De Gruyter digitalisiert Backlist auf Zuruf

7. März 2010 — 17:13

Der traditionsreiche Wissenschaftsverlag De Gruyter hat am vergangenen Freitag angekündigt, seine gesamte Backlist zu digitalisieren. Von jedem beliebigen Titel der rund 60.000 Einträge umfassenden und bis ins Jahr 1749 zurückreichenden Backlist soll auf Zuruf ein eBook im PDF-Format oder ein gebundenes Buch im Print-on-Demand-Verfahren erstellt werden. De Gruyter verspricht, das fertige Produkt innerhalb von “maximal 10 Wochen” nach Eingang der Bestellung liefern zu können. Diesen interessanten Ansatz einer Retrodigitalisierung nach Bestellung nennt De Gruyter “eBook on Demand”. So spannend und richtungsweisend die unter dem Label “De Gruyter e-dition” firmierende Initiative ist, wirft sie ein paar Fragen auf. Weiterlesen »

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Lesenswert: “Was kauft man, wenn man ein eBook kauft?”

5. März 2010 — 11:49

Auf iRights.info setzt sich der Urheberrechts-Journalist Ilja Braun kundig und umfassend mit der Frage auseinander, was man eigentlich kauft, wenn man ein eBook kauft. Darf der Verkäufer es nach dem Kauf zurückziehen (wie dies Amazon ausgerechnet mit einigen eBooks von George Orwell getan hat)? Darf man eBooks für den privaten Gebrauch kopieren? Darf man sie weiterverkaufen? Was, wenn die AGBs des eBook-Anbieters nicht im Einklang mit der Gesetzeslage sind? Weiterlesen »

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Notiz: Apple hat über 27000 eBooks im App Store, fast alle kostenpflichtig

13. Februar 2010 — 17:15

Der Apple App Store wächst weiter: Wie TechCrunch unter Berufung auf den App Store-Analytikdienst Distimo berichtet, liegt die Gesamtzahl der verfügbaren Apps inzwischen über 150 000. Bei der Vorstellung des iPad lag die Zahl noch bei 140 000. Dabei nehmen digitale Bücher nach Games den zweiten Platz der populärsten Kategorien ein: 27 300 eBook-Apps seien verfügbar. Interessant ist vor allem, dass kostenpflichtige eBook-Apps bei weitem überwiegen: Lediglich 8 Prozent der eBook-Apps sind gratis zu haben. Weiterlesen »

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CoverSpy deckt Leseverhalten von Großstadtmenschen auf

10. Februar 2010 — 17:30

Allenthalben wird in der Digitalisierung eine Gefahr für die Privatsphäre gesehen. Doch eine Initative des New Yorker Literaturmagazins Slice macht nun deutlich: Die zunehmende Ausbreitung von eReadern bedroht nicht die Intimsphäre der Leser, sondern den Voyeurismus des gemeinen U-Bahnpassagiers. Auf der Website CoverSpy und dem angeschlossenen Twitter-Account spähen Slice-Mitarbeiter systematisch die Lesegewohnheiten argloser New Yorker in der U-Bahn aus. Weiterlesen »

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Konflikt um eBook-Preise: Amazon nimmt Macmillan aus dem Programm [Update: Amazon macht Rückzieher]

1. Februar 2010 — 07:40

Noch vor wenigen Tagen nannte der Chef des zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden US-amerikanischen Verlagsriesen Macmillan eBook-Piraterie als größte Herausforderung für Verleger elektronischer Bücher. Seit vergangenem Freitag müsste er wohl eine andere Antwort geben. Die Umsatzeinbußen, die sein Konzern, zu dem Verlagslabels wie Farrar, Straus & Giroux, Picador und Henry Holt gehören, seitdem zu erleiden hat, dürften die Verluste durch die illegale Verbreitung von eBooks um einiges übertreffen. Denn am späten Freitagabend verschwanden auf einen Schlag alle Publikationen aus dem Hause Macmillan aus dem Angebot des Online-Handelsriesen Amazon.com. Zwar können diese Titel über Amazon noch bei Drittanbietern bestellt werden. Amazon selbst verkauft jedoch derzeit keine Macmillan-Bücher mehr. Weiterlesen »

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Verlage begrüßen iPad, iBooks, iDRM

30. Januar 2010 — 06:03

Apples in der vergangenen Woche vorgestellter Tabletcomputer iPad präsentiert sich auch als Alternative zu gängigen eInk Lesegeräten wie dem Sony Reader, dem txtr-Reader und Amazons Kindle. Mit iBooks verfügt Apples Gerät über eine eingebaute eBook-Lese- und Verwaltungssoftware und einen Online-Buchladen. In ersten Reaktionen begrüßen Verleger und der Börsenverein das Gerät enthusiastisch. Doch im Unterschied zu offenen Geräten könnte die geschlossene Plattform des iPad sowohl für Verbraucher wie für Verlage auf lange Sicht unbequem werden. Weiterlesen »

