wer das verständlicher Weise teurere Papierbuch weiter zu einem höheren Preis verkaufen will, sollte ihm nicht nicht natürlich vorhandene Vorteile wie früheres Erscheinen schaffen, sondern seine natürlichen und nicht bestreitbaren Alleinstellungsmerkmale wie Haptik und größere Gestalltungsvielfalt stärken. Das Papierbuch wird damit wahrscheinlich noch mehr in die &#8220;Nische&#8221; des biblophilen Fetisch gedrängt und damit zum Luxusprodukt. Clever eingesetzt kann dies für Verlage aber mehr als nur der Sahnekleks auf dem eBook-Umsätzen sein.</p>
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