E-Reader: Hybriddisplay und eInk in Farbe

Engadget berichtet über zwei Neuentwicklungen, die sich – wenn sie Serienreife erlangen, auf den E-Reader-Markt auswirken dürften. Zum einen legt Pixel Qi ein Bildschirm vor, der in Hybridtechnologie die Vorteile von eInk und LED in sich vereinigt.

Die Videopräsentation dazu sieht recht beeindruckend aus. Wenn dies Marktreife entwickelt, dürfte es den Unterschied zwischen kleinen Netbooks und größeren Reader-Modellen aufheben und so zu einer Gerät führen, auf dem man so gut lesen kann wie auf E-Readern und so gut surfen, rechnen, E-Mails schreiben kann wie auf Netbooks. Zum anderen hat die Firma iRex angekündigt, bis 2011 einen E-Bookreader mit farbiger Darstellung auf eInk-Basis zu entwickeln. Also: entwickeln zu wollen – das hört sich nämlich alles noch recht vage an.

Update: Amazon-Chef Jeff Bezos dämpft die Erwartungen, dass der Kindle in näherer Zukunft mit Farbdisplay zu haben sein wird. Seiner Ansicht nach wird noch einige Zeit vergehen, bevor farbige eInk-Displays sich auf dem Markt durchsetzen werden.

Update  (6.7.09): In einem neuen Video auf Engadget stellt die Chefin von Pixel Qi, Mary Lou Jepsen, klar, dass der von ihrer Firma entwickelte Screen keine eInk-Technik benutzt, sondern auf LCD-Technik basiert. Durch neue Entwicklungen soll aber die Lesbarkeit im “reflective mode” der von eInk-Displays mindestens entsprechen.

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