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Lesenswert: Interview über Google Editions in Deutschland

4. Januar 2010 — 12:15

Das Börsenblatt hat zwischen den Jahren ein lesenswertes Interview mit der Google Book Search-Managerin Annabella Weisl geführt. Darin kündigt Weisl an, dass es in Kürze auch deutschen Verlagen möglich sein wird, einen Vertrag zur Teilnahme an Google Editions zu unterzeichnen. Erhellende Einzelheiten enthält das Interview insbesondere über das Cloud-Modell. Weiterlesen »

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Google Editions: Erste offizielle Informationen

18. Dezember 2009 — 16:25

Google hat die ersten detaillierten Informationen über sein geplantes Programm Google Editions bereitgestellt. Mit Google Editions will der Internetkonzern vom kommenden Jahr an in Zusammenarbeit mit Verlagen digitale Bücher zum Kauf anbieten.  In einem “Getting Started With Google Editions” betitelten Artikel auf den offiziellen Hilfeseiten zu Google Booksearch werden den kooperierenden Verlagen nun die Einstellmöglichkeiten vorgestellt, mit denen sie festlegen können, welche Titel sie zu welchen Konditionen als ‘Google Edition’ anbieten möchten. Weiterlesen »

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BnF vs. DDB – 150 : 5

16. Dezember 2009 — 00:43

Mit rhetorischem Pomp hat die Bundesregierung Anfang Dezember die Einrichtung der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) angekündigt. Aus dem Konjunkturprogramm II lässt die Regierung dafür ab 2011 eine Anschubfinanzierung von €5 Mio springen, danach sollen Bund und Länder jährlich 2,6 Mio aufbringen. Jetzt legt Frankreich Zahlen für seine Digitalisierungsoffensive vor: Wie “The Bookseller” berichtet, sollen €750 Mio für die Digitalisierung von Kulturgut zur Verfügung gestellt werden, davon allein €150 Mio für die Bibliothèque nationale de France (BnF). Wie die deutsche soll auch die französische Digitalisierungsoffensive  zur gemeinsamen europäischen Digitalbibliothek Europeana beitragen. Weiterlesen »

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Verlage verzögern Ebooks, verzichten auf Kunden

15. Dezember 2009 — 07:59

Nach Simon & Schuster und Hachette hat mit Harper Collins eine dritte Verlagsgruppe angekündigt, Ebook-Ausgaben erst mit einigen Monaten Verzögerung nach der Hardcover-Ausgabe auf den Markt zu bringen. Ziel dieser Strategie ist, die hohen Preise für Hardcover-Ausgaben (im Schnitt $27) vor der Konkurrenz durch die von Amazon für $9,99 angebotenen digitalen Ausgaben zu schützen. Den Erwartungen der Leser schlägt das ins Gesicht. Keine gute Idee auf einem Markt, in dem die Verbraucher zusehends stärker werden. Weiterlesen »

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Letzte Weisheiten über das Internet

9. Dezember 2009 — 22:42

Was die Cyber-Weisen wirklich über das Internet denken, enthüllt nun ein Video.  Kevin Kelly, der selbst in Wort und Bild vorkommt, fasst es so zusammen: “A perfectly silly mashup of pundits like me pontificating about the web. [...]  In the mashup I observe that ‘the web is large. It is so much bigger than a balloon’ which I have to say is very profound.” Weiterlesen »

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Nachgerechnet: Das “Jahrhundertprojekt” Deutsche Digitale Bibliothek

8. Dezember 2009 — 01:05

Als “Jahrhundertprojekt” hat der Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann die vor wenigen Tagen avisierte “Deutsche Digitale Bibliothek” (DDB) bezeichnet. Wer nachrechnet, stellt fest: Der Mann hat Recht. Schade, dass wir in hundert Jahren nicht mehr leben werden, um die DDB in Vollendung zu sehen. Weiterlesen »

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Lesenswert – 26.11.09

27. November 2009 — 01:03

Heute: Bücherboykott, Independent-Pflege, Piraterieanreize und Zielgruppenorientierung. Weiterlesen »

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Lesenswert – 19.11.09

20. November 2009 — 01:01

Heute: Amazon lässt twittern, Das Buch der Zukunft, seine Preisgestaltung, und – endlich – Optimismus. Weiterlesen »

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Felicitas Hoppe: Verlage sollten Autoren Digitalwelt erklären

18. November 2009 — 11:48

Verlage sollten ihren Autoren die neuen Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt erklären, fordert die Schriftstellerin Felicitas Hoppe. Insbesondere bei der Diskussion über den Heidelberger Appell habe sie sich schlecht informiert gefühlt und von ihrem Verlag Aufklärung erhofft, sagte die Schriftstellerin am Montag auf einer Podiumsdiskussion im Literaturhaus Berlin aus Anlass des Erscheinens von Detlef Bluhms “Von Autoren, Büchern und Piraten“. Weiterlesen »

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