Literatur und Animated Typography

19. Mai 2010 — 23:03

Ein Lesehinweis in eigener Sache: Der Perlentaucher bringt heute einen Essay von mir unter dem Titel “Tanz der Lettern”. Ich schlage darin vor, in der Remix-Kunst der Animated Typography ein Beispiel dafür zu sehen, wie Literatur von den neuen digitalen Möglichkeiten ästhetisch und expressiv profitieren kann – ohne ihre Bindung an Sprache aufzugeben und zum Video oder Computerspiel zu tendieren.

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Tynt.com macht Copy&Paste nachverfolgbar

18. April 2010 — 14:50

Bei TechCrunch lese ich gerade von einem Service, der unter Content­anbietern, die sich von Copy&Paste bedroht fühlen, auf Interesse stoßen wird. Tynt.com fügt jeder Passage, die aus einem Webcontent entnommen wird, einen individuellen, nachverfolgbaren Link hinzu. Weiterlesen »

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Neue Front gegen Google Books: Fotografenverbände reichen Klage ein

8. April 2010 — 12:08

Googles großangelegtes Buchscan-Projekt Google Books sieht sich mit einer neuen Klage konfrontiert. Drei Jahre nach US-amerikanischen Verleger- und Autorenverbänden hat nun, wie Mashable berichtet auch ein amerikanischer Fotografenverband eine Sammelklage gegen den Internetkonzern angekündigt. Weiterlesen »

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Amazons Leserbewertungen als Waffe im Konflikt mit Verlagen

23. März 2010 — 12:11

Paul Carr ruft in einem Artikel auf TechCrunch den Internet-Buchhändler Amazon dazu auf, sein Leserbewertungssystem zu verändern. Er beklagt, dass sich dort Laienrezensionen häufen, die nichts mit den besprochenen Büchern, sondern mit der eBook-Politik der Verlage zu tun haben. Weiterlesen »

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10 Jahre Perlentaucher

15. März 2010 — 05:45

Der Perlentaucher feiert heute sein zehntes Jubiläum. Weiterlesen »

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Studie: Loi Hadopi kann Piraten nicht stoppen

14. März 2010 — 19:01

Im vergangenen September wurde in Frankreich das Netzsperren-Gesetz Loi Hadopi eingeführt. Erklärtes Ziel war, Verstöße gegen das Urheberrecht durch illegale Downloads mittels drakonischer Maßnahmen einzudämmen: Nach drei Vorwarnungen müssen renitente Wiederholungstäter damit rechnen, dass ihnen die Internetverbindung gekappt wird. Eine nun von der Universität Rennes, der technischen Hochschule Télécom Bretagne und dem Forschungsnetzwerk Marsouin vorgelegte Studie (pdf) belegt, dass die sogenannte “Three-Strikes”-Regelung ihr Ziel verfehlt: Statt den unautorisierten Download einzuschränken, scheint sie lediglich dazu zu führen, dass die Piraten auf andere, nicht vom Gesetz abgedeckte Quellen ausweichen. Weiterlesen »

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De Gruyter digitalisiert Backlist auf Zuruf

7. März 2010 — 17:13

Der traditionsreiche Wissenschaftsverlag De Gruyter hat am vergangenen Freitag angekündigt, seine gesamte Backlist zu digitalisieren. Von jedem beliebigen Titel der rund 60.000 Einträge umfassenden und bis ins Jahr 1749 zurückreichenden Backlist soll auf Zuruf ein eBook im PDF-Format oder ein gebundenes Buch im Print-on-Demand-Verfahren erstellt werden. De Gruyter verspricht, das fertige Produkt innerhalb von “maximal 10 Wochen” nach Eingang der Bestellung liefern zu können. Diesen interessanten Ansatz einer Retrodigitalisierung nach Bestellung nennt De Gruyter “eBook on Demand”. So spannend und richtungsweisend die unter dem Label “De Gruyter e-dition” firmierende Initiative ist, wirft sie ein paar Fragen auf. Weiterlesen »

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Lesenswert: “Was kauft man, wenn man ein eBook kauft?”

5. März 2010 — 11:49

Auf iRights.info setzt sich der Urheberrechts-Journalist Ilja Braun kundig und umfassend mit der Frage auseinander, was man eigentlich kauft, wenn man ein eBook kauft. Darf der Verkäufer es nach dem Kauf zurückziehen (wie dies Amazon ausgerechnet mit einigen eBooks von George Orwell getan hat)? Darf man eBooks für den privaten Gebrauch kopieren? Darf man sie weiterverkaufen? Was, wenn die AGBs des eBook-Anbieters nicht im Einklang mit der Gesetzeslage sind? Weiterlesen »

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Notiz: Apple hat über 27000 eBooks im App Store, fast alle kostenpflichtig

