Lesenswert – 26.11.09

Heute: Bücherboykott, Independent-Pflege, Piraterieanreize und Zielgruppenorientierung.

  • Michael Wolff geht auf die Barrikaden gegen eine Verlagspolitik, der der schnelle Gewinn durch Promifaktor wichtiger ist als die literarische Qualität: “Literate people should boycott books.”
  • Stefan Weidle, Vorstandsmitglied der Kurt-Wolff-Stiftung, fordert staatliche Förderung für Buchhändler, die Bücher von Independent-Verlegern im Regal haben.
  • DRM schadet mehr, als es rettet. Mike Masnick bringt es noch einmal auf den Punkt: “The real problem isn’t ‘piracy’ but the industry’s response to it.”
  • Der Börsenverein verschickt nun zweimal im Jahr einen “Politikbrief”, mit dem er “Entscheider in der Politik, den Medien und der Wirtschaft” zu “Kulturdiebstahl im Internet”, Book Settlement, Preisbindung usw. einnorden will. Im praktischen pdf-Format eignet er sich trefflich zum Ausdrucken. Das ist Zielgruppenorientierung.

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