13. Februar 2010 — 17:15

Der Apple App Store wächst weiter: Wie TechCrunch unter Berufung auf den App Store-Analytikdienst Distimo berichtet, liegt die Gesamtzahl der verfügbaren Apps inzwischen über 150 000. Bei der Vorstellung des iPad lag die Zahl noch bei 140 000. Dabei nehmen digitale Bücher nach Games den zweiten Platz der populärsten Kategorien ein: 27 300 eBook-Apps seien verfügbar. Interessant ist vor allem, dass kostenpflichtige eBook-Apps bei weitem überwiegen: Lediglich 8 Prozent der eBook-Apps sind gratis zu haben. Weiterlesen »

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CoverSpy deckt Leseverhalten von Großstadtmenschen auf

10. Februar 2010 — 17:30

Allenthalben wird in der Digitalisierung eine Gefahr für die Privatsphäre gesehen. Doch eine Initative des New Yorker Literaturmagazins Slice macht nun deutlich: Die zunehmende Ausbreitung von eReadern bedroht nicht die Intimsphäre der Leser, sondern den Voyeurismus des gemeinen U-Bahnpassagiers. Auf der Website CoverSpy und dem angeschlossenen Twitter-Account spähen Slice-Mitarbeiter systematisch die Lesegewohnheiten argloser New Yorker in der U-Bahn aus. Weiterlesen »

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Konflikt um eBook-Preise: Amazon nimmt Macmillan aus dem Programm [Update: Amazon macht Rückzieher]

1. Februar 2010 — 07:40

Noch vor wenigen Tagen nannte der Chef des zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden US-amerikanischen Verlagsriesen Macmillan eBook-Piraterie als größte Herausforderung für Verleger elektronischer Bücher. Seit vergangenem Freitag müsste er wohl eine andere Antwort geben. Die Umsatzeinbußen, die sein Konzern, zu dem Verlagslabels wie Farrar, Straus & Giroux, Picador und Henry Holt gehören, seitdem zu erleiden hat, dürften die Verluste durch die illegale Verbreitung von eBooks um einiges übertreffen. Denn am späten Freitagabend verschwanden auf einen Schlag alle Publikationen aus dem Hause Macmillan aus dem Angebot des Online-Handelsriesen Amazon.com. Zwar können diese Titel über Amazon noch bei Drittanbietern bestellt werden. Amazon selbst verkauft jedoch derzeit keine Macmillan-Bücher mehr. Weiterlesen »

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Verlage begrüßen iPad, iBooks, iDRM

30. Januar 2010 — 06:03

Apples in der vergangenen Woche vorgestellter Tabletcomputer iPad präsentiert sich auch als Alternative zu gängigen eInk Lesegeräten wie dem Sony Reader, dem txtr-Reader und Amazons Kindle. Mit iBooks verfügt Apples Gerät über eine eingebaute eBook-Lese- und Verwaltungssoftware und einen Online-Buchladen. In ersten Reaktionen begrüßen Verleger und der Börsenverein das Gerät enthusiastisch. Doch im Unterschied zu offenen Geräten könnte die geschlossene Plattform des iPad sowohl für Verbraucher wie für Verlage auf lange Sicht unbequem werden. Weiterlesen »

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Lesenswert: Interview über Google Editions in Deutschland

4. Januar 2010 — 12:15

Das Börsenblatt hat zwischen den Jahren ein lesenswertes Interview mit der Google Book Search-Managerin Annabella Weisl geführt. Darin kündigt Weisl an, dass es in Kürze auch deutschen Verlagen möglich sein wird, einen Vertrag zur Teilnahme an Google Editions zu unterzeichnen. Erhellende Einzelheiten enthält das Interview insbesondere über das Cloud-Modell. Weiterlesen »

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Google Editions: Erste offizielle Informationen

18. Dezember 2009 — 16:25

Google hat die ersten detaillierten Informationen über sein geplantes Programm Google Editions bereitgestellt. Mit Google Editions will der Internetkonzern vom kommenden Jahr an in Zusammenarbeit mit Verlagen digitale Bücher zum Kauf anbieten.  In einem “Getting Started With Google Editions” betitelten Artikel auf den offiziellen Hilfeseiten zu Google Booksearch werden den kooperierenden Verlagen nun die Einstellmöglichkeiten vorgestellt, mit denen sie festlegen können, welche Titel sie zu welchen Konditionen als ‘Google Edition’ anbieten möchten. Weiterlesen »

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BnF vs. DDB – 150 : 5

16. Dezember 2009 — 00:43

Mit rhetorischem Pomp hat die Bundesregierung Anfang Dezember die Einrichtung der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) angekündigt. Aus dem Konjunkturprogramm II lässt die Regierung dafür ab 2011 eine Anschubfinanzierung von €5 Mio springen, danach sollen Bund und Länder jährlich 2,6 Mio aufbringen. Jetzt legt Frankreich Zahlen für seine Digitalisierungsoffensive vor: Wie “The Bookseller” berichtet, sollen €750 Mio für die Digitalisierung von Kulturgut zur Verfügung gestellt werden, davon allein €150 Mio für die Bibliothèque nationale de France (BnF). Wie die deutsche soll auch die französische Digitalisierungsoffensive  zur gemeinsamen europäischen Digitalbibliothek Europeana beitragen. Weiterlesen »

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